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Oberwallis: Zwei neue Wölfe festgestellt09.12.2019, 11:16 Von Januar bis Oktober 2019 sind im Kanton Wallis 18 verschiedene Wölfe registriert worden. Darunter befinden sich zehn neue Individuen. Im gleichen Zeitraum sind im Wallis ingesamt 205 Nutztiere gerissen worden. Sowohl im Mittel- als auch im Unterwallis wurde 2019 Nachwuchs festgestellt. Gemäss Mitteilung der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere DJFW sind im Oberwallis zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober total 66 Nutztiere gerissen worden. 34 Risse zählte man auf Alpweiden, 32 auf Frühjahrs- und Herbstweiden. Im Mittel- und Unterwallis wurden 139 gerissende Nutztiere registriert: 110 Risse auf Alpweiden, 29 auf Frühjahrs- und Herbstweiden. Wie der Schadensbilanz 2019 der DJFW weiter zu entnehmen ist, sind gemäss Angaben der Herdenschutzfachstelle insgesamt 26 Nutztiere in geschützten und 179 in ungeschützten Situationen gerissen worden. Auf einer Oberwalliser Alpe wurde ein schottisches Hochlandrind von einem Wolf angegriffen und verletzt, sodass es schliesslich abgetan werden musste (der WB berichtete). Weiter sind im Unterwallis zwei tote Rinder aufgrund des Verdachts auf einen Wolfsangriff untersucht worden. Der definitive Nachweis, wonach ein Wolf die Rinder angegriffen und getötet hat, konnte gemäss DJFW jedoch nicht erbracht werden – obwohl an den Kadavern der Rinder die DNA eines Wolfes habe nachgewiesen werden können. Der bisher beurteilte Schaden der Risse (inklusive Tierarztkosten) beläuft sich auf eine Summe von 66'615 Franken. Der Bund beteiligt sich mit 80 Prozent am Umfang des ausbezahlten Schadens. Bei den Wildtieren wurden vor allem Rot- und Rehwild sowie in einzelnen Regionen auch Gämsen gerissen. Die Zahlen von total 116 gerissenen Wildtieren seien nicht massgebend, da ein Grossteil davon unentdeckt bleibe. Der tatsächliche Einfluss des Wolfes auf den Wildtierbestand könne jeweils erst bei der Bestandeserfassung im Folgejahr beurteilt werden. Bislang mussten keine Anpassungen bei der Jagdplanung der DJFW vorgenommen werden. In Regionen mit permanenter Wolfspräsenz verändre sich oft das Verhalten der Tiere, weswegen die Jagd erschwert werde. Im Wallis wurden im laufenden Jahr mittels DNA-Analysen 18 verschiedene Wölfe nachgewiesen. Zu den bereits bekannten Individuen M59, M73, M82, M88, M89, F24, F41 und F43 kommen neu die Wölfin F50 im Mittelwallis, die Wölfin F54 sowie die Wölfe M97, M98, M107, M110, M114, M115 im Unterwallis hinzu. Im Oberwallis traten im Jahr 2019 die Wölfe M101 und M108 neu in Erscheinung. Im vergangenen Sommer sind im Chablais-Gebiet sieben Wolfswelpen geboren. Weiter haben Privatpersonen im Herbst Bilder mit fünf Wolfswelpen veröffentlicht, welche laut Angaben der Urheber im Mittelwallis aufgenommen wurden. Die Richtigkeit dieser Information, hält die DJFW fest, habe damals nicht überprüft werden können, allerdings konnte auf den Fotofallen im Rahmen des laufenden Wintermonitorings die Anwesenheit von zwei bis drei Jungwölfen im Mittelwallis (Vallon de Rechy - Anniviers) festgestellt werden. Eine Reproduktion sei somit auch in dieser Region nachgewiesen. Die Dienststelle hält in ihrer Schadensbilanz 2019 weiter fest, dass die Voraussetzungen für die Erteilung einer Abschussbewilligung eines Einzelwolfs oder für die Regulation der Wolfsrudel bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben sind. Für Monitoring und Rissaufnahmen sind 2019 von der Wildhut total 4342 Arbeitsstunden erbracht worden. Für die administrative Bearbeitung der mit dem Wolf zusammenhängenden Dossiers inklusive der Kommunikation wendeten die spezialisierten Mitarbeitenden der Dienststelle 1197 Arbeitsstunden auf./pan ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
![]() Bildquelle: pxhere ![]() Bildquelle: rro |
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Heute, 23.08.2026

Morgen, 24.08.2026
Di, 25.08.2026

Mi, 26.08.2026


Andreas Imoberdorf, Master of Arts in Germanistik und Geschichte
Thomas Gamma, Master of Arts in Germanistik und Geschichte
Auf den Spuren der Vergangenheit
Bist du bereit, durch die Jahrhunderte zu reisen, um einen historischen Schatz zu finden, den bisher niemand entdecken konnte?
Eine Gruppe von Forschern braucht deine Unterstützung auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz. Mit
Hilfe einer Zeitreisemaschine besuchen wir unterschiedliche Epochen der Geschichte, suchen uns dort die wichtigsten Hinweise zusammen, so dass wir am Ende den geheimnisvollen Schatz gemeinsam finden.
Bist du bereit, die Geschichte zu bereisen?
Altersangaben:
8-12 jährig

Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!
Do, 27.08.2026

Entdecken Sie die Vielfalt unserer Wälder in den Alpregionen
Ob Reh, Hirsch, Fuchs, Murmeltier oder Steinadler - die Vielfalt der Wildtiere in unserem Alpenraum ist gross. Mit etwas Glück und dem geschulten Auge von Wildhüter Adrian Schmid wird die Wildbeobachtung zur Alpensafari. Das Angebot kann auch für Schulklassen und Gruppen organisiert werden.
Treffpunkt
05.30* Uhr, Parkplatz beim Weiler "Egga"
* Zeiten können variiren
Dauer
Ca. 3 Stunden (Wanderung: 30 Min.)
Mitbringen
Gutes Schuhwerk
dem Wetter angepasste Kleidung
Verpflegung für unterwegs
Fernglas
Kosten
Kostenlos mit Gästekarte
CHF 10.00 ohne Gästekarte
Wichtig
Findet nur bei trockener Witterung statt
Alter
Ab 8 Jahren
Anmeldung
Bis jeweils am Mittwoch, 11.00 Uhr
Im Tourismusbüro Blatten
Tel. +41 27 921 60 40
tourismus@belalp.ch


"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison

Im Herbst 2026 kehrt eine einzigartige Tradition ins Rampenlicht zurück: «Ds Wilt Mandji» - ein Theaterereignis, das tief in der Geschichte des Wallis verwurzelt ist. Nur das Dorf Baltschieder hütet als einzige Gemeinde die älteste, noch lebende Theatergeschichte der Welt. Seien Sie dabei, wenn die Geschichte des wilden Mannes als Freilichttheater erneut weitergeschrieben wird!
Ein Mythos wird lebendig - und zum Spiegel unserer Zeit. Der alte Walliser Satz «ds Fitla und ds Gäld regierunt d Wält», der dank dem grossen Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly Literatur geworden ist, dient als roter Faden.

"Junge Texte wollen gelesen und gehört werden, ihnen gebührt ein Logenplatz inmitten des Literaturbetriebes. Denn es sind besonders die jungen Schreibenden, die das Potenzial haben, die Welt von morgen neu zu denken." (Junge Texte im Schnidrig Verlag)
Wann: 27.08.2026
Zeit: 19.00 Uhr
Wo: Gemeindebibliothek Naters

Im Rahmen von «Klavier kompakt» spielt Sir András Schiff in Ernen sechs Konzerte innerhalb von vier Tagen.
27.8. ist im Tellenhaus, alle folgenden 28.-30. August in der Kirche Ernen.
Fr, 28.08.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.


The "Spirits of the Drum" ist ein 3-tägiges Naturerlebnis für Dich und deine Seele.
Umgeben und getragen von einer mächtigen Naturkulisse auf über 2000 m.ü.M am wunderschönen Aletschgletscher, lassen wir unsere Trommel singen und sich miteinander verbinden.
Gemeinsames trommeln, heilende Rituale, Tanzen, Live Musik, eine Mama Cacao Zeremonie, Märchenabend, Lichtwanderung und Visionsreisen warten auf Dich.
Bist du bereit Dich zu erinnern - an Dich und den natürlichen Rhythmus des Lebens?
ProgrammFreitag, 28. August
15.00 Uhr | Check-in - Bettmersee
16.00 Uhr | Eintritt in die Anders-Welt, Begrüssungsritual und Elementekreis
Anschliessend | Sanftes Kennenlernen deiner Trommel, Verbindung schaffen, Wahrnehmung stärken
Einführung in die schamanische Trommel, Geschichte und Bedeutung der Trommel als schamanisches Werkzeug
Samstag, 29. August
10.00 Uhr | Ritual- & Elementekreis, Sharing
Sanfte Einführung ins Trommeln, Verbindung mit deiner Trommel aufbauen
Praktische Übungen: Die Magie der Trommel spüren, trommeln im Rhythmus vom Herzschlag von Mutter Erde geführt
Techniken und Trommeltanz
Gemeinsamer Trommelkreis: Deine Reise mit der Trommel
Magische Wanderung zum Gletscher mit Picknick
Den Gletscher spüren, sehen, fühlen
Meditation und Natur-Mandala zu Ehren des Gletschers
Tiefes Eintauchen in die Magie des Gletschers, begleitet von deiner Trommel
Stille Wanderung zur Integration, hinab auf die Bettmeralp
Sonntag, 30. August
Teezeremonie, lass deine Sinne sprechen
Tanz der Elemente, Intuitive Bewegung mit den Qualitäten der Elemente
Gemeinsames Trommeln im Trommelkreis
Abschliessendes Feuerritual
Wunschritual für deinen weiteren Weg

27. Ausgabe des Poulet-Festes in Siders- Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Verein "reLAX Kultur" veranstaltet auch dieses Jahr einen zweitägigen Kultur Event in Lax. Das Sommer Festival 2026 präsentiert ein Open-Air Kino im historischen Dorfkern von Lax. Sternenhimmel, eine tolle Kulisse, Barbetrieb und spannende Filme sorgen für ein wunderschönes Ambiente.
Kommt vorbei, geniesst ein feines Raclette und verbringt mit uns einen gemütlichen Kinoabend unter freiem Himmel.
Besonderes Highlight: Am Freitag wird der Hauptdarsteller Barry persönlich auf dem Platzji anwesend sein. Diese einmalige Gelegenheit solltest du nicht verpassen!
ProgrammFreitag, 28. August | Mein Freund Barry
20.00 Uhr | Türöffnung, Raclette, Barbetrieb
21.30 Uhr | Start der Aufführung
23.00 Uhr | Ausklang mit Barbetrieb
Samstag, 29. August | The Penguin Lessons
20.00 Uhr | Türöffnung, Raclette, Barbetrieb
21.30 Uhr | Start der Aufführung
23.00 Uhr | Ausklang mit Barbetrieb

Auftakt unter dem Motto Wallis trifft Südtirol mit musikalischem Empfang der MG Hannigalp und Eröffnungskonzert der Bürgerkapelle Klausen. Stimmungsvolle Eröffnung des Festivals, anschliessend Barbetrieb.

Im Herbst 2026 kehrt eine einzigartige Tradition ins Rampenlicht zurück: «Ds Wilt Mandji» - ein Theaterereignis, das tief in der Geschichte des Wallis verwurzelt ist. Nur das Dorf Baltschieder hütet als einzige Gemeinde die älteste, noch lebende Theatergeschichte der Welt. Seien Sie dabei, wenn die Geschichte des wilden Mannes als Freilichttheater erneut weitergeschrieben wird!
Ein Mythos wird lebendig - und zum Spiegel unserer Zeit. Der alte Walliser Satz «ds Fitla und ds Gäld regierunt d Wält», der dank dem grossen Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly Literatur geworden ist, dient als roter Faden.

Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!

Im Rahmen von «Klavier kompakt» spielt Sir András Schiff in Ernen sechs Konzerte innerhalb von vier Tagen.
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