10.06.2016, 15:02
Zermatt: Einwohnerdienste vor Herausforderungen
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Der Verband Schweizerische Einwohnerdienste traf sich am Donnerstag und Freitag in Zermatt, um sich mit den Mitgliedern auszutauschen.
Bildquelle: zvg
Sich austauschen, voneinander lernen. Die wachsende Migration verlangt auch neue Strategien bei den Einwohnerdiensten. Diese trafen sich nun in Zermatt.
Am Donnerstag und Freitag kamen die Mitglieder des Verbands Schweizerischer Einwohnerdienste zur Generalversammlung in Zermatt zusammen. Doch nicht nur die gängigen Traktanden wie die Rechnung oder das Budget beschäftigten die Anwesenden. Auch einige Referate trafen den Nerv der Versammlung aufgrund der derzeitigen Situation der Einwohnerdienste. Sie stehen vor grossen Herausforderungen. Im Zentrum ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Einwohnerstellen. Doch auch die wachsende Migration verlangt weiteres Know-how. Aus diesen Gründen lud der Schweizerische Verband der Einwohnerdienste einige Referenten ein, welche wertvolle Tipps parat hatten. Unter anderem veranschaulichte Patrice O'Brien, vom Kommando Grenzwachtkorps, wie die derzeitige Arbeit in Sachen irreguläre Migration und grenzüberschreitende Kriminalität aussieht. "Da auch wir am Schalter Personen identifizieren und so gefälschte Pässe erkennen müssen, konnten wir von den Erfahrungen des Grenzwachtkorps lernen", führt die Präsidentin des Verbands Schweizerischer Einwohnerdienste Carmela Schürmann aus. Doch auch der sogenannte E-Umzug war ein Thema an der Versammlung, welches viel Wissenswertes brachte. Der elektronische Umzug ermöglicht es, einen Wohnungswechsel unabhängig von den Öffnungszeiten der Verwaltung online zu melden. Der Verband Schweizerischer Einwohnerdienste wolle dieses einheitliche Meldewesen nun fördern, wie Schürmann weiter sagt./aa