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Monthey: Gedenktafel für Opfer sexueller Misshandlungen in Kapelle22.02.2020, 20:07 Der Schritt wollte vorbereitet werden: Mit einer eigenhändig für die Enthüllung des Mahnmals einberufenen Medienkonferenz wollten Bischof Jean-Marie Lovey und Generalvikar Richard Lehner zuerst die Medien über sexuelle Misshandlungen in der Kirche informieren und sensibilisieren. Ein heikles Thema, das mit der notwendigen Sorgfalt und Empathie angesprochen werden sollte. So dauerte es an der kurz darauf stattfindenden Messe zur Enthüllung der Gedenktafel nicht lange, bis Bischof Lovey die Worte aussprach, auf die die rund 80 Personen warteten: "Ich möchte aufrichtig um Verzeihung bitten", sagte er mit zitternder Stimme. Nicht bühnenreif, keine Darbietung, sondern so ausgesprochen, wie man es sagt, wenn man es ernst meint. Wieso die Gedenktafel in Monthey angebracht wurde, scheint auf den ersten Blick sonderbar. In Sitten wäre die Gedenktafel an einem geistlich- und gesellschaftlich zentraleren Ort gelegen, in Siders näher an der Sprachgrenze. Den Entscheid fällten jedoch weder das Bistum Sitten, noch die Territorialabtei Saint-Maurice – sondern Stéphane. Er war als Junge von einem Geistlichen, der als Lehrer und Fussballtrainer arbeitete, sexuell misshandelt worden. "Das Bistum Sitten hat in Bezug auf sexuellen Missbrauch eine Nulltoleranz", sagte Generalvikar Richard Lehner. Eine diesbezügliche Charta sei aufgesetzt worden, die "von allen Pastoralvertretern unterzeichnet werden muss." Letztere müssen dem Generalvikar zudem einen Auszug aus ihrem Strafregister übergeben. Das Bistum hat sich verpflichtet, alle möglichen Massnahmen zu ergreifen, um Missbrauch zu verhindern und in dieser Angelegenheit professionelle Hilfe zu leisten. "Auch in Schulen wenden wir eine Nulltoleranz auf jegliche Art von Gewalt an", sagte Michel Beytrison stellvertretend für seine Vorgesetzten Christophe Darbellay und Jean-Philippe Lonfat. Die Gedenktafel solle ebenfalls daran erinnern, wachsam zu bleiben, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholten, sagte Jean-Marie Fürbringer, Vizepräsident des Vereins für die Unterstützung von misshandelten Personen in Verbindung mit religiösen Autoritäten Sapec, am Samstag. Fürbringer sagte, dass die Opfer vier Grundrechte hätten: Das Recht auf Wissen, das Recht auf Gerechtigkeit, das Recht auf Wiedergutmachung und das Recht auf die Garantie, dass alles getan wird, um zu verhindern, dass sich solche Verbrechen wiederholen. Das Bistum Sitten hat verschiedene Massnahmen ergriffen, um Missbrauch zu verhindern und Hilfe zu leisten. So hat etwa die Diözese Sitten im Februar 2019 entschieden, für alle französischsprachigen Pastoralbeamten, Priestern, Diakonen und Laien einen Workshop zur Prävention von sexuellem Missbrauch durchzuführen. Die Diözese Sitten schätzt die Zahl der Priester, welche sexuelle Misshandlungen begingen, im Kanton zwischen 1958 und 1992 auf etwa 15. Vier von ihnen sind noch am Leben, praktizieren jedoch nicht mehr. Ein weiterer Fall aus dem Jahr 1962 ist 2019 aufgedeckt worden. Insgesamt sind mehrere Dutzend Opfer betroffen. Bis Ende 2018 wurden in der ganzen Schweiz 317 Misshandlungsfälle registriert./sda/awo ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 19.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

Was junge Menschen heute belastet - psychische Herausforderungen von Lernenden - Psychische Gesundheit verstehen, Stärken erkennen, Gemeinsam handeln.
Morgen, 20.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Erzählen, zuhören, austauschen: Das begleitende Erzählcafé zur Ausstellung lädt dazu ein Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Verständnis und neue Perspektiven.
Moderation: Esther Banz & Vanda Wrubel
Kosten: Kostenlose Teilnahme
Anmeldung bis 18.10.26 an mw-brig-kulturvermittlung@admin.vs.ch
(Teilnehmerzahl begrenzt)

Am 20.10.2026 trifft der EHC Visp auf den GDT Bellinzona
Komm vorbei und unterstütze den EHC Visp live vor Ort!

Konzert mit dem Oberwalliser Ensemble "Schlagfertig" mit Beat Jaggy, David Elsig, Yvette Hutter und Martin Venetz
Mi, 21.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30
Do, 22.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

Mit Dr.Silke Johann
«Wenn die Hormone Achterbahn fahren»
Eine Krebsdiagnose bringt bereits viele Veränderungen mit sich. Betroffene befinden sich dabei in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Gerade bei Frauen kann die Erkrankung in die Zeit des Kinderwunsches fallen oder während der Wechseljahre auftreten. Krebstherapien können zudem selbst Wechseljahresbeschwerden auslösen
oder dazu führen, dass die Menopause vorzeitig eintritt.
Heute bedeutet eine Krebserkrankung jedoch nicht mehr, dass in diesen Situationen keine Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Selbst bei Brustkrebs gibt es wirksame
Therapien und Medikamente, die Beschwerden lindern können, ohne den Verlauf der Krebserkrankung negativ zu beeinflussen.
Dr. med. Silke Johann ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und führt ihre eigene Frauenpraxis in Visp. Seit vielen Jahren begleitet sie Frauen mit Krebserkrankungen und beschäftigt sich intensiv mit hormonellen Veränderungen.
An diesem Abend erklärt sie, welchen Einfluss eine Krebserkrankung und deren Behandlung auf den Hormonhaushalt haben können und welche Möglichkeiten es trotz Krebs - auch bei Brustkrebs - gibt, um Beschwerden zu lindern und das hormonelle
Gleichgewicht bestmöglich zu unterstützen.
Wir freuen uns!

Am Abusitz geniesst du Musik, Literatur und Tanz in einer angenehmen Club-Atmosphäre. In unserem Bistro triffst du dich, kommst mit anderen in Kontakt und kannst dich entspannen.
Vereinigung der Walliser Autorinnen und Autoren deutscher Sprache WAdS
mit Marianne Künzle und Regine Frei
Am Ende der Veranstaltung befindet sich eine Kollekte beim Ein-/Ausgang.
Fr, 23.10.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.

Schwarznasenschafe - wer kennt sie nicht, die alte Schafrasse der Walliser Alpen. Auf dem geführten Rundgang erfahren Sie viel Wissenswertes über Haltung, Pflege und Verhalten dieser Tiere.
Treffpunkt
09.10 Uhr Talstation Sparrhorn Sessellift Belalp
(*15.00 Uhr Bushaltestelle Bellavista)
Dauer
Ca. 1 ½ Stunden
Mitbringen
Gutes Schuhwerk
Verpflegung für unterwegs
Kosten
Kostenlos mit Gästekarte, exkl. Luftseilbahn / Postbus
CHF 10.00 ohne Gästekarte, exkl. Bergbahnen / Postbus
Anmeldung
Bis jeweils am Donnerstag 11.00 Uhr
Im Tourismusbüro Blatten
Tel. +41 27 921 60 40
Freitag, 16. Oktober 2026*
Freitag, 23. Oktober 2026*
(* Weidenbesuch Bellavista)

Alles beim Alten? Nicht ganz. Auch im Altersheim geschieht tagtäglich Neues. Und so hat Reeto von Gunten weiter seine Tagebücher vorgeschrieben: Das Jahr ist 2052, die Rollator-Gang dreister, die Jacken abgenutzter, die Hobbys schräger und die Pläne verwegener.
«2052 weiter vorgesorgt» ist Next Level Geronto Science Fiction. Schabernack und Hochkultur in einem. Man lacht laut und leise, denkt nach und weiter und stellt fest, dass man sich eigentlich auf die Zeit im Altersheim freuen kann.
Reeto von Gunten ist Autor, Spoken Word-Künstler und Radiomoderator bei SRF3 und weiss, Geschichten so mitreissend und irrwitzig zu erzählen wie kaum einer.
Sa, 24.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Sam 10/24/2026 18:00

17.30 Uhr Jodelmesse in der Pfarrkirche von Naters mit dem Jodlerklub Alpenrösli, Siders.
18.15 Uhr Türöffnung im Zentrum Missione
19.45 Uhr Programmstart Unterhaltungsabend 2026 Gemischte Jodlergruppe Bärgarve, Naters Jodlerklub Alpenrösli, Siders
20.15 Uhr Theater 1. Akt
21.15 Uhr Pause
22.00 Uhr Theater 2. Akt
22.30 Uhr Pause
22.45 Uhr Jodlerklub Alpenrösli, Siders
23.00 Uhr Gesamtchor
Anschliessend Tanz und Unterhaltung mit den "Salwaldbüebu".
Wann: 24.10.2026
Zeit: 18.15 Uhr
Wo: Zentrum Missione

Ein Abend voller Geschichten und überraschender Begegnungen mit Steven Mack.
Der Goldfahrer - Das neue Buch des Blindgängers
Ein Abend voller Geschichten, überraschender Begegnungen und verblüffender Einsichten mit Steven Mack
Steven Mack ist blind. Als Referent, Erlebnisssammler und Meister der unerwarteten Begegnung zeigt er auf humorvolle, berührende und manchmal verblüffende Weise, dass wir Menschen weit mehr wahrnehmen als mit unseren Augen.
Mit persönlichen Erfahrungen, spannenden Einblicken und kleinen Experimenten zum Mitmachen nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der Wahrnehmung. Eine Reise, die zum Lachen, Staunen und vielleicht auch zum Nachdenken einlädt.
Steven, oder Stivi, wie ihn viele nennen, wurde 1986 geboren. Bekannt wurde er durch seinen schweren Unfall im Mai 2006. Bei einem Pendelsprung von der Ganterbrücke riss das Seil. Er stürzte 150 Meter in die Tiefe, überlebte schwer verletzt und verlor sein Augenlicht.
2011 veröffentlichte er gemeinsam mit Nils Walter das Buch Der Blindgänger. Heute lebt er in Adelboden, trainiert für den 100-km-Bielerlauf, träumt von den Paralympics als Kletterer - und fährt Zug.
Nicht einfach von A nach B, sondern mitten durchs pralle Leben. Zwischen Pendlern, Tagträumern, Drogendealer, Tinten-Model und jenen, die angestrengt auf ihr Handy starren, nur damit bloss niemand ein Gespräch beginnt. Dort sammelt Steven Geschichten. Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann und die doch wahr sind.
Aus diesen Begegnungen entstand sein neues Buch «Der Goldfahrer», das er an diesem Abend vorstellt.
Weil man einem Blinden erstaunlich oft Dinge erzählt, hört Steven von Abstürzen, Affären, Sehnsüchten, Lebenslügen und Neuanfängen. Manche Potcasts steigen nach wenigen Stationen wieder aus. Andere bleiben noch lange im Kopf hängen.
Der Goldfahrer fährt noch. Sei aufmerksam, vielleicht sitzt er dir gegenüber.
Eintritt frei - Kollekte















