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Die Asylgesetzrevision soll für schnellere, fairere und günstigere Verfahren sorgen. Ein überparteiliches Komitee ist dieser Meinung - jedoch nicht die SVP.
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Bern: Bundeszentren, Rechtsvertretung und Einsparungen im Asylwesen

  • Ein überparteiliches Komitee mit über 130 Parlamentariern ist für ein neues Asylgesetz. Quelle: rro

  • Bernhard Guhl, BDP-Nationalrat, befürwortet die Gesetzesrevision auch wegen den vorgesehenen Bundeszentren. Quelle: rro

  • FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger sieht durch das neue Asylgesetz Einsparungen in Höhe von rund 110 Millionen Franken. Quelle: rro

  • Co-Präsidentin der Grünen Schweiz Regula Rytz ist der Meinung, die Asylgesetzrevision bringt billigere, schnellere und fairere Bedingungen. Quelle: rro

  • Der Grünliberale Beat Flach sieht keine Enteignungen durch die Errichtung von Bundesasylzentren auf Private zukommen. Quelle: rro

  • EVP-Nationalrätin Marianne Streiff befürwortet die Asylgesetzrevision ebenfalls. Quelle: rro

  • Der Tessiner CVP-Nationalrat Marco Romano sieht das Schweizer Asylwesen durch die neue Gesetzreform gestärkt. Quelle: rro

Die Asylgesetzrevision soll für schnellere, fairere und günstigere Verfahren sorgen. Ein überparteiliches Komitee ist dieser Meinung - jedoch nicht die SVP.

12.04.2016, 14:47

Die Asylströme in Europa flachen nicht ab. Auch die Schweiz gerät zunehmend unter Druck. Schweizer Parlamentarier haben sich in den vergangenen Jahren vertieft mit einem neuen Asylgesetz befasst. Die Asylgesetzrevision kommt nun am 5. Juni vors Volk. Darin ist unter anderem vorgesehen, dass die Asylverfahren schneller werden sollen. Konkret mittels Bundeszentren. Die Ergebnisse eines Testbetriebs in Zürich würden eindeutig zeigen, dass Bundeszentren der richtige Weg seien. So die Meinung eines überparteilichen Komitees, bestehend aus über 130 Parlamentariern der CVP, FDP, SP, glp, EVP und BDP. Die Grüne hat sich zwar in der Geschäftsleitung und der Fraktion für die Revision ausgesprochen, ist aber bei der Kampagne noch nicht definitiv im Boot, wie Co-Präsidentin Regula Rytz erklärte. Bei einem Ja zur Revision würden künftig alle bei einem Asylgesuch Beteiligten in einem Bundeszentrum unter einem Dach vereint sein. "So gehen die Verfahren schneller, sind effizienter und es kostet effektiv weniger", erklärte der Tessiner CVP-Nationalrat Marco Romano vor den Medien in Bern. Bei der Errichtung eines Bundesasylzentrums solle es keine Enteignungen geben, erklärte der Aargauer BDP-Nationalrat Bernhard Guhl. "In erster Linie werden bestehende Bauten verwendet und ausgebaut. Dass es Enteignungen gibt, weise ich entschieden zurück. Dies ist rechtlich klar geregelt", so Guhl. Zudem soll der Bund schnellere Verfahren mit kürzeren Beschwerdefristen durch eine konsequente, unentgeltliche Rechtsvertretung durchführen. "Flüchtlinge sollen möglichst schnell Schutz und Asyl erhalten. Wer keine rechtliche Basis und anerkannte Asylgründe mit sich bringt, soll schneller wieder ausgewiesen werden", führte EVP-Schweiz-Präsidentin Marianne Streiff aus. "Wir sind es unserer Verfassung schuldig - wenn wir schnellere Asylverfahren wollen, die noch fair bleiben - auch einen Rechtsschutz anzubieten", sagte der Grünliberale Nationalrat Beat Flach. Die Aufenthaltszeit in einem Bundeszentrum, das insgesamt Platz für rund 350 Personen bieten soll, sei weiter auf rund 140 Tage beschränkt. "Auch für Asylsuchende ist es besser, wenn sie rasch wissen, ob sie bleiben dürfen oder nicht", so Marianne Streiff. Mit der Revision könne der Bund unterm Strich rund 110 Millionen Franken gegenüber dem heutigen System einsparen, so die Meinung der Befürworter. Die SVP allerdings stellt sich klar gegen die Gesetzesrevision. Die Partei befürchtet unter anderem eine Attraktivitätssteigerung der Schweiz für Asylbewerber. Zudem ist sie der Meinung, dass mit der neuen Revision kaum etwas gegen Missbrauchsbekämpfung unternommen wird. Ob es zu einer Änderung des Asylgesetzes kommt, entscheidet das Volk am 5. Juni./zf

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Franziska Schutzbach

«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»

Lesung + Podiumsgespräch

Foto©Anne Morgenstern

Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.

Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.

Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.

www.franziskaschutzbach.com

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Helvetia bockt!

Konzert

Foto©PiaNeuenschwander

Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.

www.sparklettes.ch

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Frauen und die Alpsaison
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"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)". 

Olga Jeitziner, Mund



Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.


Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.



Vernissage - Eröffnung

Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro

Ausstellung:


Wann: Mai bis November 2026 
Ort: World Nature Forum in Naters

Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison

Dies und Das
Do, 04.06.2026, 19:30 - 21:00 Uhr
Café Zuckerpuppa, Naters
AD(H)S Gesprächsgruppe für Erwachsene

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Kunstausstellung
Fr, 05.06.2026, 19:00 Uhr
Haus Stelle - Vernissage am 29.05.2026 , Naters
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Fr, 05.06.2026
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Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.