Binn: Das Mineralien-Eldorado

  • Am Sonntag lockte die Mineralienbörse viele begeisterte nach Binn. Quelle: rro

  • Die Mitorganisatorin Hanny Summermatter ist froh über die vielen Besucher. Quelle: rro

  • Mischa Crumbach zeigt in der Sonderausstellung kleine Steine ganz gross. Quelle: rro

  • Urs Giesker aus Giswil ist seit 50 Jahren Strahler und denkt noch lange nicht ans aufhören. Quelle: rro

  • Steine so weit das Auge reicht - in der Mineralienbörse in Binn. Quelle: rro

Am Sonntag präsentierten Aussteller aus der ganzen Schweiz an der Mineralienbörse in Binn ihre schönsten Steine. Dies bereits zum 18. Mal.

24.07.2016, 15:21

Das Binntal. Ein magischer Ort. Vor allem für die gezielte Mineraliensuche. Strahler haben dort bereits über 200 verschiedene Arten gefunden. Darunter auch mehr als ein Dutzend, welche weltweit einzigartig sind. Das Strahlen ist eine Tradition, die noch bis heute anhält. Am Sonntag präsentierten über 25 Aussteller aus der ganzen Schweiz in der Mineralienbörse in Binn die schönsten Steine aus ihren Sammlungen. "Wir stellen ausschliesslich Steine aus der Schweiz aus. Deshalb ist unsere Börse so besonders", erklärt Mitorganisatorin Hanny Summermatter.

Das etwas andere Hobby

Neben der Ausstellung gab es auch eine Sonderausstellung des Zürchers Mischa Crumbach. "Ich präsentiere alle Stücke, die ich in den letzten 25 Jahren im Binntal gefunden habe." Doch nicht nur Steine waren zu sehen. "Die kleinsten darunter habe ich fotografiert, damit jeder den Stein in seiner vollen Pracht sehen kann", beschreibt Crumbach die Bilder. Die Faszination an der Mineraliensuche ist den Ausstellern ins Gesicht geschrieben. "Das Entdecken ist das Besondere. Du kannst in den Bergen umher laufen und triffst vielleicht auf etwas, was noch nie jemand entdeckt hat", schwärmt der Zürcher über sein Hobby.

"Früher war es einfacher"

Unter den Ausstellern sind auch solche, die bereits seit über 50 Jahren die Mineralientradition verfolgen. "Früher haben wir viel mehr Steine gefunden, weil das Tal weniger abgesucht war. Zudem war die Faszination der Leute grösser. Heute gibt es nur noch wenige Sammler, die Steine kaufen. Die meisten machen heutzutage nur noch Bilder der Steine", beschreibt der begeisterte Strahler Urs Giesker aus Giswil die heutige Situation. Die Zeit hat zwar viel verändert, die Mineralientradition bleibt jedoch bestehen. Denn noch heute finden Strahler nie entdeckte Schätze./mj

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