Sitten: Regierung steht hinter Sion 2026

  • Die Walliser Regierung sprach sich am Mittwoch für die Kandidatur Sion 2026 aus. Quelle: rro (Symbolbild)

Die Kantonsregierung sagt Ja zu Sion 2026 und empfiehlt die Annahme der Vorlage über eine maximale finanzielle Beteiligung von 100 Millionen Franken.

16.05.2018, 11:47

Soll sich der Kanton mit einem Höchstbetrag von 100 Millionen Franken am Projekt der Olympischen Winterspiele Sion 2026 beteiligen? Zu dieser Frage äussert sich die Walliser Bevölkerung am 10. Juni. Keine Frage ist es hingegen für die Kantonsregierung. Diese steht hinter der Vorlage. 

In einer Mitteilung beschreibt die Regierung die Gründe für diesen Beschluss wie folgt: Das Projekt sehe Spiele in einer überschaubaren Grösse vor, was ganz im Sinne der Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees ist. Das Konzept sieht gemäss Regierung zudem die Nutzung bereits bestehender Infrastrukturen in mehreren Kantonen vor, die, falls notwendig, lediglich angepasst oder renoviert werden müssten. Im Zentrum des Projekts stehe die nachhaltige Entwicklung. Im
Auftrag des Staates Wallis und der Stadt Sitten begleitet die Stiftung für die
nachhaltige Entwicklung der Bergregionen das Kandidaturprojekt unter
dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Effekt der Olympischen Spiele wird zudem mit der Gründung einer mit 100 Millionen Franken dotierten Stiftung für das olympische Erbe längerfristig gesichert.

Nicht zuletzt betonten Staatsrat Frédéric Favre und seine Kollegen am Mittwoch abermals, dass die Olympischen Spiele weltweit eines der grössten Ereignisse hinsichtlich der Medienwirksamkeit seien. Auch aus wirtschaftlicher Sicht seien die Auswirkungen beträchtlich. So schreibt die Regierung: 2 Milliarden Franken,
die in die nationale und kantonale Wirtschaft fliessen werden, neue Impulse für den
Wintersport und den Ganzjahrestourismus, bis zu 2,4 Millionen Übernachtungen
zwischen der Vorbereitungsphase und dem Abschluss der Spiele, geschätzte
Ausgaben der Besucher während der Olympischen Spiele zwischen 434 und 707
Millionen Franken. Der Gesamtumsatz wird auf bis zu 5.3 Milliarden Franken
geschätzt. Das durch die Spiele generierte Arbeitsvolumen umfasst gemäss dem Staatsrat ungefähr 6000 Stellen./ip

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