Wallis: Studie soll Aufschluss bringen

  • Niklaus Furger, Gemeindepräsident von Visp, über die Aufteilung der Curling-Wettkämpfe an Sion 2026. Quelle: rro

  • Die Gemeindpräsidenten von Champéry und Visp, Luc Fellay (l.) und Niklaus Furger, befürworten eine Aufteilung der Curling-Standorte für Sion 2026. Quelle: rro

Die Curling-Wettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Spiele Sion 2026 könnten teilweise auch in Champéry und nicht ausschliesslich in Visp ausgetragen werden.

17.04.2018, 10:00

Das ursprüngliche Konzept der Sion-2026-Standorte hat vorgesehen, alle olympischen und paralympischen Curling-Wettkämpfe auf der Eisbahn Visp auszurichten. Diese Lösung wurde bisher bevorzugt, da die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen ist.

Auf Initiative von Frédéric Favre, Staatsrat und Vizepräsident des für die Kandidatur verantwortlichen Vereins, wurde mit den Gemeinden Visp und Champéry Gespräche über eine Verteilung der Curling-Wettbewerbe auf zwei Standorte geführt. Dazu erkärt der Visper Gemeindepräsident Niklaus Furger: "Nach Bekanntgabe der Daten für die olympischen Wettbewerbe war klar, dass die Visper Lonza Arena vom 21. Januar bis 28. März 2026 - also über zwei Monate - blockiert gewesen wäre. Denn das Eis für Curlingspiele ist für Eishockeyspiele nicht geeignet." Angesichtsdessen habe sich die Gemeinde Visp mit der Frage an den Verein für eine Schweizer Olympiakandidatur gewandt, ob die Möglichkeit einer Aufteilung der Wettbewerbsstandorte in Betracht zu ziehen sei. Dort könnte beispielsweise der Wettkampf im Mixed Double sowie die Paralympic-Wettbewerbe durchgeführt werden. Als möglicher Standort zeichnete sich die Gemeinde Champéry ab. Sie verfügt über ein voll ausgestattetes und international anerkanntes nationales Referenzsportzentrum für Curling.
Frédéric Favre steht dieser Idee positiv gegenüber, bevorzugt er doch die Vertretung aller Regionen des Kantons in diesem Projekt.

Offen für obgenannte Lösung führt der Verein für eine Schweizer Olympiakandidatur die notwendigen Machbarkeitsstudien durch. Dabei werden unter anderem die fianziellen Auswirkungen der Auslagerung von Wettbewerben an einen zusätzlichen Standort untersucht und ihre Angemessenheit anhand des Projektbudgets überprüft. Ebenfalls wird die Frage des Transports detailliert untersucht./gp/wh

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