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Oberwallis: "Bei einem allergischen Schock muss ich dringend ins Spital"25.03.2020, 17:18 Chantale Williner (40) aus Visp ist Allergikerin, welche seit letztem Sommer innert Kürze zweimal einen allergischen Schock durchmachte. Seither sitzen sie und ihre Familie auf Nadeln, sobald sich erste Symptome eines erneuten Schocks bemerkbar machen. In Zeiten des Coronavirus richtet sie nun einen Appell an die Bevölkerung. "Liebe alle. Bitte haltet euch an die Regeln. Ich bin darauf angewiesen, dass ich jederzeit in eine Notfallstation gehen kann und mir innert wenigen Minuten ein Zugang gelegt wird. Fehlt es an Platz, Personal, Material, ersticke ich", so der Appell von Chantale Williner in den sozialen Medien. Was ist der Auslöser hinter dieser Nachricht? Panikmache? Egoismus? "Weder noch. Ich stelle in meinem engsten Umfeld immer wieder fest, dass sich viele, welche sich gesund fühlen, weiterhin unbekümmert verhalten und die einfachsten Regeln, wie das Vermeiden von sozialen Kontakten ausserhalb der eigenen vier Wände, nicht einhalten", sagt die Hobby-Fotografin, Hausfrau und Mutter einer achtjährigen Tochter. Mit dem Post wolle sie dazu beitragen, dass sich auch Gesunde an die Vorgaben der Behörden halten und nicht leichtsinnig mit der eigenen Gesundheit und der der anderen umgehen sollen. "Als Mutter ist es auch für mich derzeit nicht einfach, meinem Kind zu erklären, dass es nicht in Gruppen auf dem Spielplatz herumtollen oder mit Freundinnen in der Stadt ein Eis essen gehen kann", erklärt Williner ihr Dilemma, in welchem viele Eltern während der Corona-Krise stecken. Die Corona-Krise trifft alle. Wer sich gesund fühlt, wird durch strikte Massnahmen in seiner Arbeit und der Freizeit eingeschränkt. Kranke, seien es Corona-Infizierte oder andere Patienten, kämpfen um die notwendige Versorgung. "Die Ärzte und das Pflegepersonal leisten hier Enormes", so Williner. Ein Blick in die benachbarten Länder zeigt, dass bei weiterhin zunehmenden Corona-Fällen die Spitäler an ihren Anschlag kommen werden. "Daher finde ich, dass es an der Zeit ist, dass sich alle – auch die, welche sich gesund fühlen – an die Regeln halten. Schliesslich geht es nebst dem Schutz der Risikopatienten auch um die Sicherstellung der Notfallversorgung von anderen lebensbedrohlichen Krankheiten", betont Williner nochmals die Wichtigkeit, dass alle Generationen gefordert sind, sich und andere nicht unnötigen Risiken auszusetzen. Für die Familie von Chantale Williner ist das Thema Allergie seit letztem Sommer allgegenwärtig. "Damals hatte ich beim Abendessen mit meinem Mann und meiner Tochter eine derart heftige Reaktion, bei der ich nicht wusste, wie oder was mit mir geschieht", blickt die 40-jährige Visperin auf den ersten allergischen Schock ihres Lebens zurück. Was ist geschehen? "Kaum hatten wir angefangen zu essen, bekam ich einen Hustenanfall und es fing an, mich überall zu jucken", so Williner. Innerhalb weniger Minuten war sie am ganzen Körper übersät mit Pusteln und ihre Haut sowie die weisse Lederhaut der Augen waren komplett gerötet. "Ich sah aus, als hätten mich 200 Bienen gestochen", erinnert sie sich an ihre erste Anaphylaxie. In der Nähe der Notfallstation Visp wohnend, konnte ihr damals rasch geholfen werden. Die Diagnose, einen allergischen Schock erlitten zu haben, sitzt der Familie noch heute tief in den Knochen. "In der Zwischenzeit hatte ich einige Monate später erneut eine derart heftige allergische Reaktion", sagt die gebürtige Schaffhauserin. Obwohl umfangreiche Abklärungen gemacht wurden, so ist nicht restlos klar, auf welche Substanz ihr Körper so stark reagiert. Fest steht, dass es eine Nahrungsmittelallergie ist und dass sie dies wie so viele andere Allergiker aus dem Nichts treffen kann. "Zu diesem Zweck habe ich immer ein Notfallset mit Cortisontabletten sowie einer Adrenalinspritze dabei, um an mir selbst Erste Hilfe zu leisten", sagt Williner. Dennoch genügt dies in ihrem Fall nicht. "Mein nächstes Umfeld weiss, dass ich umgehend in die nächste Notfallstation muss, damit ich nicht ersticke." Wie die Allergikerin Chantale Williner sind auch viele andere unter uns von einer Krankheit betroffen, die im Notfall lebensbedrohlich sein kann. "Auch unter denen, die gesund zu sein scheinen und nicht zu den Risikogruppen in Sachen Coronavirus gehören, gibt es Menschen, die bei einem akuten Ausbruch ihrer Krankheit auf eine funktionierende Notfallversorgung angewiesen sind und deren Leben sonst auch bedroht ist", sagt die besorgte Mutter und betont, dass es umso wichtiger sei, durch Einhalten der behördlichen Anweisungen die Spitäler nicht noch weiter mit Corona-Patienten zu belasten. Ein Anstieg wird in den kommenden Wochen und Monaten kaum zu verhindern sein. Dennoch glaubt sie an die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen. "Wichtig ist, dass sich jeder daran hält, ansonsten wird es zu noch drastischeren Massnahmen wie beispielsweise einem Ausgehverbot oder einer totalen Isolation kommen", setzt sie auf die Vernunft aller im Land. Sie und ihre Familie werden sich auf jeden Fall die Weisungen des BAG weiterhin zu Herzen nehmen. "Auch wenn es einschränkend und mühsam ist, so wollen wir für die Risikogruppen wie auch für alle anderen einen wirksamen Beitrag leisten", gibt Chantale Williner ihre Hoffnung nicht auf, dass auch die anderen sich dem Kampf gegen das Coronavirus stellen, um einerseits die Notfallstationen für alle anderen lebensbedrohlichen Krankheiten frei zu halten und andererseits nicht noch weitere Krankheitstherapien ausfallen zu lassen./at ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 16.10.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.

Vom 6. bis 17. Oktober 2026 lädt das Centre Manor Sierre Sie dazu ein, eine Zeitreise zu machen und mit der ganzen Familie in das Herz der Eiszeit einzutauchen. Mammuts, prähistorische Tiere, eisige Dekorationen und Animationen für Kinder erwarten Sie für ein ebenso unterhaltsames wie eindrucksvolles Abenteuer.
Während der gesamten Ausstellungsdauer können Groß und Klein die Welt der Eiszeit durch eine Ausstellung, kreative Workshops, Spiele und verschiedene Animationen entdecken. An mehreren Tagen finden zudem kostümierte Führungen statt und Kinderschminken rundet das Programm ab.
Auf den Spuren der Eiszeit
Während der gesamten Ausstellung werden kostenlose Aktivitäten angeboten: Holen Sie sich Ihr Spielheft beim Kundendienst ab und machen Sie sich auf die Suche nach Hinweisen, um mehr über die Eiszeit zu erfahren. Wer das Rätselwort entschlüsselt, kann ein Überraschungsgeschenk gewinnen.
Und auf die kleinen Baumeister wartet noch eine weitere Herausforderung: ein eigenes Iglu zu bauen!

Schwarznasenschafe - wer kennt sie nicht, die alte Schafrasse der Walliser Alpen. Auf dem geführten Rundgang erfahren Sie viel Wissenswertes über Haltung, Pflege und Verhalten dieser Tiere.
Treffpunkt
09.10 Uhr Talstation Sparrhorn Sessellift Belalp
(*15.00 Uhr Bushaltestelle Bellavista)
Dauer
Ca. 1 ½ Stunden
Mitbringen
Gutes Schuhwerk
Verpflegung für unterwegs
Kosten
Kostenlos mit Gästekarte, exkl. Luftseilbahn / Postbus
CHF 10.00 ohne Gästekarte, exkl. Bergbahnen / Postbus
Anmeldung
Bis jeweils am Donnerstag 11.00 Uhr
Im Tourismusbüro Blatten
Tel. +41 27 921 60 40
Freitag, 16. Oktober 2026*
Freitag, 23. Oktober 2026*
(* Weidenbesuch Bellavista)

Walliser Rockband mit Songs von Chicago, Led Zeppelin und vielen anderen
Die Plastic Creatures sind die älteste noch aktive Walliser Rockband, aber trotz ihrer 55 Jahre noch lange nicht müde. In regelmässigen Auftritten mit immer wieder neuem Repertoire und verschiedenen Projekten wartet sie auch dieses Jahr wieder mit einem starken Konzert auf, auf das man gespannt sein kann. Dies verspricht ein ausdruckstarkes Programm und einen einmaligen Konzert-Abend wie man es von den Plastic Creatures nicht anders gewohnt ist. Mit Songs von Chicago, Golden Earring, Pretenders, Led Zeppelin, Deep Purple u.v.a. bleibt die Band ihrer Linie treu.
Zu den Bandmitgliedern:
Marieke van Pelt (voc.), William Derendinger (guitar, voc), Philipp Berchtold (bass, voc), Kurt Karlen (organ, piano), Armin Venetz (guitar, keyboard, voc, percussion, harp), Sebastian Werner (drums, percussion),
Eintritt frei - Kollekte
Morgen, 17.10.2026

Vom 6. bis 17. Oktober 2026 lädt das Centre Manor Sierre Sie dazu ein, eine Zeitreise zu machen und mit der ganzen Familie in das Herz der Eiszeit einzutauchen. Mammuts, prähistorische Tiere, eisige Dekorationen und Animationen für Kinder erwarten Sie für ein ebenso unterhaltsames wie eindrucksvolles Abenteuer.
Während der gesamten Ausstellungsdauer können Groß und Klein die Welt der Eiszeit durch eine Ausstellung, kreative Workshops, Spiele und verschiedene Animationen entdecken. An mehreren Tagen finden zudem kostümierte Führungen statt und Kinderschminken rundet das Programm ab.
Auf den Spuren der Eiszeit
Während der gesamten Ausstellung werden kostenlose Aktivitäten angeboten: Holen Sie sich Ihr Spielheft beim Kundendienst ab und machen Sie sich auf die Suche nach Hinweisen, um mehr über die Eiszeit zu erfahren. Wer das Rätselwort entschlüsselt, kann ein Überraschungsgeschenk gewinnen.
Und auf die kleinen Baumeister wartet noch eine weitere Herausforderung: ein eigenes Iglu zu bauen!

Sie sind trompetenförmig oder überkrusten Steine und Bäume, manche kann man essen, manche schützen sich äusserst geschickt vor Fressfeinden. Flechten wachsen unheimlich langsam, zeigen uns, ob die Luft rein ist oder wo Vögel gerne rasten.
Auf einer Wanderung für Gross und Klein durch den märchenhaften Aletschwald tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Flechten. Sie tragen Namen wie Landkartenflechte oder Renntierflechte - ihre Vielfalt ist riesig. Unterwegs erfahren wir, wie sie den unwirtlichsten Lebensbedingungen trotzen und warum sie trotzdem einem starken Rückgang unterworfen sind. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spur dieses raffinierten Zusammenspiels von Pilz und Alge.
Leitung: Daniela Flück, Biologin
Programm10.00 Uhr | Treffpunkt vor der Villa Cassel
ca. 15.00 Uhr | Ende vor der Villa Cassel
Route:
Villa Cassel - Bischofssitz - Moränenweg - Villa Cassel
ca. 2h reine Marschzeit ; ca. 200 Hm Ab- Aufstieg

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Am 17.10.2026 trifft der EHC Visp auf den HC Thurgau.
Komm vorbei und unterstütze den EHC Visp live vor Ort!

Das musikalisches Universum von Christian Zuffrey
Mit dem Projekt Nébuleuse öffnet Christian Zufferey die Türen zu seinem persönlichen musikalischen Universum. Der Pianist und Komponist, der sich ebenso gerne als Solokünstler präsentiert, verbindet in diesem Programm eigene Kompositionen mit freier Improvisation und schafft damit eine Klangwelt voller Emotionen, Erinnerungen und Inspirationen.
Die Musik von Nébuleuse bewegt sich an der Schnittstelle von Jazz, klassischer Musik, Weltmusik und Chanson. Sie erzählt von gelebten Momenten, inneren Reisen und spirituellen Erfahrungen. Zwischen feiner Komposition und spontaner Kreativität entsteht ein musikalischer Dialog, der zugleich intim und universell wirkt.
Jedes Stück eröffnet neue Klangfarben und lädt das Publikum dazu ein, eigene Bilder und Geschichten entstehen zu lassen. Titel wie Douceur du Temps Perdu oder Nébuleuse entfalten eine poetische Atmosphäre voller Sensibilität und Tiefe. Werke wie Combat de Reines und Echo spiegeln die alpine Landschaft und ihre kraftvolle Präsenz wider. Mit Kompositionen wie Terre-Mère oder Esprit de Passage richtet sich der Blick nach innen und eröffnet einen Raum für Spiritualität und Kontemplation.
Die Musiker:
Cédric Gysler - Kontrabass
Der 1975 in Lausanne geborene Kontrabassist Cédric Gysler studierte am Konservatorium Montreux sowie an der EJMA Lausanne. Als vielseitiger Musiker hat er mit renommierten Künstlern wie Kenny Kotwitz, Ohad Talmor, Michel Bastet, Gilles Torrents und Thomas Birchler zusammengearbeitet.
Seine musikalische Handschrift prägt zahlreiche Formationen, darunter das Gabriele Pezzoli Trio, das Evaristo Pérez Trio, das Soraya Berent Quartet, das David Robin Trio sowie Voie Sensible. Mit seinem warmen Klang und seinem ausgeprägten Gespür für Interaktion bildet er ein tragendes Fundament des Projekts Nébuleuse.
Jonas Imhof - Schlagzeug
Jonas Imhof wurde 1977 in Brig geboren und ist als unabhängiger Musiker und Komponist in den Bereichen Jazz, Weltmusik, Rock und freie Improvisation tätig. Seine Offenheit für unterschiedlichste musikalische Ausdrucksformen macht ihn zu einem gefragten Partner auf nationalen und internationalen Bühnen.
Im Laufe seiner Karriere spielte er unter anderem mit Fredi Studer, Hans Koch, Christophe Schweizer, Peter Schärli, Florian Favre, Eliane Amherd und Stefanie Heinzmann. Zudem wirkte er in verschiedenen Projekten und Bands mit, darunter ¡exquisición!, Ionisation, Kompost, Les Branchouilles und Demasiado Corazón.
Mit seiner kreativen Energie und seinem facettenreichen Spiel verleiht er den Kompositionen von Christian Ziffrey Dynamik, Tiefe und überraschende Klangfarben.
Christian Zufferey - Piano, Komposition, Hang
Geboren 1966. Nach einer klassischen Klavierausbildung entdeckte Christian Zufferey früh seine Leidenschaft für Jazz und Improvisation und schloss sein Studium in Lausanne ab.
Seit 1992 unterrichtet er Klavier und Musiktheorie an der EJMA-VS. Als Pianist und Komponist tritt er mit verschiedenen Formationen in der ganzen Schweiz auf und initiierte Projekte wie Voie Sensible, Collectif B9, Latitudes Trio, Jazz Serenaders und Klarhang.
Neben dem Klavier spielt er seit den frühen 2000er-Jahren auch das Hang. Seine Musik verbindet Jazz mit Einflüssen aus klassischer Musik, Weltmusik und freier Improvisation.
So, 18.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

13.09.2026 Manoush Toth
18.10.2026 Vivien Heinzmann
Mo, 19.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

Was junge Menschen heute belastet - psychische Herausforderungen von Lernenden - Psychische Gesundheit verstehen, Stärken erkennen, Gemeinsam handeln.
Di, 20.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Erzählen, zuhören, austauschen: Das begleitende Erzählcafé zur Ausstellung lädt dazu ein Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Verständnis und neue Perspektiven.
Moderation: Esther Banz & Vanda Wrubel
Kosten: Kostenlose Teilnahme
Anmeldung bis 18.10.26 an mw-brig-kulturvermittlung@admin.vs.ch
(Teilnehmerzahl begrenzt)

Am 20.10.2026 trifft der EHC Visp auf den GDT Bellinzona
Komm vorbei und unterstütze den EHC Visp live vor Ort!

Konzert mit dem Oberwalliser Ensemble "Schlagfertig" mit Beat Jaggy, David Elsig, Yvette Hutter und Martin Venetz
Mi, 21.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30















