20.10.2019, 15:39
Wahlen 2019: Es geht in die zweite Runde
Die Kandidatin der Grünen Brigitte Wolf ist überrascht ab ihrem guten Ergebnis. Sie ist mit knapp 30 Stimmen weniger Philippe Nantermod auf den Fersen.
Bildquelle: mengis media
Keiner der acht Kandidierenden hat am Sonntag bei der Ständeratswahl das absolute Mehr geschafft. Das Rennen um die zwei Ständeratssitze wird am 3. November entschieden.

Keiner der acht Kandidierenden hat bei der Ständeratswahl am Sonntag reüssiert. Das beste Resultat erzielte Beat Rieder mit 45'678 Stimmen. "Das ist ein Vertrauensbeweis für meine Arbeit in Bern." Es werde auch für ihn kein Spaziergang im zweiten Wahlgang. Auf den Plätzen zwei bis acht folgen: Marianne Maret mit 39'660 Stimmen, Mathias Reynard mit 36'323 Stimmen, Philippe Nantermod mit 25'727 Stimmen, Brigitte Wolf mit 24'799 Stimmen, Cyrille Fauchère mit 16'652 Stimmen, Michael Kreuzer mit 15'359 Stimmen und Jacqueline Lavanchy mit 2878 Stimmen. Vor allem Brigitte Wolf zeigte sich überrascht.
Im Oberwalllis erreichte Beat Rieder 26'531 Stimmen, Marianne Maret 19'147 Stimmen, Michael Kreuzer 5924 Stimmen, Mathias Reynard 4197 Stimmen, Brigitte Wolf 4050 Stimmen, Cyrille Fauchère 3310 Stimmen, Philippe Nantermod 1144 Stimmen und Jacqueline Lavanchy 199 Stimmen. 

Die Stimmbeteiligung lag kantonal bei 55,01 Prozent.

Da keiner der Kandidierenden das absolute Mehr erreichte, ist ein zweiter Wahlgang nötig. Die Listen für den zweiten Wahlgang müssen bis am Dienstag um 17 Uhr bei der Staatskanzlei hinterlegt sein.

Zum zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen führen Mengis Medien ein Podium durch. Dieses findet am Freitag um 18 Uhr in der Pomona in Visp statt. Die Debatte ist öffentlich./wh