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Wallis: Das Virus macht auch vor dicken Gefängnismauern nicht einfach so halt27.03.2020, 07:10 Zu Hause bleiben. Die Empfehlung des Bundes ändert den Alltag vieler. So sind es nicht nur die sozialen Interaktionen, welche dieser Tage nicht wie gewohnt ausfallen. Auch die Bewegungsfreiheit wird teilweise auf ein Minimum eingeschränkt. Und so kann man sich schnell einmal wie ein Gefangener in den eigenen vier Wänden fühlen. Der tägliche Besuch im Fitnesscenter, einen Espresso mit Kollegen in der Stammbeiz oder ein unbeschwerter Sonntagsspaziergang mit Familie und Freunden fallen aus. Leben auf engem Raum, Leben mit ganz klaren Regeln und Einschränkungen ist nicht nur Ausnahmesituation, sondern Alltag der Häftlinge in den Walliser Strafanstalten. Je nach Fall für Jahre - für immer. Verzicht erhält eine ganz neue Bedeutung. Wie ist das Leben hinter Gittern in Zeiten des Coronavirus? Die Regierung in Paris beispielsweise will in nächster Zeit 5000 Häftlinge freilassen. So soll die Gefahr der Übertragung in den Gefängnissen reduziert werden. Die Sorge vor der Einschleppung und rasanten Ausbreitung wächst. Kommt hinzu, dass der Anteil an Risikopatienten in Gefängnissen teilweise recht hoch ist. Wegen den Platzverhältnissen kann sich der Erreger ideal ausbreiten. Wie präsentiert sich die Situation derweil in Walliser Gefängnissen? "Die Empfehlungen des Bundes werden umgesetzt. Besonders wichtig sind die Abstands- und Hygieneregeln", sagt Georges Seewer, Direktor der Walliser Strafanstalten. "Desinfektionsmittel ist vorhanden." Zudem wurden Seifen verteilt. "In den Walliser Strafanstalten gibt es momentan keinen bestätigten Corona-Fall." Doch auch auf dieses Szenario sei man vorbereitet. Die nötigen Schutzmassnahmen seien getroffen. Die Gefängnisse im Kanton sind gut gefüllt. Die Strafanstalten im Wallis sind aktuell durchschnittlich um die 90 Prozent belegt. Von einem Engpass sei jedoch nicht die Rede, betont Seewer. "Wir haben noch freie Kapazitäten." Der Grossteil der Gefangenen verbringt die Haft in einer Einzelzelle. "Dadurch befinden sich die Häftlinge de facto bereits in einer Isolationssituation. Zudem haben wir Massnahmen getroffen, sodass das Risiko einer Einschleppung relativ gering ist", sagt Seewer. Das Risiko einer Ansteckung, meint er, sei in einem Gefängnis wahrscheinlich sogar geringer als ausserhalb der Haftanstalten. Für das Personal und die Gefangenen würden dieselben Regeln gelten wie für den Rest der Gesellschaft. In Untersuchungshaft bleiben die Inhaftierten in ihren Zellen. Anderes sieht es im Strafvollzug aus. Dort arbeiten die Häftlinge in Ateliers. Auch in diesem Bereich kommt es zu Anpassungen. "Neu arbeiten sie in kleineren Gruppen. Eine Hälfte der Gefangenen arbeitet am Morgen, die andere am Nachmittag. So kann die Abstandsregel eingehalten werden." Wird die Freiheitsstrafe in Form des Arbeitsexternats vollzogen, sprich der Gefangene ausserhalb der Anstalt arbeitet und die Ruhe- und Freizeit in der Anstalt verbringt, ist die Gefahr einer Einschleppung des Virus gegeben. Auch diesbezüglich werden Massnahmen getroffen. In Zeiten des Coronavirus soll das Haftsystem nicht mehr als nötig belastet werden. "Aufgebote für Kurzstrafen werden im Moment zurückgeschoben." Als Beispiel: Muss ein Verurteilter sieben Tage im Gefängnis in Sitten absitzen, so wird er zu einem späteren Zeitpunkt aufgeboten. Anders sieht es bei längeren Haftstrafen aus. "Diese Strafen werden wie gewohnt direkt vollzogen. Der Aufwand, der sich dadurch ergibt, halte sich gemäss Seewer in Grenzen. Die Wirkung ist dennoch gross. So kann das Kommen und Gehen in den Anstalten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Besuche sind generell nicht mehr möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. "In gewissen Anstalten verfügen wir über Scheiben in den Besuchsräumen. Ein direkter Kontakt zwischen den Insassen und den Besuchern findet nicht statt. Was bleibt, ist der Kontakt zur Aussenwelt via Telefon. Anwälte kommunizieren unter anderem via Videotelefonie mit ihren Mandanten. Aber nicht nur der Gefängnisalltag der Inhaftierten hat sich seit Covid-19 verändert. Auch für die Aufseher gelten die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit. Der Personalbestand in den Gefängnissen lässt kaum Spielraum zu. "Kommt es zu einer Absenz, hat dies Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsplan. Gerade im Logistikbereich haben wir jedoch bereits Unterstützung anderer Dienststellen des Kantons erhalten." Sollte es trotz aller Massnahmen zu einer Infektion innerhalb einer Anstalt kommen, so wären Engpässe beim Personal, welches in direktem Kontakt mit den Inhaftierten steht, nicht ausgeschlossen. "Wir unterstützen die Arbeiter in den Anstalten so gut es geht. Denn der Alltag geht weiter - trotz Corona. Die Inhaftierten müssen nach wie vor betreut werden." Material wird bestellt, Prozeduren so effizient wie möglich geregelt, sodass Personal und Gefangene möglichst gut geschützt sind. Die Haftanstalten im Wallis sind bislang vom Virus verschont geblieben. Ein Zeichen dafür, dass die getroffenen Massnahmen greifen./ip ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 04.04.2026

Natureinsatz
Packen Sie mit an: Alte Zäune gefährden Wildtiere ?
schützen Sie unsere Natur- und Kulturlandschaft.

Back to the 80ies: Onezie, Neonfarben, Spaghettiskis, Monoskis, Big Foots, Crazy Bananas... rockt mit eurem ultimativen Retro-Outfit auch dieses Jahr die Piste!
Je auffälliger, farbiger, schriller und schnittiger, desto besser!
Programm09.00 Uhr | "Frühschoppen" in der Schickeria Bettmeralp
10.30 Uhr | "Das legendäre Einturnen" Schönbiel Berg + Menschenslalom
11.00 Uhr | "11i-Schuss" in Stoney's Bockbar
13.00 Uhr | "Live Musik" auf der Riederalp im Restaurant Matterhorn
16.30 Uhr | "Après-Ski" im Albi's Mountain Rock Café
21.00 Uhr | "Bad Taste Party" in der Disco Bachtla

Der Samstag wird zum Herzstück des Snowspring mit Konzerten,
Familienprogramm und Side Events.

Beenden Sie mit uns die Saison in der Hexenbar.
Wann:
Samstag, 04. April 2026

Bis am 5. April 2026 wird diese Ausstellung im Erdgeschoss vom World Nature Forum präsentiert. Der Eintritt ist kostenlos.

Ostern im Manor Centre Siders
Manor Centre Siders lädt Sie ein, die Osterfeiertage in einer fröhlichen, familiären und kreativen Atmosphäre zu feiern! Entdecken Sie unser Programm mit Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten - für Groß und Klein.
Die Kids-Workshops sind wieder da!
Was sich bewährt hat, bleibt so! Zu Ostern haben wir uns besonders ins Zeug gelegt: Es warten zwei Workshops auf euch! Und das ist noch nicht alles... Entdeckt hier das Jahresprogramm der Kids-Workshops.
Oster-Sonderprogramm:
Mein kleiner Samen + Gewinnspiel - Samstag, 21. März, von 13 bis 17 Uhr
Steine bemalen + Gewinnspiel - Samstag, 4. April, von 13 bis 17 Uhr
Mein kleines Häschen - Montag, 6. April, von 13 bis 17 Uhr
Wettbewerb um das schönste Osterei
Anlässlich der Workshops am 21.03. und 04.04. können Kinder, die Lust dazu haben, an einem kreativen Wettbewerb teilnehmen! Das Prinzip ist ganz einfach: Dekoriere ein Osterei, das bis zur Preisverleihung am Montag, dem 6. April, um 16 Uhr im Zentrum ausgestellt wird.
Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der Geschäfte Manor, Salt und Okaidi, wählt aus allen Kreationen, die in den Workshops am Samstag, dem 21.03. und 04.04., angefertigt wurden, die drei schönsten Eier aus. Die anwesenden Gewinner dürfen auf das Podium steigen und erhalten ihren Preis!
Kleiner Tipp: Je mehr Workshops du besuchst, desto grösser sind deine Gewinnchancen!
Im Supermarkt Manor Food (Ebene -1) wird eine Urne aufgestellt. Tragen Sie das Gewicht, das Sie für richtig halten, auf dem Teilnahmeschein ein und werfen Sie diesen in die Urne. Unter den Teilnehmern, deren Antwort dem tatsächlichen Gewicht am nächsten kommt, wird per Losverfahren ein Manor-Geschenkgutschein im Wert vo
500 CHF verlost.
Das Centre Manor Siders freut sich darauf, Sie begrüssen zu dürfen, um gemeinsam die Freuden von Ostern zu feiern - mit viel Lachen, Leckereien und Kreativität!

öffentliches Eislaufen für alle , halbes Eisfeld mit Stock

OSTER IM HOTEL MASSA - WER BRAUCHT SCHON OSTEREIER?
Wir haben bessere Sachen gefunden...
Karfreitag | Samstag | Ostersonntag (ja, 3 Tage hintereinander - wir meinen es ernst)
Live: Die starken Freunde aus Oberstaufen - sorgen dafür, dass selbst der Osterhase tanzt
Gute Drinks, schlechte Entscheidungen & legendäre Nächte
Komm vorbei... oder erklär Montag allen, warum du NICHT da warst
Wann: 03. - 05. April 2026
Wo: Hotel Massa
Zeit: 18.00 Uhr

Live Musik in der Stafel Bar mit Pat Burgener.
Freue dich auf einen stimmungsvollen Abend in der Stafel Bar.
Pat Burgener sorgt mit seiner Live-Musik für gemütliche Stimmung und beste Unterhaltung und geniesse einen Drink.Programm20.00 Uhr | Konzertbeginn
23.30 Uhr | Verabschiedung
00.30 Uhr | Barschluss

Diese junge und dynamische Rockband wurde im Jahr 2021 gegründet. ob als trio, 4-köpfig oder als komplette band mit bläser, sie bringen eure Gesichter zum lächeln und eure hintern zum wackeln.
Morgen, 05.04.2026

Der Samstag wird zum Herzstück des Snowspring mit Konzerten,
Familienprogramm und Side Events.

Am Ostersonntag ist unser Maskottchen Gletschi als flauschiger Osterhase in der ganzen Destination unterwegs und hat einen Korb voller Schokoladen-Ostereier für euch dabei.
Halte die Augen offen - hier kannst du Gletschi treffen:
Gletschis Fahrplan09.30 Uhr | Riederalp
Von der Riederalp Mitte über den Skischulplatz bis hin zur Talstation Moosfluh.
11.00 Uhr | Bettmeralp
Gletschi gibt Gas! Mit dem Schneetöff geht es zum Dorfplatz Bettmeralp und weiter zur Talstation Bettmerhorn.
13.30 Uhr | Fiescheralp
Letzter Stopp: Gletschi braust mit dem Schneetöff zur Skischule Fiescheralp und zur Bergstation.
Kommt vorbei, schnappt euch ein Osterei und macht ein Selfie mit dem wohl coolsten Osterhasen der Alpen.

Double D, die Walliser Powerband, performt zu Dritt auf der Bühne die besten Cover-Songs. Mit einer starken Stimme, Charme und viel Hingabe zur Musik geben sie die bekanntesten Titel von AC/DC über Bruno Marc bis hin zu Janis Joplin zum Besten.

OSTER IM HOTEL MASSA - WER BRAUCHT SCHON OSTEREIER?
Wir haben bessere Sachen gefunden...
Karfreitag | Samstag | Ostersonntag (ja, 3 Tage hintereinander - wir meinen es ernst)
Live: Die starken Freunde aus Oberstaufen - sorgen dafür, dass selbst der Osterhase tanzt
Gute Drinks, schlechte Entscheidungen & legendäre Nächte
Komm vorbei... oder erklär Montag allen, warum du NICHT da warst
Wann: 03. - 05. April 2026
Wo: Hotel Massa
Zeit: 18.00 Uhr

International bekannter DJ zum Season-End in Fiesch.
Zum Saisonabschluss kommt ein international bekannten DJ nach Fiesch.
Im Anschluss an den Daydance des neuen Jugendvereins steigt die offizielle Afterparty, mit fetten Beats und bester Stimmung bis spät in die Nacht.
Programm21.00 Uhr | Türöffnung
21.00 - 23.30 Uhr | Lokaler DJ
23.30 - 01.00 Uhr | 2elements
01.00 - 03.00 Uhr | Lokaler DJ
Mo, 06.04.2026

Ringkuhkampf vom Ostermontag in der Goler Arena in Raron

Ostern im Manor Centre Siders
Manor Centre Siders lädt Sie ein, die Osterfeiertage in einer fröhlichen, familiären und kreativen Atmosphäre zu feiern! Entdecken Sie unser Programm mit Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten - für Groß und Klein.
Die Kids-Workshops sind wieder da!
Was sich bewährt hat, bleibt so! Zu Ostern haben wir uns besonders ins Zeug gelegt: Es warten zwei Workshops auf euch! Und das ist noch nicht alles... Entdeckt hier das Jahresprogramm der Kids-Workshops.
Oster-Sonderprogramm:
Mein kleiner Samen + Gewinnspiel - Samstag, 21. März, von 13 bis 17 Uhr
Steine bemalen + Gewinnspiel - Samstag, 4. April, von 13 bis 17 Uhr
Mein kleines Häschen - Montag, 6. April, von 13 bis 17 Uhr
Wettbewerb um das schönste Osterei
Anlässlich der Workshops am 21.03. und 04.04. können Kinder, die Lust dazu haben, an einem kreativen Wettbewerb teilnehmen! Das Prinzip ist ganz einfach: Dekoriere ein Osterei, das bis zur Preisverleihung am Montag, dem 6. April, um 16 Uhr im Zentrum ausgestellt wird.
Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der Geschäfte Manor, Salt und Okaidi, wählt aus allen Kreationen, die in den Workshops am Samstag, dem 21.03. und 04.04., angefertigt wurden, die drei schönsten Eier aus. Die anwesenden Gewinner dürfen auf das Podium steigen und erhalten ihren Preis!
Kleiner Tipp: Je mehr Workshops du besuchst, desto grösser sind deine Gewinnchancen!
Im Supermarkt Manor Food (Ebene -1) wird eine Urne aufgestellt. Tragen Sie das Gewicht, das Sie für richtig halten, auf dem Teilnahmeschein ein und werfen Sie diesen in die Urne. Unter den Teilnehmern, deren Antwort dem tatsächlichen Gewicht am nächsten kommt, wird per Losverfahren ein Manor-Geschenkgutschein im Wert vo
500 CHF verlost.
Das Centre Manor Siders freut sich darauf, Sie begrüssen zu dürfen, um gemeinsam die Freuden von Ostern zu feiern - mit viel Lachen, Leckereien und Kreativität!
Di, 07.04.2026

Wie wir heute leben und handeln ist alles andere als zukunftsfähig. Eine andere Welt ist möglich und wir können sie aktiv gestalten. Die Ausstellung "Kreis statt Krise" liefert wertvolle Inputs dazu.
Taucht ein in eine Welt ohne Müll! Entdeckt, wie wir mit dem Kreislaufprinzip Cradle to Cradle eine Lebenswerte Zukunft gestalten können.
Die Ausstellung dauert bis zum 30. April 2026

Mi, 08.04.2026

öffentliches Eislaufen für alle , halbes Eisfeld mit Stock

Hülle voll. Musik laut. Sorgen weg.
Wann: Von Mittwoch bis Samstag jede Woche
Zeit: 16.00 Uhr
Ort: Edy Bar, Belalp
Do, 09.04.2026

«Wenn zwei Diagnosen den Alltag prägen.»
Eine Krebsdiagnose bringt bereits viele Veränderungen mit sich. Und wenn zusätzlich rheumatische Beschwerden bestehen, kann dies den Alltag noch anspruchsvoller machen.
Schmerzen, Steifheit oder Fatigue lassen selbst einfache Aktivitäten schwierig erscheinen.
Gleichzeitig kann ein besseres Verständnis beider Erkrankungen helfen, Belastungen zu reduzieren, Symptome besser einzuordnen und den eigenen Handlungsspielraum zu
erweitern.
Dr. Fabian Lötscher ist leitender Arzt der Rheumatologie im Spitalzentrum Wallis. Er leitet uns durch diesen Abend und lädt dich ein, neue Wege zu entdecken, wie du trotz Doppelbelastung mehr Lebensqualität gewinnen kannst. Gemeinsam schauen wir an, wie sich Krebs und rheumatische Erkrankungen gegenseitig beeinflussen können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was du selbst tun kannst, um deinen Körper im Gleichgewicht zu halten.
Wir freuen uns, wenn du an diesem informativen Abend dabei bist!

Zur Autorin:
Sarah Montani, geboren 1972 in Salgesch im Wallis, ist Schriftstellerin, Juristin und bildende Künstlerin. Ihre Werke kreisen um die Fragen unserer Herkunft, Identität und Verbindung -
zwischen Menschen, Generationen, Zeiten und Welten. In ihrem Debütwerk «VORFAHR:IN» verwebt sie historische Recherche, philosophische Reflexion und Biographien zu einer eindrucksvollen Collage der Familien- und Regionalgeschichte.
Zum Buch:
Im Wallis stellt man keine belanglosen Fragen.
Man fragt: «Vo wällum bisch du?» - Wer sind deine Leute? Von wem stammst du ab? Diese Frage führt uns zu unseren Vorfahren und damit zurück zu uns selbst. Woher wir kommen, prägt wer wir sind. Und vielleicht liegt im Verständnis unserer Geschichte der Schlüssel dazu, ein guter Vorfahr zu sein.
Die Portraitierten stammen von Maria Josa Sewer (1763) aus Turtmann und Stephanus Montani aus Salgesch (1764-1845) ab - zwei Menschen, die einander liebten und ein Beziehungsgeflecht
von über 4000 Menschen
begründeten, das bis in unsere Gegenwart reicht, sogar bis zu dir.
Die Autorin stellt die grossen Fragen nach unserer Herkunft neu: Was bedeutet Erbe, was Eigenheit? Wie wirken Ahnen und Ahnungen in
unser Leben? Welche Rollen spielen die Frauen, die aus den Stammbäumen verschwinden? Die Biografien der portraitierten Menschen zeichnen
ein vielstimmiges Bild unser Vorfahren:
persönlich, philosophisch, psychologisch. Mit einem frischen, multiperspektivischen Blick
rückt die Autorin die vergessenen Mütter und Väter ins Zentrum der Geschichte und erzählt Herkunft als Geschichte der Gegenwart: eine
Suche nach Sinn und Identität.

Wir alle kennen das Märchen von «Schneewittchen und den sieben Zwergen» von den Brüdern Grimm. Aber wenn wir genau hinsehen, steckt in dieser Kindergeschichte auch eine Erzählung über die Angst vor dem Älterwerden, dem Verlust der Attraktivität. Sie zeigt, wie sehr der Zwang, dem gängigen Schönheitsideal dauerhaft zu entsprechen, uns beherrschen kann.
Die Delattre Dance Company präsentiert nun mit «Snow White and the Dark Queen» eine spannende, zeitgemässe Adaption des alten Märchenstoffes. Der Choreograf Stéphen Delattre legt in seiner Version sein Augenmerk besonders auf die Figur der Königin, der neidischen Mutter Schneewittchens.
Spannend und mitreissend erzählt die Company vom Kampf zwischen der dunklen Herrscherin, die den Verlust ihrer Macht fürchtet, und der jungen sanften Schönheit. Fliehen Sie gemeinsam mit dem schönen Schneewittchen aus den Fängen der bösen Königin, erleben Sie aufregende und überraschende Wendungen der Geschichte, blicken Sie hinter die Oberfläche der Figuren.
Einführung mit Natalia Elsig um 18.45 Uhr

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Muisk:
Beat Seiler, Solo-Gitarre
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Franz-Stefan Michlig, Mundharmonika















