Do, 17.09.2026

"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison

Himmel und Erde, das Geistige und das Irdische stehen sich ganz nahe. Die Urnerin Monika Tresch ist seit 20 Jahren Vermittlerin zwischen diesen beiden Ebenen. An diesem Abend übermittelt Monika Tresch achtsam Botschaften von verstorbenen Angehörigen oder Freunden, welche die irdische Ebene bereits verlassen haben.
Es ist tröstlich zu wissen, dass die Verbindung zu unseren Lieben auch nach ihrem irdischen Abschied weiterbesteht. Die geistige Welt ist ein geheimnisvoller, grenzenloser Raum, der sich stets erneuert - getragen von der Kraft bedingungsloser Liebe und tiefem Vertrauen.
Ort: Zentrum Missione, Naters
Kosten: Fr. 28.-
(freier Eintritt für Schulkinder in Begleitung einer erwachsenen Person)
Zeit: 19.30 - 21.00 Uhr
Türöffnung um 19.00 Uhr
ohne Anmeldung
Weiteres: www.innerequelle.ch
Fr, 18.09.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.

Die Mediathek Wallis lädt Sie zu einem wandernden Klangcafé zum Thema Liebesgeschichten ein. In Leuk, Visperterminen, Ernen und Brig erwartet Sie ein gemeinsames Hörerlebnis. Entdecken Sie eine ganz besondere Jukebox: Anstelle von Retro-Hits erwarten Sie hier Liebesgeschichten von Menschen, die im Oberwallis leben. Wählen Sie einen Titel aus, spitzen Sie die Ohren und lassen Sie sich vom Schriftsteller Wilfried Meichtry auf eine Reise entführen! Vom ersten Flirt bis zur leidenschaftlichen Liebe, von der flüchtigen bis hin zur unerfüllten Liebe... Wo trifft und traf man sich? Im Dorf, beim Tanz oder im Internet? War es Liebe auf den ersten Blick? Diese persönlichen Geschichten, die mal lustig, mal bewegend sind, lassen ein Wallis entstehen, das von innen heraus erlebt und erzählt wird. Hier verschmilzt das Intimste mit der kollektiven Geschichte.
Eintritt frei Dauer 1 Stunde. Anschliessend wird ein Apéro von der Gemeinde offeriert.

Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!
Sa, 19.09.2026

Wenn der Alpsommer zu Ende geht, führen die Bauern ihr Vieh zurück ins Tal. Viele begeisterte Zuschauer bestaunen jährlich die traditionell geschmückten Kühe, welche sich auf den langen Weg nach Blatten begeben.
Datum: 19. September 2026
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Zwei Häuser, eine Mission - 50 und 20 Jahre im Dienst der Menschen. Ein doppeltes Jubiläum im Zeichen von Fürsorge, Gemeinschaft und Zukunft. Detailprogramm folgt.
Datum: 19. September 2026
Ort: Seniorenzentrum, Naters
Zeit: 09.30 Uhr

Auf einer Wanderung nimmt uns der Autor und ehemalige Leiter des Pro Natura Zentrums Aletsch - Laudo Albrecht - mit an ausgewählte Standorte, welche in seinem Buch "Aletsch - Mein Paradies" eine zentrale Rolle spielen. Dabei erzählt er uns Geschichten, welche zum Nachdenken, Schmunzeln und Staunen verleiten.
Über drei Jahrzehnte stand das Aletschgebiet für den ehemaligen Leiter des Pro Natura Zentrums Aletsch im täglichen Mittelpunkt seines Lebens: der sich zusehends verabschiedende Gletscher, die uralten Arven und knorrigen Lärchen im Aletschwald, die faszinierenden Rothirsche, und so vieles mehr. Analog zu seinem Buch bringt uns der Autor auf dieser Wanderung sein Paradies näher und erzählt Geschichten, die für ihn persönlich von grosser Bedeutung waren.
Das Buch stellt eine Hommage an den Grossen Aletschgletscher und seine Umgebung dar, zeigt aber gleichzeitig auf, dass auch dieses Paradies - nicht zuletzt durch die Klimaerwärmung - immer stärker unter Druck gerät. Das Buch erscheint zum Jubiläum "50 Jahre Pro Natura Zentrum Aletsch".
Leitung: Laudo Albrecht, dipl. Biologe
ProgrammSamstag, 19. September 2026
13.30 Uhr | Treffpunkt Moosfluh Bergstation
ca. 16.30 Uhr | Ende vor der Villa Cassel; offerierter Apéro im Anschluss
Route:
Bergstation Moosfluh - Härdernagrat - Moränenweg - Villa Cassel
ca. 1h 30min reine Marschzeit ; ca. 70 Hm Aufstieg und 320 Hm Abstieg

Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!
So, 20.09.2026
Mo, 21.09.2026

Als Fünfliber im Kuhfladen wurde die Villa Cassel einst bezeichnet - und dies scheint nicht ganz unpassend. Mit welchem Kniff ist Sir Ernest zu diesem aussergewöhnlichen Bauplatz gekommen? Und welche illustren Gäste gingen hier ein und aus? Während einer kurzweiligen Stunde erhaschen Sie einen Blick in die historischen Räumlichkeiten von Villa & Chalet Cassel und hören unterhaltsame Geschichten aus vergangenen Zeiten.
Während der Ferienzeit bieten wir von Montag bis Donnerstag täglich spannende Führungen und Exkursionen an: offen für alle - Kinder und Erwachsene - welche die Natur im Aletschgebiet entdecken oder hinter die Kulissen der Villa Cassel schauen möchten.Programm15.00 Uhr - 16.00 Uhr | Führung und Exkursion
Di, 22.09.2026

Interessieren Sie sich für das Leben der Wildtiere in den Alpen? Möchten Sie dem Konzert der Vögel lauschen und zusammen mit Gämsen und Rothirschen den Tag begrüssen? Spuren am Wegesrand erzählen uns, wer vor Kurzem vorbeikam. Und mit einer Portion Glück können wir die Tiere durch den Feldstecher beobachten.
Während der Ferienzeit bieten wir von Montag bis Donnerstag täglich spannende Führungen und Exkursionen an: offen für alle - Kinder und Erwachsene - welche die Natur im Aletschgebiet entdecken oder hinter die Kulissen der Villa Cassel schauen möchten. Programm07. Juli - 04. August
06.00 Uhr bis 08.30 Uhr
22. September - 13. Oktober
06.45 Uhr - 09.15 Uhr
