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03.09.2010, 04:16 Uhr
Walliser Nachrichten
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Wallis: Mangelnde Konsequenz bei Verfolgung von Tierquälerei
In den Kantonen Wallis und Glarus werden schweizweit Tierquälereien am wenigsten konsequent verfolgt.
24.09.2009, 13:47
Gemäss Gieri Bolliger, Geschäftsführer der Stiftung Tier, haben im Jahr 2008 die 712 durchgeführten Tierquälerei-Verfahren in der Schweiz einen neuen Höchststand erreicht. Das Plus von 89 Fällen bedeute aber nicht, dass mehr Tiere gequält worden seien, sondern dass die Vergehen konsequenter verfolgt würden. Im Kanton Zürich wurden mit 190 Fällen am meisten Verfahren eröffnet. Von den Kantonen Wallis und Glarus wurde nur ein einziges Strafverfahren gemeldet./ip
Welche Tiere betroffen seien, habe sich in den letzten Jahren markant verändert. Seien in der Vergangenheit hauptsächlich Rinder und Schweine gequält worden, seien heute in 60 Prozent der Fälle Haustiere, v.a. Hunde, betroffen, so Gieri Bolliger weiter.
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