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Wägzeichu
vom 09.03.2009 bis 15.03.2009
mit Kilian Salzmann
Sonntag, 15.03.2009

Meister Eckehart, ein mittelalterlicher Mystiker, sagte: "Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen, er ist nicht ferner als vor der Tür Deines Herzens. Da steht er und harrt und wartet, wen er bereit finde, der ihm auftue und ihn einlasse."
Gott ist also nicht fern, und ich muss nicht weite Wege zurücklegen, um ihn zu finden. Er ist ganz nah. Es ist eher so, dass wir sehr oft DEM ganz fern sind, was uns eigentlich so nah wäre. Vielleicht müssen wir wieder mehr die Fähigkeit in uns entdecken, uns auf etwas einzulassen: nicht auf etwas Fremdes, sondern auf uns selbst.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und den Mut einen Augenblick wenigstens bei euch selbst zu verweilen.

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Samstag, 14.03.2009

Ein Tourist darf in einem Kloster übernachten. Sehr erstaunt über die ganz einfache Einrichtung ihrer Zellen fragt er die Mönche: "Wo habt ihr denn eure Möbel?" Schlagfertig fragen die Mönche zurück: "Ja, wo haben sie denn Ihre?" "Meine?" erwidert darauf der Tourist verblüfft. "Ich bin ja nur auf der Durchreise hier!" Da entgegnen ihm die Mönche: "Eben, das sind wir auch."
Auch die Fastenzeit, die wir mit dem Aschermittwoch begonnen haben, erinnert uns an die menschliche Vergänglichkeit auf Erden. Das Bewusstsein darum, dass wir auf Erden nur auf der Durchreise sind, ermahnt uns aber auch zu Wachsamkeit und einem bewussten Leben. Bewusst zu leben, das bedeutet aber auch, mit dem was wir haben, mit dem was wir besitzen einmal zufrieden zu sein und sich dafür dankbar zu zeigen.

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Freitag, 13.03.2009

Bei einer Fusswallfahrt nach Madonna del Sasso, war der Weg auf einem Teilstück fast nicht mehr zu erkennen. Mühsam liefen wir uns durch den Wald und suchten nach dem "roten Punkt", der Markierung, der uns wieder den richtigen Weg zeigen würde. Vergebens.
Nach längerer Zeit fand ich am Boden ein Bonbonpapier â€" Spuren der Zivilisation. Die Erleichterung war groàŸ, hier musste schon mal einer gegangen sein. Und tatsächlich: Nicht weit entfernt entdeckten wir die Markierung. Wir waren wieder auf dem richtigen Weg.
So ist das mit den Spuren: Sie sind sichtbare Zeichen dafür, dass jemand vor mir an dieser Stelle gewesen ist. Nicht nur in der Natur, auch im Alltag stoàŸe wir jederzeit auf Spuren. Jeder und jede von uns hinterlässt Spuren. Spurlos lebt niemand.
Um Gottes Spuren in unserer Welt zu erkennen, braucht es aber kein Bonbonpapier.. Ein offenes Herz und offene Augen genügen, um in der Welt die Gegenwart Gottes wahr zu nehmen. Jede Umarmung, jede Geste der Versöhnung, jede herzliche Zuneigung ist wie ein Bonbonpapier auf verlorenem Weg.

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Donnerstag, 12.03.2009

Worte können treffen wie spitze Pfeile- mitten ins Herz. Worte können Beziehungen vergiften, Menschenleben auslöschen.
Rainer Maria Rilke sagte: Ja, ich werde vorsichtiger mit Worten. Ja, ich fürchte mich manchmal vor meinen eigenen Worten. Aber vielleicht ist diese Angst der einzige Weg, wahrhaftig zu werden.
Ich spüre aber auch, wie Worte wohltuend sein können: tröstend, begleitend, ansprechend, aufmunternd oder unterstützend.
Worte haben Kraft: aufbauende oder zerstörende! Ich denke da auch an die Worte, die wir immer wieder hören "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
Die Kraft der Worte spielt täglich in unserem Leben. Nehmen wir sie doch von ihrer positiven Seite auch heute in Anspruch.

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Mittwoch, 11.03.2009

Es hängt in jeder Kirche, es steht auf Friedhöfen, in vielen Wohnungen, es krönt Bergspitzen: das Kreuz. Wir sehen es so oft, dass wir uns oft gar nichts mehr dabei denken. Erst wenn es uns drückt, fällt uns vielleicht das Bibelwort ein: "Wer mein Jünger sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach" (Matthäusevangelium, Kapitel 10, Vers 38).
Manche haben ihre Schwierigkeiten mit dieser Aufforderung, weil sie meinen, das Kreuz geradezu suchen zu müssen. Solch selbstquälerisches Verhalten aber hat nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.
Kreuzesnachfolge bedeutet: nicht bloàŸ Wunden verbinden, sondern Wunden verhindern. Auch Jesus hat das Kreuz nicht gesucht; es war die Konsequenz, weil er sich für Schwächere eingesetzt hat, sich mit ihnen solidarisiert hat.
Wenn wir bei uns ein Kreuz sehen, soll es uns immer wieder daran erinnern: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!" â€" eine echte Herausforderung, nicht nur jetzt in der Fastenzeit.

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Dienstag, 10.03.2009

Zeiten ändern sich. Denk- und Verhaltensweisen, Meinungen und vor allem was Hip und Hop ist, unterliegen dem Wandel einer Zeit. Mit Sicherheit würden die viel bewunderten Schönheiten vergangener Jahrhunderte heute, vor allem in den Gewändern, in die sie sich damals hüllten, nur Verwunderung hervorrufen und hinnehmen müssen, dass man sich über sie lustig macht.
Auch viele Bücher, die in den vornehmen Kreisen sich einst groàŸer Beliebtheit erfreuten und die man gelesen haben musste, würde man heute schnell zur Seite legen.
Was für die Kunst gilt, gilt gleicherweise für die Moral. An den Textstellen, an denen die à-ffentlichkeit oder die Behörden einmal AnstoàŸ nahmen und sich veranlasst sahen, polizeilich einzuschreiten, würde heute niemand AnstoàŸ nehmen.
Zeiten haben sich geändert. Du selbst bist aber derselbe, von deiner Geburt bis zum Tod, auch wenn du täglich eine Entwicklung durchmachst.
Darum: nimm dich und deine Gefühle ernst; heute und immer! Versuch die selbst zu sein, weil Gott zu dir JA sagt.

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Montag, 09.03.2009

Um ein erfülltes Leben zu führen, müssen wir lernen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind â€" nicht wie wir sie uns wünschen.
Es ist wichtig, Ziele zu haben, Dinge im Leben zu ändern â€" doch immer nur im Rahmen des Machbaren und Sinnvollen. Alles andere ändern zu wollen, kostet uns Energie und macht mit der Zeit unglücklich. Die Realität holt uns ja so oder so immer wieder ein. Oft verlieren wir jedoch den Bodenkontakt und ignorieren die Realität.
Gerade der Alltag lässt uns aus einer tiefen Quelle des Da-Seins schöpfen. Darum wünsche ich uns den Mut, Dinge zu verändern, die man wirklich auch sinnvoll ändern kann und die Gelassenheit, alles andere so anzunehmen, wie es ist.
Daran können wir wachsen und reifer werden.

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Heute, 16.01.2021

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Sa, 16.01.2021
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Sport
39. Belalp Hexe, ABGESAGT
Sa, 16.01.2021, 10:00 Uhr
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Sport
39. Belalp Hexe, ABGESAGT
Sa, 16.01.2021
10:00 Uhr
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COVID-19

Liebe Fans der Belalp Hexe
Aufgrund der behördlichen Auflagen sehen wir uns gezwungen, auf die Durchführung der Belalp Hexe 2021 zu verzichten. Die Gesundheit der Teilnehmer, Zuschauer und Helfer ist uns wichtiger und wir wollen keine unnötigen Risiken eingehen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und dass wir auf die Unterstützung an der Jubiläumsausgabe 2022 zählen zu können.
Beleibt gesund und bis bald.

Freundliche Grüsse

OK der Belalp Hexe




"D'Häx isch los!" - Wenn die Skifahrer ihre modernen Thermoklamotten gegen schrille Kostüme tauschen und die Sonnenbrille einer Furcht erregenden Maske weichen muss, dann ist es wieder soweit: "D Häx isch los - Die verrückteste Volksabfahrt der Schweiz findet statt!".

Während einer Woche im Januar dreht sich in der Skistation Blatten-Belalp jeweils alles rund um das Thema Hexen. Die Belalp Hexe ist ein einwöchiger Gesamtevent, welcher am Samstag mit der Belalp Hexenabfahrt ihren unbestrittenen Höhepunkt findet. Im Vorfeld der grossen Hexenabfahrt werden aber während der Woche noch diverse andere Rennen ausgetragen und mit der Witches Nights wird den Zuschauern ebenfalls ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. Weitere Infos unter www.belalphexe.ch

Die Belalp Hexe geht auf eine alte Walliser Sage zurück. Demzufolge soll hier einst eine Hexe hier ihr Unwesen getrieben haben. In Erinnerung an diese alten Zeiten, wurde vor mehr als 30 Jahren die Belalp Hexenabfahrt ins Leben gerufen.
Seien auch sie dabei, und lassen sich von der mystischen Stimmung auf der Belalp verzaubern!

Bühne
Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche
Sa, 16.01.2021, 14:00 - 16:30 Uhr
iisxhi Arena, Brig
Bühne
Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche
Sa, 16.01.2021
14:00 - 16:30 Uhr
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Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Altersjahr (1/2 Eisfeld mit Stock / 1/2 Eisfeld ohne Stock) / Keine Anmeldung erforderlich

Bühne
Sleeping - interdisziplinäres Theaterstück, ABGESAGT
Sa, 16.01.2021, 19:00 - 21:00 Uhr
Theatersaal 1 Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Bühne
Sleeping - interdisziplinäres Theaterstück, ABGESAGT
Sa, 16.01.2021
19:00 - 21:00 Uhr

Koproduktion von ZeughausKultur Brig mit Compagnie Digestif (CH) und Wild Donkeys Olivia Corsini und Serge Nicolaï (FR)

Artistische Leitung: Serge Nicolaï, Jennifer Skolovski

Spiel: Yoshi Oïda, Yumi Fujimori, Carina Pousaz, Jennifer Skolovski
Regie: Serge Nicolaï

Sleeping ist der Traum eines alten Mannes namens Eguchi, der im Sterben liegt. In seinen letzten Sekunden trifft er auf all die Frauen, die sein Leben ausgemacht haben. Mutter, Tochter, Geliebte erscheinen an der Schwelle des Todes provozierend, sinnlich, anmutig, schön. Betörende und abschreckende Boten aus der Zwischenwelt. Frauenbilder die Eguchis Seelenwelt widerspiegeln und sein innerstes Wesen unerbittlich mit den Fragen konfrontieren: Wie hast du geliebt? Wie hast du gelebt?

Sleeping ist ein zeitgenössisches Theaterstück in Anlehnung an Yasunari Kawabata's Roman aus dem Jahr 1961 « Die schlafenden Schönen », das verschiedene Ausdrucksformen ineinander verflechtet, wobei die Handlung in einem zeitlosen Japan beginnt und in der Schweiz endet. Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken und Schlafen eines sterbenden Mannes weben sich vor den Augen des Publikums zu einem poetisch-melancholischen Gesamtwerk das niemanden unberührt lässt. Sleeping wirft in einer Gesellschaft, die den Tod in Altersheime und Spitäler wegsperrt, grundlegende Fragen im Bezug auf Freiheit, Lebensende und Lebensgestaltung auf. Durch die Pandemie ist der Tod und die Angst vor dem Sterben auch in unserer Gesellschaft ins Zentrum gerückt und Diskussionen um diese Themen sind aktueller denn je.


Morgen, 17.01.2021

Kino
Kino Capitol, GESCHLOSSEN
So, 17.01.2021
Brig
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Kino Capitol, GESCHLOSSEN
So, 17.01.2021
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So, 17.01.2021
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Kino Astoria, GESCHLOSSEN
So, 17.01.2021
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Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche
So, 17.01.2021, 14:00 - 16:30 Uhr
iisxhi Arena, Brig
Bühne
Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche
So, 17.01.2021
14:00 - 16:30 Uhr
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Öffentliches Eislaufen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Altersjahr (1/2 Eisfeld mit Stock / 1/2 Eisfeld ohne Stock) / Keine Anmeldung erforderlich

Bühne
Sleeping - interdisziplinäres Theaterstück, ABGESAGT
So, 17.01.2021, 17:00 - 19:00 Uhr
Theatersaal 1 Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Bühne
Sleeping - interdisziplinäres Theaterstück, ABGESAGT
So, 17.01.2021
17:00 - 19:00 Uhr

Koproduktion von ZeughausKultur Brig mit Compagnie Digestif (CH) und Wild Donkeys Olivia Corsini und Serge Nicolaï (FR)

Artistische Leitung: Serge Nicolaï, Jennifer Skolovski

Spiel: Yoshi Oïda, Yumi Fujimori, Carina Pousaz, Jennifer Skolovski
Regie: Serge Nicolaï

Sleeping ist der Traum eines alten Mannes namens Eguchi, der im Sterben liegt. In seinen letzten Sekunden trifft er auf all die Frauen, die sein Leben ausgemacht haben. Mutter, Tochter, Geliebte erscheinen an der Schwelle des Todes provozierend, sinnlich, anmutig, schön. Betörende und abschreckende Boten aus der Zwischenwelt. Frauenbilder die Eguchis Seelenwelt widerspiegeln und sein innerstes Wesen unerbittlich mit den Fragen konfrontieren: Wie hast du geliebt? Wie hast du gelebt?

Sleeping ist ein zeitgenössisches Theaterstück in Anlehnung an Yasunari Kawabata's Roman aus dem Jahr 1961 « Die schlafenden Schönen », das verschiedene Ausdrucksformen ineinander verflechtet, wobei die Handlung in einem zeitlosen Japan beginnt und in der Schweiz endet. Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken und Schlafen eines sterbenden Mannes weben sich vor den Augen des Publikums zu einem poetisch-melancholischen Gesamtwerk das niemanden unberührt lässt. Sleeping wirft in einer Gesellschaft, die den Tod in Altersheime und Spitäler wegsperrt, grundlegende Fragen im Bezug auf Freiheit, Lebensende und Lebensgestaltung auf. Durch die Pandemie ist der Tod und die Angst vor dem Sterben auch in unserer Gesellschaft ins Zentrum gerückt und Diskussionen um diese Themen sind aktueller denn je.


Mo, 18.01.2021

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Mi, 20.01.2021

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Mi, 20.01.2021
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Mi, 20.01.2021
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Mi, 20.01.2021, 20:00 - 22:00 Uhr
Theatersaal 1 Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Bühne
Sleeping - interdisziplinäres Theaterstück, ABGESAGT
Mi, 20.01.2021
20:00 - 22:00 Uhr

Koproduktion von ZeughausKultur Brig mit Compagnie Digestif (CH) und Wild Donkeys Olivia Corsini und Serge Nicolaï (FR)

Artistische Leitung: Serge Nicolaï, Jennifer Skolovski

Spiel: Yoshi Oïda, Yumi Fujimori, Carina Pousaz, Jennifer Skolovski
Regie: Serge Nicolaï

Sleeping ist der Traum eines alten Mannes namens Eguchi, der im Sterben liegt. In seinen letzten Sekunden trifft er auf all die Frauen, die sein Leben ausgemacht haben. Mutter, Tochter, Geliebte erscheinen an der Schwelle des Todes provozierend, sinnlich, anmutig, schön. Betörende und abschreckende Boten aus der Zwischenwelt. Frauenbilder die Eguchis Seelenwelt widerspiegeln und sein innerstes Wesen unerbittlich mit den Fragen konfrontieren: Wie hast du geliebt? Wie hast du gelebt?

Sleeping ist ein zeitgenössisches Theaterstück in Anlehnung an Yasunari Kawabata's Roman aus dem Jahr 1961 « Die schlafenden Schönen », das verschiedene Ausdrucksformen ineinander verflechtet, wobei die Handlung in einem zeitlosen Japan beginnt und in der Schweiz endet. Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken und Schlafen eines sterbenden Mannes weben sich vor den Augen des Publikums zu einem poetisch-melancholischen Gesamtwerk das niemanden unberührt lässt. Sleeping wirft in einer Gesellschaft, die den Tod in Altersheime und Spitäler wegsperrt, grundlegende Fragen im Bezug auf Freiheit, Lebensende und Lebensgestaltung auf. Durch die Pandemie ist der Tod und die Angst vor dem Sterben auch in unserer Gesellschaft ins Zentrum gerückt und Diskussionen um diese Themen sind aktueller denn je.


Do, 21.01.2021

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Kino Capitol, GESCHLOSSEN
Do, 21.01.2021
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Kino Capitol, GESCHLOSSEN
Do, 21.01.2021
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Allgemein
KinderKulturTreff, ABGESAGT
Do, 21.01.2021, 14:00 Uhr
Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Allgemein
KinderKulturTreff, ABGESAGT
Do, 21.01.2021
14:00 Uhr

KinderKulturTreff

Eintritt frei

Detailprogramm folgt

Zielpublikum ab 4 Jahren

Bühne
Kunst, ABGESAGT
Do, 21.01.2021, 19:30 Uhr
Kultur- und Kongresszentnrum La Poste, Visp
Bühne
Kunst, ABGESAGT
Do, 21.01.2021
19:30 Uhr

Komödie von Yasmina Reza


«Emotionale Auseinandersetzung um die Kunst»

Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiss. Der Untergrund ist weiss und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weisse Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das sich jeder der drei Freunde von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Die Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben. Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie «Der Gott des Gemetzels», «Drei Mal Leben» u.a. zu Publikumsrennern werden.

Für ihr Stück «Kunst» wurde Yasmina Reza u. a. mit dem Prix Molière ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann.


Einführung mit Matheo Eggel um 18.45 Uhr

Eurostudio Landgraf

Regie und Raum
Fred Berndt

Kostüme
Barbara Krott