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Bern: Emotionen und Zuversicht bei den Walliser Bundesparlamentariern02.12.2019, 18:01 Am Montag fiel der Startschuss für das neue Parlament. National- und Ständerat haben einiges zu besprechen und mitdebattiert haben auch Parlamentarier aus dem Wallis. Nichts Neues für die Oberwalliser Nationalräte Franz Ruppen (SVP) und Philipp Matthias Bregy (CVP), und für die Unterwalliser Nationalräte Jean-Luc Addor (SVP), Philippe Nantermod (FDP), Mathias Reynard (SP) und Benjamin Roduit (CVP) sowie für CVP-Ständerat Beat Rieder. Für den ersten Grünen Nationalrat aus dem Wallis, Christophe Clivaz, aber auch für Sidney Kamerzin (CVP) und für die erste Walliser Ständerätin Marianne Maret (CVP) war der Beginn der 51. Legislatur zugleich auch der Beginn ihrer politischen Karriere in Bundesbern. "Ich bin sehr stolz hier in Bern zu sein und das Wallis im Bundeshaus zu vertreten", betont Sidney Kamerzin gegenüber rro. "Ich werde die Interessen des Wallis verteidigen. Sei dies in der Wirtschaft, im Energiebereich oder auch im Tourismus." Und damit ist der CVP-Nationalrat nicht alleine. Auch Philipp Matthias Bregy genoss die Atmosphäre zum Startschuss der Wintersession im Bundeshaus. Auch er nimmt die anfallende Arbeit voller Tatendrang in Angriff. "Wichtige Projekte stehen auf dem Programm - gerade auch für das Wallis. Da heisst es volle Aufmerksamkeit von Tag 1 weg", so der CVP-Nationalrat. "Wichtige Dossier für das Wallis werden bestimmt die Raumplanung oder der Finanzausgleich sein." Christophe Clivaz nahm am Montag als erster Walliser Nationalrat der Grünen Platz im Nationalratssaal. Ein besonderer Tag: "Das mediale Interesse an meiner Person hat mich überrascht. Seit dem frühen Morgen werde ich von Journalisten begleitet. Ich freue mich darauf, mich nun für die Interessen der Walliserinnen und Walliser einsetzen zu dürfen." Für die SVP bleibt Jean-Luc Addor im Nationalrat. "Vor vier Jahren war der Start der Wintersession doch spezieller für mich." Und auch sein Ratskollege, Philippe Nantermond von der FDP, weiss was auf ihn zukommt. "Das CO2-Gesetz ist ein wichtiges Dossier für die Schweiz und für das Wallis. Aber auch die Beziehungen der Schweiz zur EU." Bereits seit acht Jahren debattiert Mathias Reynard in Bern. Trotzdem ist der Start der Session speziell für ihn. "Nun haben wir neue Mehrheiten im Bundeshaus." Bereits bestens mit den Vorgängen im Bundeshaus vertraut ist Ständerat Beat Rieder. "Für mich persönlich wird die Europapolitik während der Legislatur entscheidend sein", erklärt er im rro-Interview. "Wir werden das Verhältnis zur EU klären müssen." SVP-Nationalrat Franz Ruppen erklärte im rro-Interview, dass er sich weiterhin für die Belange des Wallis in Bundesbern einsetzen werde und betonte, dass die Raumplanung auch in den kommenden vier Jahren ein wichtiges Dossier für den Kanton Wallis bleiben werde. Den ersten Sessionstag genoss auch CVP-Nationalrat Benjamin Roduit. Auch er will sich für alle Walliser in Bundesbern einsetzen. Seiner Meinungen nach werden die Klimapoltik, die Beziehungen zur EU und auch die Sozialpolitik mit der AHV-Reform in der vierjährigen Legislaturperiode wichtige Dossiers sein. Für die erste Walliserin im Ständerat, Marianne Maret, war es ein sehr schöner Tag, wie sie gegenüber rro betonte: "Ich bin voller Emotionen." Am Dienstag geht es in Bundesbern nun zügig weiter. Die Behandlung des Zivilschutzgesetzes steht auf der Tagesordnung. Ausserdem setzt sich das neue Parlament auch mit dem sogenannten "Cannabis-Experimentierartikel" auseinander. Und auch die Kampfjets und die Burka-Initiative werden das Parlament in der Wintersession beschäftigen./ip/vm ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 31.05.2026

10h30 - World Nature Forum, Naters
Franziska Schutzbach
«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»
Lesung + Podiumsgespräch
Foto©Anne Morgenstern
Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.
Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.
Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.
www.franziskaschutzbach.com
12h30 - World Nature Forum, Naters
The Sparklettes
Helvetia bockt!
Konzert
Foto©PiaNeuenschwander
Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.
www.sparklettes.ch
Morgen, 01.06.2026
Di, 02.06.2026

Mi, 03.06.2026

Priska Luggen liest spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten vor. Sie lässt die Kinder in faszinierende Welten eintauchen. Passend zur Geschichte wird anschliessend gebastelt.
Zeit:
09.30 Uhr
Datum:
18.02.2026
25.03.2026
29.04.2026
03.06.2026
Wo:
Gemeindebibliotheke Naters

halbes Eisfeld mit Stock
Do, 04.06.2026

Saisoneröffnung: 04. Juni 2026
Der Winter war fantastisch, doch nun ist es Zeit für sonnige Abenteuer in den Schweizer Alpen. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein - der Sommer kann beginnen!
Freuen Sie sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen, die darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Ob Gross oder Klein - es ist für alle etwas dabei.
Lassen Sie sich von den malerischen Wanderwegen verzaubern und entdecken Sie die verborgenen Schätze der Natur. Ganz gleich, ob Sie eine gemütliche Familienwanderung oder eine anspruchsvolle Bergtour bevorzugen - hier finden Sie das passende Angebot.
Blatten-Belalp ist der ideale Ort für einen erlebnisreichen Urlaub. Erleben Sie unvergessliche Momente und schaffen Sie Erinnerungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in den Sommer in Blatten-Belalp und erleben Sie die Schweizer Alpen auf eine ganz neue Art!

"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison
Fr, 05.06.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.















