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Oberwallis: "Trotz Krise denken wir auch an die Zukunft"23.03.2020, 17:01 Seit 2018 ist Fredy Bayard Verleger von Mengis Druck und Verlag. Unter seiner Führung wurden die Druckereien Valmedia und Mengis fusioniert. Der Verleger von mengis media, zu dem der Walliser Bote, Rhone Zeitung, rro und die Onlineportale rro.ch und 1815.ch gehören, spürt die Auswirkungen der Corona-Krise sehr deutlich. "Mengis media verliert im Werbebereich auf den Kanälen Walliser Bote, Rhone Zeitung, rro und den Online-Portalen ab dem Monat April mindestens 80 Prozent des Umsatzes, also jeden Monat 600'000 bis 700'000 Franken", so Bayard."Meine grosse Angst ist die, dass dies nicht nur im April so sein wird, sondern weitergeht. Ich glaube, das Jahr 2020 wird ganz ein schwieriges Geschäftsjahr werden." Wie geht es unter diesen Voraussetzungen mit mengis media weiter? Bayard ist überzeugt, dass wenn man diese Situation alleine bewerkstelligen müsste, man das nur kurze Zeit könnte. "Aber es ist so, dass der Bundesrat bereits gute Massnahmen getroffen hat. Aber diese gehen meiner Meinung nach noch nicht weit genug. Sie gehen aber in die richtige Richtung." Denn der Bundesrat habe die Massnahmen rasch und unbürokratisch getroffen. Optimistisch stimme ihn, dass beispielsweise punkto Kurzarbeit die Forderung aufgenommen worden sei, dass diese ab dem ersten Arbeitstag gelte. Und dass die Kurzarbeit für alle gelten solle, welche in die Arbeitslosenkasse eingezahlt hätten. "Das sind zwei wichtige Punkte, die aufgenommen worden sind." Die Kurzarbeitsentschädigung beträgt zurzeit 80 Prozent des Verdienstausfalls. Es könne aber sein, dass diesbezüglich Anpassungen gemacht würden, sodass die Entschädigung für alle, welche in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt hätten, ab dem ersten Tag 100 Prozent des Verdienstausfalls decken würde. "Wenn dies so kommen würde, wäre auf der Lohnseite schon viel gemacht." Doch es blieben dann immer noch die restlichen Fixkosten. Diese seien auch ein grosser Punkt. "Da bin ich der Meinung, da müsste noch mehr gemacht werden. Im Augenblick ist die Idee von Liquiditätsspritzen da." Diese Spritzen seien momentan angedacht in Form von Darlehen und Krediten. Es stünden aber auch noch andere Ideen im Raum. Obwohl die momentane Wirtschaftskrise sehr heftig sei und seit dem Zweiten Weltkrieg einzigartig, ist Bayard überzeugt, dass mengis media die Krise bewältigen kann. Aber er wie auch andere Verleger schweizweit sind der Meinung, dass die Branche Unterstützung erhalten müsse. "Sonst ist das Ganze nicht tragbar." Und um die Krise meistern zu können, gilt seit Montag auch bei mengis media Kurzarbeit. "Doch dies ist von Abteilung zu Abteilung verschieden. Die Verkaufsabteilung befindet sich fast zu 100 Prozent in Kurzarbeit; ebenso die Administration, Finanzen und Digital-Abteilung. Dann gibt es auch Bereiche, in denen die Einführung von Kurzarbeit schwieriger wird. Beispielsweise in den Redaktionen. Aber auch da versuchen wir, für Mitarbeitende Kurzarbeit einzuführen. Keine Kurzarbeit beantragen können wir für die gesamte IT-Abteilung, weil Zukunftsprojekte vor der Umsetzung stehen. Dazu gehören das gemeinsame Onlineportal von 1815.ch und rro.ch, aber auch das Einrichten der Paywall." Diese Projekte würden zeigen, dass man sich auch in Krisenzeiten Gedanken um die Zukunft mache und nicht entsprechende Projekte sistiere oder verschiebe. "Da, wo wir in Zukunft stark sein müssen, da investieren wir jetzt - trotz Krise." Dann habe man zwar ein Jahr, wo der Verdienst weniger hoch ausfalle, aber dafür sei man danach richtig aufgestellt, so Bayard./vm/wh ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
![]() Bildquelle: pxhere ![]() Bildquelle: rro |
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Heute, 31.05.2026

10h30 - World Nature Forum, Naters
Franziska Schutzbach
«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»
Lesung + Podiumsgespräch
Foto©Anne Morgenstern
Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.
Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.
Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.
www.franziskaschutzbach.com
12h30 - World Nature Forum, Naters
The Sparklettes
Helvetia bockt!
Konzert
Foto©PiaNeuenschwander
Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.
www.sparklettes.ch
Morgen, 01.06.2026
Di, 02.06.2026

Mi, 03.06.2026

Priska Luggen liest spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten vor. Sie lässt die Kinder in faszinierende Welten eintauchen. Passend zur Geschichte wird anschliessend gebastelt.
Zeit:
09.30 Uhr
Datum:
18.02.2026
25.03.2026
29.04.2026
03.06.2026
Wo:
Gemeindebibliotheke Naters

halbes Eisfeld mit Stock
Do, 04.06.2026

Saisoneröffnung: 04. Juni 2026
Der Winter war fantastisch, doch nun ist es Zeit für sonnige Abenteuer in den Schweizer Alpen. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein - der Sommer kann beginnen!
Freuen Sie sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen, die darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Ob Gross oder Klein - es ist für alle etwas dabei.
Lassen Sie sich von den malerischen Wanderwegen verzaubern und entdecken Sie die verborgenen Schätze der Natur. Ganz gleich, ob Sie eine gemütliche Familienwanderung oder eine anspruchsvolle Bergtour bevorzugen - hier finden Sie das passende Angebot.
Blatten-Belalp ist der ideale Ort für einen erlebnisreichen Urlaub. Erleben Sie unvergessliche Momente und schaffen Sie Erinnerungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in den Sommer in Blatten-Belalp und erleben Sie die Schweizer Alpen auf eine ganz neue Art!

"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison
Fr, 05.06.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.















