-------------------------------------------
Bulletin vom Dienstag den 07.04.20, 09:00
-------------------------------------------

-------------------------------------------
-------------------------------------------
Liebe Leserin, lieber Leser

rro, der 'Walliser Bote' und die 'RhoneZeitung' lancieren auf den 14. April 2020 ein neues Online-Portal für das Oberwallis. Ab diesem Zeitpunkt wird der rro-Newsletter nicht mehr versandt, künftig wird ein gemeinsamer Newsletter veröffentlicht. Gerne können Sie sich unter diesem Link(https://www.1815.ch/newsletter/) für den Newsletter registrieren. Informieren Sie sich auf unseren Portalen auch über die neuen Digitalabos(https://abo.walliserbote.ch/walliser-bote/abo/abonnemente/) von mengis media.
-------------------------------------------
-------------------------------------------

-------------------------------------------
INHALT
-------------------------------------------

-------------------------------------------
Walliser Nachrichten
-------------------------------------------

-------------------------------------------
WALLISWETTER
-------------------------------------------

07.04.2020, 09:00

Allgemeine Lage
Hochdruckeinfluss bestimmt die ganze Karwoche unser Wetter. Dabei wird es tagsüber frühlingshaft warm, auch die Nächte sind zumindest in tieferen Lagen nicht mehr frostig kalt. Über Ostern wird es wechselhaft mit leichter Abkühlung aus Norden.
  • Wetter: Mittwoch bis Karfreitag geht es sonnig und noch wärmer weiter mit bis zu 24 Grad im Rhonetal. Erst über die Osterfeiertage ziehen aus Nordwesten allmählich mehr Wolken auf und in den Bergen steigt das Schauerrisiko leicht an. Auf Ostermontag folgt aus Norden etwas kühlere Luft.

  • link
-------------------------------------------
-------------------------------------------
Liebe Leserin, lieber Leser

rro, der 'Walliser Bote' und die 'RhoneZeitung' lancieren auf den 14. April 2020 ein neues Online-Portal für das Oberwallis. Ab diesem Zeitpunkt wird der rro-Newsletter nicht mehr versandt, künftig wird ein gemeinsamer Newsletter veröffentlicht. Gerne können Sie sich unter diesem Link(https://www.1815.ch/newsletter/) für den Newsletter registrieren. Informieren Sie sich auf unseren Portalen auch über die neuen Digitalabos(https://abo.walliserbote.ch/walliser-bote/abo/abonnemente/) von mengis media.
-------------------------------------------
-------------------------------------------

-------------------------------------------
VERKEHR
-------------------------------------------

-------------------------------------------
IN MEMORIAM
-------------------------------------------

-------------------------------------------
VERANSTALTUNGEN HEUTE
-------------------------------------------



-------------------------------------------
BULLETIN INHALT
-------------------------------------------

-------------------------------------------
WALLISER NACHRICHTEN
-------------------------------------------




Wallis: "Höchste Zeit für eine Lockerung"
07.04.2020, 07:36

Für den Immunologen und Virologen Beda Stadler geht Österreich mit der schrittweisen Lockerung der Massnahmen in die richtige Richtung. Andere sollten nun nachziehen. Österreich hat am Montag mitgeteilt, dass es die getroffenen Corona-Massnahmen im Land schrittweise lockert. Nach Ostern sollen kleinere Geschäfte bis 400 Quadratmeter wieder öffnen. Ab Mai dann alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure. Für den Immunologen und Virologen Beda Stadler ist das ein Schritt in Richtung Normalisierung. Er spricht dabei jedoch nicht von besseren oder schlechteren Reaktionen verschiedener Länder: "Im Moment weiss einfach niemand, ob es noch Sinn macht, die getroffenen Massnahmen aufrechtzuerhalten." Für die Schweiz verlangt Stadler nun ebenfalls eine Lockerung der Massnahmen: "Der Bundesrat und alle drum herum lassen noch ein bisschen die Strenge raushängen. Zu Ostern soll es wenig Reiseverkehr geben." Bundesrat Alain Berset hat am Montag an einer Medienkonferenz in Sitten erklärt, dass er am 16. April informieren werde. "Ich nehme stark an, dass es um die Lockerung geht. Es wird auch höchste Zeit", so Stadler./sr 

-----------------




Wallis: Skypéro oder Whatsappero
07.04.2020, 07:01

Sich mit Freunden via Skype treffen oder die Kaffeepause per Facetime mit seinen Arbeitskollegen verbringen. Das ist in Corona-Zeiten gang und gäbe. Wenn sich mehrere Leute während der Corona-Krise zum Apéro verabreden, dann findet das Treffen aufgrund von Social Distancing neu per Skype, Whats App, Face-Time oder Google Hangouts statt. Ein sogenanntes: Skypéro oder Whatsappero. Leute halten ihre Bierdosen oder ihre Weingläser in die Kameras und setzen ein breites Grinsen auf, sprechen miteinander, und stossen virtuell auf die Woche und ihre Freundschaft an. Dieser Moment wird anschliessend fleissig in den Sozialen Medien gepostet. Die sozialen Beziehungen gehen also auch in Zeiten von Corona nicht verloren. Im Gegenteil. Vielen wird erst jetzt bewusst, was es heisst, Freunde zu haben; was es heisst soziale Kontakte zu pflegen, und wie selbstverständlich und gut eine eigentlich einfache Umarmung eines richtigen Freundes, der Eltern oder der Grosseltern sein kann. Herzlich gedrückt werden in dieser Zeit nur mehr jene Personen des gleichen Haushalts. Die rechte Hand wird nur mehr der eigenen linken Hand gereicht, und Küsschen gibts lediglich noch für die Kinder, den Partner und die Haustiere. Wenn die Krise überstanden ist, werden sich diese Gewohnheiten aber mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder in Luft auflösen. Die Menschen treffen sich dann wohl wieder unter anderem in Restaurants, Bars oder Parkanlagen. Sie verbringen auch wieder die Kaffeepausen zusammen im Betrieb. Und dies tun sie künftig eventuell noch viel lieber, als es ohnehin schon der Fall war./sr

-----------------




Wallis: 90 Millionen schweres Hilfspaket für Selbstständige in der Pipeline
07.04.2020, 06:01

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie treffen besonders die Selbstständigerwerbenden im Kanton. Der Staatsrat will nun handeln und plant, A-fond-perdu-Beiträge im Umfang von bis zu 90 Millionen Franken zu sprechen. Rückblick: Ende März stellten Volkswirtschaftsminister Christophe Darbellay und Staatsratspräsident Roberto Schmidt per Telefonkonferenz mit Walliser Journalisten ein 200-Millionen-Franken schweres Massnahmenpaket vor, welches der arg gebeutelten Walliser Wirtschaft unter die Armen greifen soll.An der besagten Telefonkonferenz ging Staatsrat Christophe Darbellay in die verbale Offensive und kritisierte den Bundesrat scharf. Die von der Landesregierung vorgeschlagene Lösung für Selbstständigerwerbende sei "eine Schande für die Schweiz“. Viele würden schlecht behandelt und von den Support-Massnahmen des Bundesrats gar nicht profitieren. So beispielsweise ein Patron, der sein Hotel schliessen musste. Seine Mitarbeitenden würden von der Kurzarbeit profitieren. Er selber aber nicht. Die Kritik Darbellays verfehlte ihre Wirkung, zumindest in medialer Hinsicht, nicht. Besonders in der Westschweiz konnte Darbellay seine Message zur besten Sendezeit über die Mittagszeit in den elektronischen Medien prominent platzieren.Seit der Telefonkonferenz der beiden Staatsräte Darbellay und Schmidt sind knapp zwei Wochen vergangen. Nun kommt Bewegung in dieses Dossier. Der Bundesrat wird wohl noch im Verlaufe dieser Woche Massnahmen zur Hilfe für Selbstständige präsentieren. Der zuständige Bundesrat Guy Parmelin hat aber gemäss dem Walliser Staatsratspräsidenten Roberto Schmidt bereits betont, dass der Bund nicht für alles aufkommen könne. Auch die Kantone müssten finanzielle Hilfe gewähren. Dies will die Walliser Regierung gemäss Auskunft von Roberto Schmidt nun tun: "Wir werden diesen Mittwoch ein zweites Massnahmenpaket beschliessen."Dieses sieht Finanzspritzen für Selbstständigerwerbende im Kanton Wallis in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen vor. Schmidt geht davon aus, dass die Walliser Regierung an der Sitzung am Mittwoch Finanzhilfen für Selbstständige für zwei Monate beschliesst. Der Umfang der A-Fonds-perdu-Beiträge dürfte sich auf bis zu 90 Millionen Franken belaufen./vm

-----------------




rro: Journalismus in Zeiten von Corona
06.04.2020, 18:31

Von kritischer Distanz bis hin zu Aufsteller in schwierigen Zeiten. Corona hat auch Auswirkungen auf die tägliche Arbeit der Radiomacher. Seit mehr als drei Wochen ist der Coronavirus das Thema, welches unsere Gesellschaft in praktisch allen Bereich tangiert. Die Medienarbeit stellt dabei keine Ausnahme dar. So finden Programmsitzungen nicht mehr an einem grossen Tisch, sondern via Videokonferenz statt. Interviews auf Baustellen, Theatersälen, im öffentlichen Verkehr oder im Büro von Politikern fallen weg. Fragen werden schriftlich gestellt, Statements per Telefon aufgezeichnet. "Eine solche Situation hat es noch nie gegeben. Auch der Alltag von uns Journalisten sieht komplett anders aus", sagt rro-Redaktionsleiter Michel Venetz. Doch hat sich auch die Rolle der Berichterstatter durch Corona verändert? "Kritischer und unabhängiger Journalismus ist gefragter denn je." Ein Radio dürfe nicht zum Verlautbarungsorgan der Behörden werden. "Wir werden die Entscheidungen des Staatsrats, des Bundesrats weiterhin kritisch begleiten und darüber berichten." Trotz erschwerten Umständen soll - in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Moderation - ein gutes Radioprogramm zusammengestellt werden", so Venetz. "Vieles läuft nun auch intern anders ab. Der Schutz der Mitarbeitenden ist das A und O. So fallen Sitzungen im Grossraumbüro weg. So oft als möglich arbeiten die Redaktoren und Moderatoren im Homeoffice." Nachrichten über Tote, Ausnahmezustände in Spitälern und grosse Ungewissheit. In Zeiten wie diesen, ist es schwierig eine gute Balance zwischen Unterhaltung und Information zu finden. "Trotz der Ausnahmesituation wollen wir am Sender Zuversicht verbreiten", erklärt rro-Unterhaltungschef Yannick Zenhäusern. "Keine einfache Aufgabe. Trotz oder gerade wegen der schweren Situation wollen wir unsere Community unterhalten." Abwechslung ist das Zauberwort. "Die Kollegen aus der Redaktion liefern die Informationen zur aktuellen Corona-Situation. Diese Beiträge sind das Rückgrat der Berichterstattung. Und trotzdem braucht es gerade im Unterhaltungsbereich noch andere Themen." Mit Sonderformaten sollen die Hörer zum Schmunzeln gebracht werden. "Wir begleiten unsere Hörer auch in schwierigen Zeiten. Wir sind da für euch", betont Zenhäusern./ip

-----------------




Ski alpin: Ramon Zenhäusern animiert zum Heim-Sport
06.04.2020, 18:08

Schulen und Sportanlagen sind geschlossen, Versammlungen verboten. Derzeit mangelt es wegen Corona an organisierten Sportangeboten für Walliser Schüler. Die Mitglieder der pädagogischen Fachberatung "Sporterziehung" der PH Wallis haben sich deshalb gemäss Mitteilung dazu entschlossen, dreimal in der Woche kurze Übungen per Video zu verbreiten, die jeder zu Hause ohne oder mit wenigen Hilfsmitteln durchführen kann. Diese werden von Walliser Sportlern unter dem Motto "Champions zu Hause!" präsentiert.Nach Skiprofi Daniel Yule und der Basketballerin Marielle Giroud zeigt Ramon Zenhäusern am Mittwoch und am Freitag kurze und effiziente Möglichkeiten auf, um auch ohne Sportunterricht fit zu bleiben.Alle Videos des Skifahrers sind ab dem Ausstrahlungstag auf der Internetseite der PH Wallis verfügbar. Bei den Fitness-Kurzvideos wechseln sich Sportler des Ober- und des Unterwallis ab./tma

-----------------




Bitsch: "Ich wollte etwas machen, um Betroffenen in der Krise zu helfen"
06.04.2020, 16:11

In Krisenzeiten zeigt sich immer wieder die Solidarität und Hilfsbereitschaft von Menschen. Das ist zurzeit nicht anders. Kilian Sonnentrücker aus Bitsch ist einer von jenen, der aktiv geworden ist. Kilian Sonnentrücker, Designer und Programmierer aus Bitsch, nutzte seine Ferien, um sein Know-how zugunsten von Corona-Bedürftigen einzusetzen. Gedacht, getan. Rund 60 Arbeitsstunden später präsentierte sich das Projekt refilltheshelf. Was genau lässt sich darunter verstehen? "Es handelt sich dabei um ein virtuelles Regal. In dieses können Interessierte Artikel hineinlegen. Jeder Artikel hat einen gewissen Preis. Der Endpreis wird im Anschluss per SMS an die Caritas überwiesen. Das Hilfswerk wiederum setzt die Spende für von der Corona-Krise Betroffene ein. Für jene, die am oder unter dem Existenzminimum leben", so der Programmierer.Bislang seien rund 2000 Franken zusammengekommen. Sonnentrücker hofft, dass möglichst viele das Projekt unterstützen./bj/wh

-----------------




Schweiz: Bundesrat will bis 16. April über mögliche Lockerungen entscheiden
06.04.2020, 15:13

Der Bundesrat will laut Gesundheitsminister Alain Berset bis spätestens am 16. April sagen können, wie es in der Schweiz nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens weitergeht. Am Montag besuchte Bundesrat Alain Berset das Walliser Gesundheitssystem und nahm auch an einer Medienkonferenz in Sitten teil. Mit dabei waren auch Staatsratspräsident Roberto Schmidt und Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten. Bundesrat Berset zeigte sich beeindruckt über das Dispositiv, das im Wallis zur Bewältigung der Corona-Pandemie aufgebaut wurde. Die Walliser Spitäler, die Ärzte und das Pflegepersonal hätten bewiesen, dass sie sehr engagiert und flexibel seien. Allen diesen Menschen müsse "Danke" gesagt werden, auch denjenigen, die in anderen Bereichen, etwa dem Transport oder der Logistik, arbeiteten. "Das System funktioniert langsamer, aber es funktioniert", sagte Berset.Mit Blick auf Österreich, das ab dem 14. April die Einschränkungen des öffentlichen Lebens schrittweise lockern will, sagte Berset, er nehme den Entscheid zur Kenntnis. "Auch wir werden Schritt für Schritt zurückkehren in die Normalität."Zugleich betonte der Gesundheitsminister, dass Österreich halb so viele Fälle habe wie die Schweiz."Wir beobachten sehr genau, was in anderen Ländern passiert." Der Ausstieg solle so schnell wie möglich erfolgen, aber die Gesundheit habe immer noch Priorität."Der Bundesrat wird bis spätestens am 16. April sagen können, wie es weitergeht", fügte Berset hinzu. Es müsse auch beachtet werden, dass in der Schweiz die Zahl der Infizierten nach wie vor steige. "Wir sind noch nicht am Peak." Aber auch wenn dieser erreicht sei, sei die Zeit für Lockerungen noch nicht gekommen. "Erst wenn die Zahlen runter gehen, kann man anfangen zu lockern."Es wäre nicht gut, alles zu verspielen in diesen schönen Frühlingstagen, appellierte der Innenminister an die Vernunft und Eigenverantwortung der Menschen. "Wir müssen das jetzt aushalten." Es sei nicht der Moment, sich an Ostern wieder zu treffen oder in die Ferien zu fahren.Berset zeigte sich in diesem Punkt sehr beeindruckt über die Appelle des Tessins, jetzt nicht in die Sonnenstube zu fahren. Es sei Aufgabe der Kantone und Gemeinden, zu verhindern, dass die Leute über die Osterferien in Tourismusregionen strömten.Das Wallis sei wegen der Hotellerie besonders stark von den Einschränkungen betroffen, sagte Berset weiter. Es sei nicht einfach, Skipisten zu schliessen. Das Wallis habe die Anordnungen des Bundes aber sehr gut respektiert und Verantwortung bewiesen.Alle müssten die Anstrengungen, das Virus einzudämmen, fortsetzen, "auch wenn wir Opfer bringen müssen". Es gehe darum, die verletzlichsten Menschen zu schützen, bekräftigte Berset und fügte hinzu: "Wir können die Sache beeinflussen, aber die Natur bestimmt den Rhythmus. Es ist ein neues Virus, wir wissen nicht alles darüber. Das müssen wir akzeptieren."/sda/wh

-----------------




Wallis: Thierry Evéquoz folgt auf Jean-Pierre Gaspoz
06.04.2020, 14:31

Der Staatsrat hat an seiner Sitzung vom Donnerstag Thierry Evéquoz zum neuen Inspektor der obligatorischen Schulzeit ernannt. Er tritt die Nachfolge von Jean-Pierre Gaspoz an. An seiner wöchentlichen Sitzung am letzten Donnerstag hat sich der Staatsrat mit 102 Dossiers beschäftigt. Er behandelte gemäss Mitteilung eine Motion sowie eine Interpellation. Zudem behandelte er 17 Rekurse und fällte neun Personalentscheide. Zu Letzteren gehörte auch die Ernennung von Thierry Evéquoz zum neuen Inspektor der obligatorischen Schulzeit. Evéquoz tritt die Nachfolge von Jean-Pierre Gaspoz an, der Ende August in Pension geht. Im Rahmen der Sitzung hat der Staatsrat auch die Teilrevision des Zonennutzungsplans in Mund (Erweiterung Sportplatz), Gemeinde Naters, homologiert. Die Urversammlung der Gemeinde Naters hat die Teilrevision des Zonennutzungsplans in Mund (Umzonung von der Zone für Landwirtschaft 1. Priorität in die Zone für Sport und Erholung) am 22. Mai 2019 homologiert. Mit der Homologation durch den Staatsrat werden die raumplanerischen Voraussetzungen geschaffen, um den heutigen Sportplatz in Mund zu erweitern, welcher aufgrund seiner schmalen Breite die heutigen Sicherheitsvorschriften nicht zu erfüllen vermag. Homologiert hat der Staatsrat ausserdem das von der Urversammlung der Gemeinde Ferden im Dezember 2019 angenommene Abfallreglement mit Änderungen./wh

-----------------




Mittelwallis: Kantonspolizei zerschlägt Drogenring
06.04.2020, 14:02

Die Kantonspolizei konnte im vergangenen Jahr nach mehrmonatigen Ermittlungen im Mittelwallis einen Drogenring zerschlagen. Dieser hatte mit Crack und Kokain gehandelt. Die Kantonspolizei Wallis konnte im letzten Jahr nach langwierigen Ermittlungen einen Drogenring zerschlagen. Den Anfang machte im März 2019 in Vevey die Verhaftung eines 24-jährigen Mannes aus Gambien. Dabei beschlagnahmten die Beamten 60 Gramm Kokain und 6000 Franken. Dieser Mann war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei der Hauptlieferant für mehrere Kokainkonsumenten im Wallis. Dieser Dealer wurde für den Verkauf von 6,5 Kilogramm Kokain angezeigt, woraus ein Gewinn von etwa 120'000 Franken resultierte. Der Mann wurde in Haft gesetzt. Da er die Verkäufe ausschliesslich im Kanton Waadt abgewickelt hat, hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt das Verfahren übernommen.Der Hauptabnehmer des Lieferanten im Wallis war ein 32-jähriger Mann aus Siders. Der Mann mit Wohnsitz im Mittelwallis wurde ebenfalls in Haft gesetzt. Er gab zu, vier Kilogramm Kokain von dem Dealer erworben zu haben. Der Walliser hat das Kokain weiter zu Crack verarbeitet. Er gestand schliesslich, 2,4 Kilogramm dieser Droge an Kunden im Mittelwallis - zu einem Durchschnittspreis von 150 Franken pro Gramm -verkauft zu haben. Rund 1,6 Kilogramm Kokain behielt der Walliser für den Eigengebrauch.Im Verlauf der Ermittlungen konnte die Polizei drei weitere Dealer in der Region verhaften. Ihnen wurde der Verkauf von etwa 500 Gramm Kokain zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin Anklage vor dem Bezirksgericht Siders erhoben. Das Gericht verurteilte die Dealer zu Haftstrafen zwischen 24 und 45 Monaten, wobei die Haftstrafen von weniger als 36 Monaten teilweise auf Bewährung ausgesprochen wurden.Darüber hinaus befragte die Polizei mehr als 25 Konsumenten in Verbindung mit den Hauptangeklagten und hat diese bei der Staatsanwaltschaft angezeigt./wh

-----------------




Los Angeles/Zermatt: "Die Strassen sind leer"
06.04.2020, 12:41

Aline Tschurtschentaler ist aus Zermatt und wohnt in Los Angeles. Die Luft sei seit den Ausgangsbeschränkungen sauberer, sagt sie. Aline Tschurtschentaler ist 25 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Zermatt. Vor fünf Jahren zog sie der Liebe wegen in die USA. Genauer gesagt: Nach Los Angeles. Seither arbeitet sie dort als freischaffende Künstlerin, Model und Grafikerin. In den Vereinigten Staaten von Amerika wütet derzeit wie praktisch überall auf der Welt die Corona-Pandemie. In Los Angeles sieht es bezüglich Fallzahlen noch nicht so dramatisch aus wie beispielsweise in New York. Dort zählen die Behörden über 4150 Opfer, landesweit sind es über 9200 Tote. Im ganzen Land herrschen derzeit verschärfte Ausgangsbeschränkungen. Diese hinterliessen auch in Los Angeles nach zwei Wochen bereits sichtbare Spuren: "Es ist ziemlich ruhig hier. Die Strassen sind leer. Die Luft ist dank des geringeren Verkehrsaufkommens sauberer geworden." In einem Land wie Amerika eine Seltenheit. Denn: Seit Jahren leidet die Schauspiel-Metropole unter Smog.In Zeiten von Corona bietet vor allem die Gesetzesgrundlage Unklarheiten. Diese ist von Staat zu Staat unterschiedlich. "Unser Bürgermeister gibt jeden Tag aufs Neue weitere Massnahmen bekannt", sagt Tschurtschentaler. Die Behörden in Los Angeles halten es mit den Öffnungen und Schliessungen der Geschäfte gleich wie in der Schweiz. Die Strafen sind jedoch hoch. Bis zu 1000 Dollar Busse zahlen die Amerikaner bei einer Regelübertretung. Eine weitere Hürde besteht in der Finanzierung der Miete: "Viele hier wissen nicht, wie sie diese ohne Gehalt zahlen. Kurzarbeit gibt es in Amerika nämlich nicht." Paare oder Familien die gewisse Lohnkriterien erfüllen, sollten eigentlich finanzielle Unterstützung unterhalten. Doch ob dies wirklich eintrete, bleibe abzuwarten, so Tschurtschentaler. Auch sie befinde sich in einer unsicheren Lage. Ihr Ehemann müsse sehr wahrscheinlich seine Tour abblasen, und ihr Schaffen als Künstlerin sei in einer solchen Zeit nicht sehr gefragt. Nichtsdestotrotz fühle sie sich sicher in Amerika. Zurück in die Schweiz kommt für Tschurtschentaler nicht infrage. "Ich mache mir schon Sorgen, vor allem um meine Grosseltern." Das sei momentan das Schwerste, wenn es darum gehe, nicht in der Schweiz zu sein./sr 

-----------------




Sitten: Besuch von Bundesrat Alain Berset
06.04.2020, 11:17

Bundesrat Alain Berset trifft am Montag mit einer Delegation der Walliser Regierung zusammen. Im Anschluss folgt eine Medienorientierung. Diese wird im Livestream übertragen. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrat Alain Berset, trifft am Montag anlässlich eines Besuchs des Walliser Gesundheitssystems mit einer Delegation des Staatsrats zusammen.Gemäss Mitteilung des Kantons wird am Ende des Treffens eine Medienorientierung abgehalten. Diese kann auf der Homepage des Kantons ab 12.45 Uhr im Livestream mitverfolgt werden./wh

-----------------




Turtmann: Berliner für die Busfahrt
06.04.2020, 10:11

Auch diesen Montag war rro unterwegs und beschenkte Ruffiner Reisen in Turtmann mit zehn Berlinern von der Shell Tankstelle in Glis. Das Reisebusunternehmen Ruffiner Reisen freute sich am Montag über die rro-Berliner von der Shell Tankstelle in Glis und sammelte damit Kraft für die herausfordernde Zeit. Momentan würden die Busse nur die öffentlichen Linien zwischen Leuk und Visp fahren, erklärt Mitarbeiter René Volken. Mit den rro-Berlinern und einem guten Kaffee sei der Wochenstart gelungen.Wollen auch Sie Ihrem Team mit den rro-Berlinern einen Motivationskick verpassen? Ganz einfach anmelden und schon stehen wir womöglich bald mit der süssen Überraschung auf Ihrer Matte./hk

-----------------




Wallis: Sozialberatung für Menschen mit Behinderung verstärkt Unterstützung
06.04.2020, 09:42

Die Corona-Pandemie hat auch das Leben vieler Menschen mit Behinderung erheblich verändert. Die Sozialberatung für Menschen mit Behinderung der Stiftung Emera verstärkt deshalb ihre Unterstützung. Die Notfallmassnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben das tägliche Leben vieler Menschen mit Behinderung erheblich verändert. Die Sozialberatung für Menschen mit Behinderung SMB der Stiftung Emera hat deshalb ihre telefonische Unterstützung verstärkt. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, ermutigt sie all jene, die in dieser Zeit auf Schwierigkeiten stossen, die Nummer der SMB-Anlaufstelle der jeweiligen Region anzurufen.Die SMB-Regionalstellen haben für jede Region alle verfügbaren Ressourcen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung im aktuellen Kontext erfasst: Psychosoziale Unterstützung, Assistenzleistungen, Entlastungsdiente, Lebensmittel- und Medikamentenlieferdienste, Organisation von Mahlzeitendienst,finanzielle Hilfe, usw. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen. Aber sind diejenigen, die solche Unterstützungsdienste brauchen, darüber informiert? Laut Vanessa Caliesch,  Direktionsadjunktin der SMB, "könnten Menschen, die durch die einschränkenden Massnahmen beeinträchtigt sind und die unsere Dienstleistungen nicht kennen, unsere Hilfe benötigen. Deshalb möchten wir daran erinnern, dass die SMB in diesen schwierigen Zeiten für jeden Menschen mit einer Behinderung und seine Familie zur Verfügung steht." Die Regionalstellen der SMB sind von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr erreichbar.Ausserdem kontaktieren die 40 Sozialarbeiter der SMB jeden ihrer Klienten und die Netzwerkpartner, um die Situation zu beurteilen und praktische Lösungen zu finden. Diese Kontakte werden per Telefon, Videokonferenz oder E-Mail hergestellt. Um die Sicherheitsmassnahmen einzuhalten, arbeiten die SMB-Mitarbeitenden hauptsächlich von zu Hause aus.Die SMB ist sich bewusst, dass trotz der Schliessung der fünf Regionalstellen, ihre Dienstleistungen stark gefragt sind. Die 3600 Menschen mit Behinderung, die von der SMB beraten werden, sind oftmals in unterschiedlicher Weise von den Covid-19-Notfallmassnahmen betroffen. Einige von ihnen gehören aufgrund einer chronischen Krankheit oder Behinderung zur Risikogruppe und müssen zu Hause bleiben, ohne ihr übliches Unterstützungsnetz. Andere finden sich allein zu Hause wieder, ohne jegliche soziale Aktivitäten und Kontakte, mit dem Risiko einer psychischen Dekompensation. Wieder andere haben die Empfehlungen des BAG einfach nicht gehört oder verstanden. "Die Hälfte unserer Klienten sind Erwachsene, die mit einer psychischen Beeinträchtigung leben. Das sensible Gleichgewicht, das sie bei den Aktivitäten in den Tageszentren oder geschützten Werkstätten, die jetzt geschlossen sind, finden, wird auf die Probe gestellt. Es ist wichtig, sie weiterhin aus der Ferne zu begleiten, um ihre Situation nicht zu verschlimmern", erklärt Caliesch./wh

-----------------




rro: Die Wohnzimmerkonzerte im Überblick
06.04.2020, 08:02

Gemeinsam mit Künstlern organisiert mengis media Wohnzimmerkonzerte. Dabei geben verschiedene Entertainer ihre Fertigkeiten zum Besten. Eine Übersicht gibt es hier. Livestreams von Künstlern in einer isolierten Zeit. Das ist die Idee hinter dem Konzept der rro-Wohnzimmerkonzerte.Folgende Auftritte sind fix geplant:- Veronica Fusaro, Dienstag, 7. April um 19 Uhr mit einem kleinen Konzert- Sam Gruber, Mittwoch 15. April um 19 Uhr- Franziska Heinzen, Samstag, 18. April um 19 Uhr. Weitere können folgen.Bereits aufgetreten sind:- Eliane Amherd mit der quarantini time- Yannick Zenhäusern mit der Blues-StundeHast auch du Lust mitzumachen? Dann melde dich via radio@rro./zy

-----------------




Wallis: Kanton wird mehr Mühe haben, sich zu erholen
06.04.2020, 07:46

Laut dem Chefökonom der Walliser Kantonalbank, Daniel Rotzer, wird das Wallis nach einer Normalisierung der Lage länger mit der Erholung beschäftigt sein. Die Schweizer Wirtschaft spürt die Massnahmen, welche zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen wurden. Die Behörden in Sitten werden derzeit von Kurzarbeitsgesuchen regelrecht überrannt. Auch die Arbeitslosigkeit im Wallis steigt an. Der Chefökonom der Walliser Kantonalbank, Daniel Rotzer, sieht für Mitte Woche eine Beruhigung. "In der letzen Märzwoche gingen rund 750'000 Gesuche für Kurzarbeit ein. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Lage bald entspannen wird." Anders sieht das mit der Wirtschaftsentwicklung aus. Denn für diese prognostiziert Rotzer ein Negativwachstum. "Die Wirtschaftsentwicklung im Wallis ist mit der Tendenz in der Schweiz zu vergleichen. Das Wallis wird gleichermassen betroffen sein. Darum wird der Kanton 2020 ein Negativwachstum aufweisen." Weil aber das Wallis im Verhältnis zur Schweiz den grösseren Tourismussektor habe, werde das Wallis noch mehr darunter leiden. "Das Wallis erholt sich bei einer Normalisierung der Situation später als der Schweizer Durchschnitt", so Rotzer. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass der Bundesrat die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie nach dem 19, April lockert. Doch wie lange hält die Geldbörse der Regierung diesen stand? "Mit dem Massnahmenpaket von 20 Milliarden Franken, welches der Bundesrat geschnürt hat, kann die Regierung zwei Monate Arbeitslosengeld bezahlen." Aufgrund der tiefen Verschuldung aber könne sich die Schweiz eine solche Situation über mehrere Monate leisten. Das Problem liege jedoch nicht darin, sondern an der global vernetzen Volkswirtschaft. "Für viele europäische Länder wird es schwierig, diesen Shutdown finanziell länger aufrechtzuerhalten. Falls sich die Situation bis im Herbst nicht beruhigt, kommt es zu schwereren wirtschaftlichen Schäden." Rotzer rechnet aber damit, dass sich die Situation im Sommer entspannt: "Das zweite Quartal wird von starken Umsatzeinbussen betroffen sein. Wenn wir in diesem Quartal mit einem Einbruch von 10 Prozent der Wirtschaftsleistung rechnen und sich die anderen Quartale auf Vorjahresniveau befinden, wird der Rückgang rund 2,5 Prozent betragen." Wenn der Rückgang in diesen drei Monaten jedoch 20 Prozent betrage, so schrumpfe das Bruttoinlandsprodukt um 5 Prozent./sr 

-----------------




Brig-Glis: 86-Jähriger rockt das Altersheim
06.04.2020, 06:01

Das Alters- und Pflegeheim Englischgruss in Brig-Glis hat seinen ganz eigenen DJ. Jeden Tag legt der 86-Jährige Carlo Franzoni seine Platten auf und unterhält seine Mitbewohner. Im Altersheim ist es öde. Blödsinn. Jedenfalls nicht im Alters- und Pflegeheim Englischgruss in Brig-Glis. Dort spielt Carlo Franzoni nämlich jeden Tag Musik für seine Mitbewohner. Wie das aussehen soll? Carlo besitzt eine eigene Plattenspieler-Anlage aus den 60er-Jahren in seinem Zimmer. Die Box stellt er ganz prominent auf einen Stuhl auf den Balkon, sodass jeder im Garten, im Hof und in den umliegenden Zimmern die Musik  hört. "Ich mag Musik", sagt er gegenüber rro. Am liebsten habe er Oper. Aber diese Musik verstehe nur Direktor Daniel Kalbermatten. Seine Mitbewohner würde diese Musik langweilen. Darum spielt Carlo die Musik, die den Bewohnern gefällt. Musik aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren. "Ich will die Leute unterhalten und in dieser schweren Zeit moralisch unterstützen."Eine schöne Geste in solch schwierigen Zeiten./sr 

-----------------




Wallis: Keine Corona-Infizierten in Asylzentren
06.04.2020, 05:15

In Asylheimen im Wallis gibt es derzeit noch keine Corona-Infizierten. Überall, wo sich Menschen auf engstem Raum aufhalten, werden Corona-Infektionen begünstigt. So auch in Asylheimen. Die zuständige Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten sagt, wie der Kanton mit dieser Herausforderung umgeht. Auf Anfrage bestätigt sie, dass es im Moment in den Walliser Kollektivzentren noch keine Fälle von Corona-Infizierten zu beklagen gibt. Allerdings sei ein spezielles Quarantänedispositiv vorgesehen, um einer möglichen Infektion zu begegnen; dies entsprechend den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit.Aufgrund der dichten Belegung und gemeinschaftlichen Nutzung von Bädern, Küchen und anderen Gemeinschaftsflächen sind in Asylheimen untergebrachte Menschen besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und dann weitere Personen anzustecken. Da drängt sich die Frage auf, ob dort Social Distancing überhaupt noch möglich ist. Waeber-Kalbermatten dazu: "Es sind alle möglichen Massnahmen ergriffen worden, damit Social Distancing und die Hygienevorschriften eingehalten werden können. Für sämtliche Zentren sind weitere zu beachtende Regeln erlassen worden. Bis heute werden diese von den Bewohnern gut befolgt. Im Weiteren achtet das Betreuungspersonal darauf, dass sämtliche Regeln auch angewandt werden."Derweil berichten etwa Asylanten in Visp über zu enge Platzverhältnisse, weshalb sie sich aus Angst, sich anzustecken, lieber im Freien aufhalten würden. Und sie müssten sich die Handseife mit anderen Mitbewohnern teilen. Wurden bei den Hygieneempfehlungen des Bundes manche Asylheime vergessen? Die Staatsrätin widerspricht: "Hygieneprodukte und Desinfektionsmittel stehen den Kollektivzentren ausreichend zur Verfügung. Sämtliche Bewohner sind über die besonderen Massnahmen, die es einzuhalten gilt, informiert worden und unser Personal achtet ständig darauf, die Notwendigkeit dieser Massnahmen zu wiederholen." Die Aufteilung der Räumlichkeiten in Visp und der vorhandene Platz im Innern sowie im Freien seien jedoch nicht optimal, räumt Waeber-Kalbermatten ein. Deshalb werde zurzeit die Anzahl der Bewohner an diesem Standort auf die Hälfte reduziert.Flüchtlingsorganisationen wollen noch einen Schritt weitergehen und fordern die sofortige Abschaffung grosser Gemeinschaftsunterkünfte. Die Walliser Gesundheitsministerin relativiert, dass die Unterkunftskapazität in den Walliser Zentren nicht über 60 Personen liegt: "Als Vorsichtsmassnahme haben wir entschieden, deren Besetzung vorübergehend zu reduzieren. Die Risikopersonen sind in ein Kollektivzentrum umgezogen, das eigentlich für unbegleitete Minderjährige vorgesehen ist, während gewisse junge Erwachsene vorläufig an einem Standort wohnen, der für die Ausgangsbeschränkungen besser geeignet ist." Zudem habe man die Zuweisung von neu zugezogenen Personen in die bestehenden Kollektivzentren ausgesetzt. Diesen Personen werde bei ihrer Ankunft die Körpertemperatur gemessen, und sie würden während mindestens fünf Tagen in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht, bevor sie in eine der neuen Gemeinschaftsunterkünfte umziehen. Grundsätzlich bleibe die Walliser Regierung achtsam gegenüber sämtlichen möglichen Unterkunftslösungen, die erforderlich sein könnten, um die Ausbreitung des Virus bei Migranten als auch bei der einheimischen Bevölkerung zu vermeiden.Flüchtlingsorganisationen schlagen diesbezüglich dezentrale, kleinere Unterkünfte vor, beispielsweise Hotels, die aufgrund von Stornierungen aktuell viele Zimmer frei haben – quasi eine Win-win-Situation. Wie Waeber-Kalbermatten anmerkt, ermöglicht es der aktuelle Immobilienstand, zurzeit sämtliche Personen aus dem Asylbereich unterzubringen: "Zu Beginn der Krise haben wir die Kapazitäten erhöhen können, indem wir ein Hotel und zwei zusätzliche Ferienlager zugemietet haben. Wir verfolgen die Entwicklung der sanitären Situation aufmerksam." Und die Inanspruchnahme anderer Immobilien einschliesslich verfügbarer Hotels sei Teil der Lösungen.Unterdessen haben Privatpersonen eine Petition lanciert, mit der Forderung ans Staatssekretariat, Asylsuchenden während der Corona-Pandemie Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Und für Asylsuchende, die eine private Unterkunft organisieren können, die Aufenthaltspflicht im Asylheim aufzuheben. Was hält die Walliser Gesundheitsministerin von dieser Idee? "Wir stellen bereits individuelle Wohnungen für Asylsuchende zur Verfügung, um das enge Zusammenleben im Kollektivzentrum von Visp zu verringern. Da zurzeit rund 4000 Asylsuchende in unseren Gemeinschaftsunterkünften leben, ist die Vorstellung illusorisch, dass alle in Wohnungen unterkommen könnten. Es ist uns daran gelegen, nochmals darauf hinzuweisen, dass die Risikopersonen sowie die jungen Erwachsenen und die unbegleiteten Minderjährigen unverzüglich in ein jeweils geeignetes Zentrum umgezogen sind." Zudem seien alle Insassen von Gemeinschaftsunterkünften gehalten, die Vorschriften des Social Distancings und die Hygieneregeln einzuhalten. Ihre Mitarbeitenden seien beauftragt, dies zu überwachen./mk






-------------------------------------------
VERKEHR
-------------------------------------------
Tuesday

S P E R R U N G E N

FERDEN
Forststrasse Färdawald Richtung Alpen.

SUSTEN-GAMPEL
Autobahn-Teilstück am Mittwoch, 8. April ab 20 Uhr bis Donnerstag, 9. April um 5 Uhr. Umleitung via Kantonsstrasse.

WINTERSPERRE
Pässe Furka, Grimsel und Nufenen
Zermeiggern-Mattmark
Fafleralp
Turtmanntal
Bürchen-Egga-Moosalp-Egga

B E H I N D E R U N G E N

BRIG-GLIS
Bachstrasse zwischen Kreuzung Alte Simplonstrasse und Einmündung Bachstrasse/Riedbachstrasse bis Freitag, 1. Mai.

EGGERBERG
Strasse Eggen-Finnen bis Freitag 10. April.

BAHNVERKEHR
Strecke Visp-Spiez. Es muss mit Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen gerechnet werden.





-------------------------------------------
IN MEMORIAM
-------------------------------------------

Hubert Bumann-Supersaxo (16.09.1924), Saas-Fee





-----------------

Kaspar Hildbrand-Martig (23.12.1932), Gampel





-----------------

Gertrud Fischer-Spuhler (10.08.1930), Visp



Pfarrkirche Visp

-----------------

Heinrich Imboden (03.01.1929), Salgesch





-----------------

Marija Buco (05.05.1934), Saas-Fee





-----------------

Marie Biner-Werlen (19.08.1937), Zermatt











-------------------------------------------
VERANSTALTUNGEN HEUTE
-------------------------------------------

Kino Capitol, GESCHLOSSEN
07.04.2020, Uhr
Brig
http://https://www.kino-oberwallis.ch/

Kino Astoria, GESCHLOSSEN
07.04.2020, Uhr
Visp
http:///www.kino-oberwallis.ch/

Seniorentanz, ABGESAGT
07.04.2020, 14:00 Uhr
Bistro Staldbach, Visp

Osterhasen giessen, ABGESAGT
07.04.2020, 15:00 Uhr
Zermatt
http://https://www.zermatt.ch/zermatt/event/result

Dorfrundgang und das Binner Hackbrett, ABGESAGT
07.04.2020, 16:30 Uhr
Dorfplatz, Binn
http://www.landschaftspark-binntal.ch

Märlistunde, ABGESAGT
07.04.2020, 17:00 Uhr
Präfektenhaus, Fiesch
http://www.aletscharena.ch

VATER, ABGESAGT
07.04.2020, 19:30 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum La Poste, Visp
http://www.lapostevisp.ch/

Vortrag, Deutsche Literaturgeschichte; Althochdeutsch bis Barock, ABGESAGT
07.04.2020, 20:00 Uhr
Grünwaldsaal, Brig

Seniorenbühne Brig-Glis, D Hoffnig stirbt z letscht, ABGESAGT
07.04.2020, 20:00 Uhr
Zeughaus Kultur, Brig-Glis
http://www.seniorenbuehne-brig-glis.ch/

-------------------------------------------
-------------------------------------------
Liebe Leserin, lieber Leser

rro, der 'Walliser Bote' und die 'RhoneZeitung' lancieren auf den 14. April 2020 ein neues Online-Portal für das Oberwallis. Ab diesem Zeitpunkt wird der rro-Newsletter nicht mehr versandt, künftig wird ein gemeinsamer Newsletter veröffentlicht. Gerne können Sie sich unter diesem Link(https://www.1815.ch/newsletter/) für den Newsletter registrieren. Informieren Sie sich auf unseren Portalen auch über die neuen Digitalabos(https://abo.walliserbote.ch/walliser-bote/abo/abonnemente/) von mengis media.
-------------------------------------------
-------------------------------------------