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Neue touristische Konzepte für die Schweiz

  • Skifahren in derartig schneebedeckter Landschaft könnte in den Schweizer Alpen bald schon nicht mehr so einfach möglich sein. Quelle: fotolia.de ©Gorilla (#170252718)

Im Zuge der Klimaerwärmung verändert sich der klassische Tourismus und es entstehen neue Konzepte.

22.11.2017, 10:01

Wo Ende des 18. Jahrhunderts der Tourismus in der Schweiz und vor allem in den Alpen noch eher der wohlhabenderen Elite vorbehalten war, besuchten in den letzten Jahrzehnten all diejenigen, die gerne wandern, Skifahren oder es einfach gerne ein wenig bergiger haben, das schöne kleine Land. Doch im Zuge der Klimaerwärmung verändert sich der klassische Tourismus und es entstehen neue Konzepte. Denn Skiregionen müssen mit einer kürzeren Saison auskommen und die höheren Preise des Schweizer Frankens kann sich auch nicht mehr jeder leisten.

Die Bedeutung des Tourismus für die Schweiz

Die Schweiz und warum sie so gerne besucht wird

Seit die Schweiz weltweit als Tourismusgebiet bekannt ist, hat sie im Grunde nichts von ihrem Ruf eingebüsst. Menschen aus aller Welt strömen immer noch jährlich in die Schweiz und kommen gerne wieder. Aber was macht das kleine Land eigentlich so besonders?

Zunächst einmal sind es die Lage und das Klima. Die Schweiz liegt zentral zwischen Deutschland, Österreich, vor allem aber auch Frankreich und Italien und ein Ausflug in eines der schönen Nachbarländer ist nicht weit. Für Franzosen oder Italiener sind dafür die vielen Skigebiete und die Berge, die zum Wandern und für sportliche Aktivitäten einladen, besonders attraktiv. Der Kanton Tessin, an den Italien direkt anschliesst und in dem die meisten Menschen auch bereits italienisch sprechen, verspricht schon in den Landesgrenzen der Schweiz echtes südliches Flair. Deutsche Touristen oder Skandinavier schätzen daher schon die Schweiz für das deutlich südlicher anmutende Klima.

Das zahlt sich auch für die beliebten grösseren Städte, wie Basel, Zürich und Luzern aus. Gerade die beiden letzteren werden nicht nur aufgrund der gemütlichen Altstadt, dem Niederdörfli in Zürich etwa mit seinen kleinen netten Gassen und Cafés, sondern vor allem auch wegen der Atmosphäre an den das Stadtbild dominierenden Seen so häufig besucht. Die Bergkulisse mit den verschneiten Gipfeln im Hintergrund bietet zudem ein beeindruckendes Panorama. Im Sommer blüht es rund um die Seen, die Wiesen und Felder strahlen in allen Farben und auch die kleineren Dörfer sind wie für Besuche und Abstecher gemacht. Nicht zuletzt tut hier auch die Gemütlichkeit vieler Anwohner ihr Übriges, die in den fast wie Miniaturdörfer wirkenden und ruhigen, ländlichen Gegenden, manchmal wie in der Zeit stehengeblieben wirken.

Beliebte Tourismusregionen und Aktivitäten

Einer der Hauptanziehungspunkte für den weltweiten Fremdenverkehr in der Schweiz bilden die Schweizer Alpen. Sie reichen vom Kleinen St. Bernhard, einschliesslich derMontblanc-, Dents du Midi- und Chablais-Gruppe im Westen bis zum Reschenpass im Osten. Das Matterhorn im Kanton Wallis ist der bekannteste und mit 4.478 Metern auch einer höchsten Berge der Schweizer Alpen. Aufgrund seiner markanten Gestalt sowie seiner Besteigungsgeschichte hat er sogar weltweite Bekanntheit erlangt und die Ortschaft Zermatt zieht damit auch erfahrene Bergsteiger an, die jedes Jahr ihr Können unter Beweis stellen.

Und das nicht ohne Folgen: Seit der Erstbesteigung im Jahr 1865 verging kein einziges Jahr ohne tödliches Unglück am Matterhorn. Acht bis zehn Menschen kommen jährlich am Matterhorn um, die meisten davon durch Abstürze, Steinschläge und Erfrieren. Kein anderer Berg der Schweiz fordert so viele Todesopfer.

Nicht ganz so Wagemutige besteigen aus diesem Grund eher die zahlreichen anderen Berge, welche die Schweizer Alpen so zu bieten hat oder vergnügen sich beim Skifahren in den Wintersportgebieten. Diese finden sich in Waadt und Wallis, im Berner Oberland, in der Zentralschweiz, in Graubünden, der Ostschweiz sowie im Tessin. Ein Skiurlaub in einem der bekannten Gebiete, wie St. Moritz, Kitzbühel oder Zermatt, gehört seit Langem zum klassischen Tourismus in der Schweiz. Auch der Nationalpark im Engadin, im Kanton Graubünden und das Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn, das 2001 als Unesco-Weltnaturerbe eingetragen wurde, locken seit vielen Jahren Touristen zum Wandern und für Naturerlebnisse an.

Wer es noch ruhiger und gemütlicher angehen möchte, wird sich auf die grösseren Schweizer Städte konzentrieren, die internationale Bedeutung erlangt haben und mit einem grossen kulturellen Angebot aufwarten. Dazu gehören Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern und St. Gallen. Nicht nur die vielen kleinen Geschäfte und das kulinarische Angebot der vielen schweizerischen, aber auch italienischen und französischen Restaurants, sondern vor allem auch grössere bekannte Sehenswürdigkeiten ziehen seit jeher Besucher an. Die meistbesuchten dieser Attraktionen sind unter anderem:

Der Zoo in Basel und in Zürich

Die Rheinfälle bei Neuhausen

Der Säntispark, eine grosse Indoor-Badewelt in Abtwil

Der Natur- und Tierpark in Goldau

Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel

All diese Sehenswürdigkeiten und die Städte, in denen sie zu besichtigen sind, machen den Besuch der Schweiz seit vielen Jahren so interessant für Touristen aus aller Welt und verleihen dem Tourismus für das Land daher auch eine so bedeutende wirtschaftliche Rolle.

Wirtschaft

Der Tourismus in der Schweiz trägt seit jeher einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung bei und schafft ausserdem viele Arbeitsplätze. Das sogenannte Satelittenkonto des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass im Jahr 2015 ganze 44 Milliarden Franken Umsatz mit dem Tourismus generiert werden konnten. Alleine zwei Drittel dieses Umsatzes setzte sich aus der Beherbergung, dem Transport und der Verpflegung in der Schweiz übernachtender Gäste zusammen. Und ganze vier Prozent aller Schweizer Beschäftigten sind daher auch in der Tourismusbranche beschäftigt. Die wohl arbeitsintensivsten Tourismusprodukte Beherbergung und Verpflegung sorgen für die meisten Arbeitsplätze und gelten als Grundpfeiler des klassischen Tourismus.

Mit den durchschnittlich rund fünf Prozent der gesamten jährlichen Exporteinnahmen ist der Tourismus die viertgrösste Einnahmequelle der Schweiz. Noch wichtiger sind lediglich die chemische Industrie, die Metall- und Maschinenindustrie sowie die Uhrenindustrie. Es ist zudem bekannt, dass ausländische Reisende in der Schweiz mehr Geld ausgeben, als Schweizer Reisende im Ausland, weshalb die Fremdenverkehrsbilanz einen aktiven Saldo aufweist.

Dennoch ist der Tourismus in seiner Bedeutung seit einigen Jahren abnehmend, was mitunter daran liegt, dass der klassische Tourismus aufgrund unterschiedlichster Entwicklungen ins Wanken gerät.

Klassischer Tourismus in der Schweiz

Die Anfänge des Tourismus und der Alpinismus

Wie eingangs bereits erwähnt, beginnt die Geschichte des Schweizer Tourismus gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Mit der Erschliessung der Alpen zog es nach und nach immer mehr Menschen in das anfangs noch recht ruhige und unbesuchte Land. Die Bekanntheit und Beliebtheit der Alpen stieg rasant, nachdem die Söhne des englischen Adels sich auf der sogenannten Grand Tour durch Europa weiterbildeten und im Zuge dessen eben auch die Schweiz durchquerten. Auch Goethes Schweizreisen und seine Erzählungen davon machten die Schweiz beliebter, als je zuvor.

So wurde der Tourismus in der Schweiz im Grunde mit der Alpenbegeisterung gleichgesetzt – dennoch blieb er eine Zeit lang den Wohlhabenden vorbehalten, da die Verkehrswege noch unsicher und beschwerlich, die Hotels noch unbekannt waren und es nicht kostengünstig war, die unbekannten Gebiete zu erschliessen. Während der napoleonischen Kriege erschwerten die Wirren der Revolution das Reisen zusätzlich.

Einfacher wurde das Reisen in die Schweiz und innerhalb des Landes erst mit dem Aufkommen der Eisenbahn und dem Ausbau des Strassennetzes und der Alpenpässe.Thomas Cook begann 1863 mit seiner Pionierarbeit für den Schweizer Tourismus, indem er Pauschalreisen durch die gesamte Schweiz anbot. Nach und nach eröffneten immer mehr Hotels.

Ab 1800 begannen die ersten Wagemutigen und Erlebnishungrigen das Schweizer Hochgebirge zu erkunden und gefährliche Gipfel zu bezwingen. Als erster dramatischer Höhepunkt ist die bereits erwähnte Erstbesteigung des Matterhorns im Jahr 1865durch den Briten Edward Whymper zu nennen: Sie zählt zu den durch wohlhabende britische Bürger geprägten Jahre, die auch als die „goldenen Jahre des Alpinismus“ für die Schweiz bezeichnet werden.

Der Tourismus im 20. Jahrhundert

Seit der Eröffnung des Gotthardtunnels im Jahr 1882 verkürzte sich die Reisezeit von ganz Europa in die Schweiz bis zu den Gipfeln noch einmal drastisch, weshalb der Tourismus während der Belle Époque noch weiter boomte. Der erste Weltkrieg allerdings setzte der Glanzzeit ein Ende, sodass die schlechte Wirtschaftslage, das sinkende Einkommen sowie die Wechselkurse und Formalitäten an den Grenzen den Tourismus bis ins Jahr 1950 stark hemmten.

Erst mit der Besserung der Konjunktur zog der Tourismus wieder an und vor allem der Wintersport bekam immer mehr Anhänger und Liebhaber. Die bislang auf vier Monate beschränkte Saison wurde verlängert und die Olympischen Winterspiele förderten den Wintertourismus weiter, sodass die Schweiz nach dem zweiten Weltkrieg auch vom wachsenden Massentourismus profitierte.

In den 60er und 70er Jahren halfen Bahn- und Liftanlagen dabei, die Skigebiete in den Alpen im grossen Rahmen zu erschliessen. Vor allem das Kleine Matterhorn als das grösste und höchstgelegene Skigebiet Europas sorgte von Anfang an für Begeisterung bei den ausländischen Gästen.

Gegen Ende des Jahrtausends jedoch bekam der Schweizer Tourismus starke Konkurrenz im Ausland – verlockende Angebote zu unschlagbaren Preisen lockten viele Menschen eher in wärmere und generell kostengünstigere Länder.

Daher warb die Schweiz vermehrt um zahlungsfähige und zahlungswillige Touristen aus Japan und China und entwickelte besondere Angebote für ebenjene Kundschaft: Neue Spasssportarten, wie Natur- und Extremsportaktivitäten und allen voran das Snowboarding konnten vielen Bergsportorten eine Zeit lang wieder Auftrieb verleihen. Dennoch kommt es auch hier nach und nach zu Einbrüchen in den Besucherzahlen. Was aber verändert sich und warum muss es zwangsläufig einen Wandel in der Tourismusbranche geben?

Moderner Tourismus in der Schweiz

Warum und wie sich der Tourismus verändert

Es ist nicht nur der teure Schweizer Franken, der viele Touristen davon abhält, ihren Urlaub in der Schweiz zu verbringen. Es ist vor allem auch der Klimawandel und seine Folgen, der das Land vor allem für den Wintertourismus vor riesige Herausforderungen stellt. Gerade tiefer gelegene Skigebiete leiden inzwischen derartig unter Schneemangel, dass zu viel künstlicher Schnee aufgeschüttet werden müsste, als dass sich der Aufwand noch lohnen würde. Die Schweizer Regierung selbst betont daher immer häufiger, wie wichtig der Umweltschutz für die Schweiz in Zukunft noch sein wird. Dabei ist das Ganze eine länderübergreifende Angelegenheit. Nur wenn die Schweiz und genauso natürlich auch alle anderen Regierungen das Problem ernstnehmen und Massnahmen ergreifen, die auch jeden einzelnen Bürger miteinbeziehen, können dramatischere Ausmasse der Klimaerwärmung verhindert werden. Politische Massnahmen im Rahmen des Umweltschutzes betreffen demnach die unterschiedlichsten Bereiche. Von der Reduzierung des CO2-Ausstosses über den Schutz von Ressourcen und ein nachhaltiges Wirtschaften muss alles berücksichtigt werden.

Schon jetzt sind Rückgänge der Gletscher in den Schweizer Alpen zu verzeichnen. Gerade diese Alpen sind von den steigenden Temperaturen extrem betroffen. Der Tourismus und vor allem ebenjener, der in den Alpen stattfindet, also der Wintersporttourismus wird sich in den kommenden Jahren also mitunter stark verändern. Die Branche wird sich auf Alternativen abseits der Skigebiete und neue Konzepte konzentrieren müssen.

Die Finanzkrise und wirtschaftliche Probleme

Die Schweiz ist und bleibt ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt und gilt nach wie vor als wichtiger Zweig der Schweizer Wirtschaft. Bewohner ganzer Täler sind zum Teil immer noch vom Tourismus abhängig, sei es in direkter oder indirekter Form. Doch alleine durch die weltweite Finanzkrise und insbesondere durch die Eurokrise hat sich die Lage in der Schweiz immer mehr verschlechtert. So hat die Tourismusbranche bereits seit Beginn des 21. Jahrhunderts mit immer mehr Problemen zu kämpfen.

Eines davon ist die genannte Konkurrenz durch ausländische Reiseanbieter. Der vergleichsweise teure Schweizer Franken ist für viele Touristen ein Argument, auf den Schweizurlaub zu verzichten und stattdessen in entferntere Destinationen zu fliegen um dort mehr Zeit für weniger Geld zu verbringen. Weiterhin wird in Zukunft daher auch entweder mit günstigeren Angeboten (was eher unwahrscheinlich ist), vor allem aber auch mit spezialisierten Angeboten für Touristen aus aufstrebenden Ländern, wie Indien und China geworben werden.

Zwar ging die Nachfrage aus China Mitte 2016 um knapp 17 Prozent zurück, diese Situation dürfte allerdings nur vorübergehend gewesen sein und lässt sich auf eine schwächelnde chinesische Wirtschaft, die komplizierteren neuen Visumregeln sowie die noch immer brisante Flüchtlingssituation in Europa zurückführen.

Neue Tourismuskonzepte beschränken sich allerdings nicht nur auf die asiatische Klientel. Vielmehr entstehen Alternativen zum Winterurlaub in den Alpen – und auch die klassische Hotelbranche denkt stellenweise um und weiter.

Neue Tourismuskonzepte

Neue Konzepte junger Hoteliers

Gerade die Schweizer Hotellerie steht vor einem echten Umbruch. Denn neben dem starken Schweizer Franken, den sich nicht mehr viele Touristen leisten können oder wollen und einem Fachkräfte-Mangel machen vor allem Anbieter, wie Airbnb und Ähnliche, den grossen Hotels und Unterkünften Konkurrenz. Gerade in Bergregionen müssen Betreiber schnell umdenken, wollen sie zukünftig dem Ruin entkommen. Junge Kollegen in der Branche sind bereits innovativ und versuchen sich an neuen Konzepten.

So leitet die 28-jährige Maria Coli beispielsweise ein Hotel an der Seestrasse in Vitznau, den Vitznauer Hof und beschränkt dessen Öffnungszeiten von Mai bis Oktober, wo die Gäste vor allem zur heissen Zeit gerne am See entspannen. Ab Mitte Oktober dann zieht die Belegschaft zusammen mit der Leitung nach Davos, wo von November bis April das Waldhotel Davos geöffnet hat. Die Angestellten geniessen dank Ganzjahresverträgen so deutlich mehr Sicherheit. Die Fluktuation sei dadurch deutlich gesunken. Zu ihrer innovativen Idee fanden Maria und Bardhyl Coli nur, weil sie durch all die Widerstände in der Branche einen deutlichen Zwang nach neuen Konzepten spürten. Es gäbe zu viele Hotels und man müsse sich gegen die klassische Konkurrenz irgendwie behaupten.

Der Hotelier Sebastian Schmid, der mit seinem Hotel Glocke in Goms ebenfalls erfolgreich ist, behauptet sich in erster Linie durch seine Positionierung dem Wallis und seinen Besonderheiten gegenüber. Wer zu ihm ins Hotel kommt, soll auch in den Genuss Walliser Produkte kommen. Und zwar vom Käse bis zum Wein. Zwar liegen Übernachtungspreise mit derartiger Angebotsvielfalt über den durchschnittlichen Preisen von Airbnb, ziehen in der Regel aber auch ein anderes, spezielleres Publikum an. Mit seiner Ausrichtung auf regionale Produkte setzt der Junghotelier zudem auf ein nachhaltiges Konzept. Denn gerade der Import von Lebensmitteln ist weltweit für einen enormen Anteil des CO2-Ausstosses verantwortlich.

Andere Regionen setzen auf innovative Konzepte in Kooperation mit heimischen Unternehmen, wie etwa im Montfaucon.

Alternativen für den Winterurlaub in den Alpen

Wer in Zukunft einen Urlaub in der Schweiz plant, muss hin und wieder auf den klassischen Winterurlaub in den Alpen verzichten, weil mitunter nicht genug Schnee vorhanden ist – gerade, wenn die Saison sich dem Ende zuneigt. In interaktiver Guide für das Smartphone macht den Klimawandel beim Wandern in der Jungfrau Region sehr deutlich.

Doch es gibt zahlreiche Alternativen, die unter anderem im Zuge neuer Konzepte für Touristen entstehen oder die bereits seit einigen Jahren viele Besucher anlocken:

Abenteuer- und Outdoor-Freunde können die Schweiz als wahres Kletterparadies kennenlernen und so beispielsweise einen Ausgleich zum Skisport finden. Da Schnee und Eis dem Klettern eher im Weg stehen, sind die Jahreszeiten, die sich zum Skifahren nicht eignen also sogar optimal für Kletterkurse. Diese werden meist mit einem Bergführer durchgeführt, der eine kleine Gruppe einen oder mehrere Tage lang betreut. Die Alpinschule Adelboden ist eine der Schulen solcher Kletterkurse, bei denen zunächst an einem Kletterfelsen geübt wird und später im Klettergarten selbstständig diverse Routen geklettert werden können.

Obwohl es viele grosse Erlebnisbäder, wie das Alpamare in Pfäffikon im Kanton Aargau schon seit einigen Jahrzenten gibt, merken auch die Bäder die zunehmenden Besucherzahlen im Winter, die aufgrund der kürzer werdenden Skisaison und der oftmals teuren Hotels in Skiorten eher auf Bade- und Wellnessaktivitäten zurückgreifen. Immer wieder wird daher saniert und es kommen beispielsweise neue Rutschattraktionen hinzu. Ausserdem werden die Wellness- und Gesundheitskonzepte weiterentwickelt, um Besuchern für einen angemessenen Preis einen erholsamen und spassigen Urlaub zu garantieren. Die Bäder richten sich so mit ihrem Angebot an Schweizer, sowie an ausländische Touristen.

Wer gerne im Winter rodeln geht, aber aufgrund des wenigen Schnees darauf verzichten muss, kann alternativ auf eine der grossen Schweizer Sommerrodelbahnen zurückgreifen. Die längste der Rodelbahnen steht im Kanton Graubünden und wartet mit 31 Kurven und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 Kilometern pro Stunde auf. Seit einiger Zeit lockt die Rodelbahn auch damit, dass sie abends beleuchtet ist und Touristen somit eine unvergleichbare Rodelerfahrung beschert. Als ausserdem umweltschonendere Alternative zum klassischen Winterurlaub ist das Sommerrodeln also ebenfalls eine überdenkenswerte Option für die ganze Familie. /pps /Publireportage

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Di, 26.05.2026
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Peach Weber: «King of Gäx" auf grosser Tournee

Nach der erfolgreichen Tour im letzten Jahr geht es auch in diesem Jahr weiter mit dem 17. Programm «King of Gäx». Das Publikum darf gespannt sein, denn das Schweizer Comedy-Urgestein lässt wieder Lachmuskeln strapazieren. Nach Mister Bean und Charlie Chaplin feiert Peach nun den Erhalt des höchsten Ehrentitels der europäischen Unterhaltungsszene «King of Gäx». Tickets für die Show am 26. Mai 2026 im der Simplonhalle Brig sind ab sofort auf www.ticketcorner.ch erhältlich.


Morgen, 27.05.2026

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Bailando (Salsa, Bachata, Kizomba y mas) mit Team Mon-tañez

Do, 28.05.2026

Allgemein
Frauen und die Alpsaison
Do, 28.05.2026, 18:00 Uhr
Aula World Nature Forum, Naters
Allgemein
Frauen und die Alpsaison
Do, 28.05.2026
18:00 Uhr
Internet
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"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)". 

Olga Jeitziner, Mund



Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.


Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.



Vernissage - Eröffnung

Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro

Ausstellung:


Wann: Mai bis November 2026 
Ort: World Nature Forum in Naters

Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison

Dies und Das
Schwierige Botschaften überbringen, mit Tanja Zuber
Do, 28.05.2026, 18:30 Uhr
Bärgüf Träff, Visp
Dies und Das
Schwierige Botschaften überbringen, mit Tanja Zuber
Do, 28.05.2026
18:30 Uhr
Internet
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Währenddessen
Gemütlicher Austausch und ein kleines Apéro
« . wenn ich doch nur die richtigen Worte finde .»
Wie Familien in schwierigen Situationen ehrlich, verständlich und verbindend kommunizieren können
Wie spreche ich mit meinen Kindern, wenn mich etwas belastet? Was sage ich, wenn ich selbst verunsichert bin, keine klare Antwort habe oder schwierige Situationen erklären muss?
Tanja Zuber, Mutter von drei Kindern und systemische Beraterin für Familien bei astBeratung, begegnet solchen Gesprächen in ihrer Arbeit regelmässig. An diesem Abend erhältst du einen praxisnahen Input zur Kommunikation in belastenden
Familiensituationen sowie Raum für Austausch und eigene Fragen.
Nimm teil an diesem inspirierenden Abend und stärke deine Sicherheit, um auch in herausfordernden Momenten Worte zu finden, die verbinden und Halt geben.
Wir freuen uns auf Dich

Bühne
Abusitz - Glückshormone
Do, 28.05.2026, 20:00 - 22:00 Uhr
Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Bühne
Abusitz - Glückshormone
Do, 28.05.2026
20:00 - 22:00 Uhr

Glückshormone - The Revival of the SonderBar Ein Abend voller Rock, Pop, Blues - und ganz viel Elvis!

Zum allerersten Mal verlassen die Glückshormone ihr gewohntes Fasnachtsrevier - und wagen sich mitten im Frühling ins Zeughaus. Gefeiert wird nichts Geringeres als das Revival der legendären SonderBar in Brig!

Was am 8. Januar 2005, dem 70. Geburtstag von Elvis Presley, seinen Anfang nahm, wurde über Jahre hinweg zum festen Bestandteil des Briger Gätschs. Jetzt kehren die Glückshormone ausserhalb der fünften Jahreszeit zurück: Mit einem musikalischen Feuerwerk aus satten Bläsersätzen, zwei starken Stimmen und einem Groove, der direkt ins Herz geht - und in die Beine.

Es geht nicht um Perfektion - sondern um pure Spielfreude. Lasst die Glückshormone tanzen - es wird ein unvergesslicher Abend!

Besetzung:

• Gesang: Stefanie Imseng & Philippe Pfammatter

• Altsaxophon: Carlo Stoffel

• Tenorsaxophon: Dominik Walliser

• Baritonsaxophon: Rainy Heldner

• Gitarre: Marco Heinzen

• Piano: Rouven Brigger

• Bass: Oliver Zurbriggen

• Schlagzeug: Martin Venetz

Am Ende der Veranstaltung befindet sich eine Kollekte beim Ein-/Ausgang.


Fr, 29.05.2026

Musik
Frauenstimmenfestival 2026
Fr, 29.05.2026, 18:30 Uhr
Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Musik
Frauenstimmenfestival 2026
Fr, 29.05.2026
18:30 Uhr

18:30
Melina Nora

Konzert

Melina Nora ist eine aufstrebende junge Musikerin und Singer-Songwriterin mit Wurzeln im Wallis. Aufgewachsen in Salgesch, zog sie in die urbanen Gefilde Zürichs, wo sie ihren Platz als Künstlerin fand. Ihr Weggang von zu Hause war ein Aufbruch, doch Melina Nora verleugnet ihre Wurzeln nicht. Daher führt sie ihre musikalische Reise als in Zürich lebende Künstlerin zurück zu ihren Ursprüngen.

Gemeinsam mit dem Musiker Nicolas Ruedin schrieb und produzierte Melina Nora ihre erste EP "Landtapu" in Zürich, in der Sprache ihres Herzens, "Wallisteritsch". Schon mit dem Demo ihrer ersten Single "Was Hokksch" schlug Nora landesweite Wellen. Ein vielversprechendes Debüt für Melina Nora, deren erste EP im Frühjahr 2025 bei Mouthwatering Records erschienen ist.

Melina Nora ist nun auf Tour und bastelt bereits wieder an neuen Songs. Schön, dass sie im Mai auch am Frauenstimmen Festival Halt machen wird. Wallisertitschi-Indie-Popmüsig für alle, die träumen, suchen und sich sehnen.
melinanora.bandcamp.com
20:00Theatergruppe Grenzgänge

NORA NORA NORA

Theaterstück

Foto Credit: Dominik Wunderli

Eine Bühne, drei Frauen, unzählige Facetten einer Fragestellung: Wie geht die moderne Gesellschaft mit der Erkenntnis um, von einer gleichberechtigten Rollenverteilung weit entfernt zu sein?

«Vielleicht bist du die freieste Frau von uns allen. Nora, Nora, Nora. Ich wüsste so gern, was aus dir geworden ist. Die Wiederholung tarnt sich als das Wunderbare. Und wir sitzen auf den Balkonen und klatschen.»

Was Henrik Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, wird von der Theatergruppe Grenzgänge neu gedacht.

www.grenzgaenge.ch

Allgemein
Kunstausstellung
Fr, 29.05.2026, 19:00 Uhr
Haus Stelle - Vernissage am 29.05.2026 , Naters
Allgemein
Kunstausstellung
Fr, 29.05.2026
19:00 Uhr
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Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.

Dies und Das
Fr, 29.05.2026, 19:30 - 21:00 Uhr
Autismus-Wallis Beratungsstelle, Brigerbad
Spieleabend für neurodivergente Erwachsene
Musik
Fr, 29.05.2026, 21:30 - 02:00 Uhr
Indigo Beach, Salgesch
Bailando (Salsa, Bachata, Kizomba y Afro-Latino Hits) mit Team Montañez

Sa, 30.05.2026

Sport
1. Mountain-Tubing-WM
Sa, 30.05.2026, 09:00 - 20:00 Uhr
Nordic Arena, Kandersteg
Sport
1. Mountain-Tubing-WM
Sa, 30.05.2026
09:00 - 20:00 Uhr

Auf die Tube, fertig, los! Bei der Mountain Tubing WM Kandersteg jagen Gross und Klein mit Tempo den Berg hinunter. Hier zählt Mut, Spass und eine gute Portion Humor! Sei dabei!

Sport
AUSFLUG IN DEN SEILPARK + MINIGOLF
Sa, 30.05.2026, 10:10 Uhr
Seilpark, Blatten b. Naters
Sport
AUSFLUG IN DEN SEILPARK + MINIGOLF
Sa, 30.05.2026
10:10 Uhr

Der Ausflug führt uns nach Blatten bei Naters, wo ein abwechslungsreicher Tag mit Bewegung, Spass und gemeinsamen Erlebnissen auf dem Programm steht.

Im Seilpark erwartet euch ein spannendes Abenteuer in luftiger Höhe: Verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden laden dazu ein, eure Geschicklichkeit, euren Mut und eure Balance zu testen. Gesichert mit Kletterausrüstung bewegt ihr euch von Plattform zu Plattform, über Seile, Brücken und Seilrutschen. Dabei steht nicht nur die Herausforderung im Vordergrund, sondern auch das gegenseitige Unterstützen und das gemeinsame Überwinden von Grenzen.

Neben dem actionreichen Teil kann auch Minigolf gespielt werden. Hier könnt ihr in entspannter Atmosphäre eure Treffsicherheit unter Beweis stellen und euch in kleinen Gruppen messen. Ob mit viel Ehrgeiz oder einfach zum Spass.

Der Ausflug verbindet Bewegung, Natur und Gemeinschaft und wird gemeinsam mit Jugendlichen im Rahmen der JAST Briglina durchgeführt.

Wichtig: Bitte denkt an bequeme Kleidung, gutes Schuhwerk und - je nach Wetter - Sonnenschutz oder Regenkleidung. Für den Seilpark solltet ihr euch in der Höhe wohlfühlen.

Zeit: 10.10 Uhr
Ort: Seilpark, Blatten bei Naters

Anmeldung unter briglina@jastow.ch oder unter Tel. 027 924 40 74

Feste
Mai-Fest
Sa, 30.05.2026, 11:00 Uhr
Zunftstube, Glis
Feste
Mai-Fest
Sa, 30.05.2026
11:00 Uhr
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Z'Hansrüedi spielt live - beste Unterhaltung & Stimmung garantiert!
Kulinarisches:
Feines vom Grill
Raclette
Erfrischende Getränke
Für die kleinen Gäste:
- grosses Luftschloss
- Zuckerwatte
- Spiel & Spass
Kommt vorbei und geniesst ein gemütliches Mai-Fest mit Musik, Genuss und guter Gesellschaft! Wir freuen uns auf dich.

Musik
Frauenstimmenfestival 2026 Tagesprogramm
Sa, 30.05.2026, 12:00 - 16:00 Uhr
Brandalp - Dorf, Unterbäch
Musik
Frauenstimmenfestival 2026 Tagesprogramm
Sa, 30.05.2026
12:00 - 16:00 Uhr

12:00 - 15:00 Uhr
Wanderweg Unterbäch - Brandalp

Junge Bühne
Wanderkonzert Frauen-Zitatenweg

1957 durften die Unterbächerinnen als erste Frauen in der Schweiz abstimmen - dies 14 Jahre vor Einführung des Frauenstimmrechts. Das Bergdorf setzte ein starkes staatspolitisches Signal, das sogar die Weltpresse dazu bewegte, über die kleine Schweizer Berggemeinde zu berichten. 33 von 87 Unterbächerinnen wagten damals den Weg ins Stimmlokal.

Im Jahr 2000 wurde der Frauen-Zitatenweg eröffnet, welcher dem Mut dieser Frauen gewidmet ist. Den Wanderweg von der Brandalp nach Unterbäch umrahmen verschiedene Zitate von weltberühmten Frauen. Aktuell wird der Frauen-Zitatenweg überarbeitet und neugestaltet. Die Eröffnung des neuen Frauen-Zitatenwegs findet am 30. Mai 2026 statt, daher bietet es sich an, dass das Frauenstimmen Festival mit dem Verein Unterbäch Tourismus und dem Kantonalen Amt für Gleichstellung und Familie zusammenarbeitet. Geplant ist ein Wanderkonzert mit sechs jungen, aufstrebenden Musikerinnen, die mit ihrem Können für ein einzigartiges Musikerlebnis, mit Blick auf das wunderschöne Bietschhorn, sorgen werden.

unterbaech.ch/frauen-zitatenweg

15h00 - 16h00, Dorfplatz Unterbäch

EMELYNE
Platzkonzert

EMELYNE ist eine aufstrebende Folk-Musikerin aus dem Wallis, deren Musik so sanft berührt wie der Regen an einem Sommerabend. Mit ihrer warmen Stimme und ihrer ruhigen Präsenz entführt sie ihr Publikum in eine Klangwelt voller Natur, Licht und Gefühl. Zur Gitarre fand sie dank ihrer Begeisterung für die Beatles. Was mit einer Liebe zum Rock der 60er-Jahre begann, entwickelte sich zu einer eigenen musikalischen Sprache: französischer Folk mit poetischer Tiefe.

Seit 2019 hat EMELYNE über sechzig Bühnen in der Westschweiz bespielt. Ihr erstes EP fand Beachtung auf verschiedenen Radiostationen (RTS Le Grand Soir, Option Musique, Rhône FM), und mehrere ihrer Songs laufen regelmässig im Radio. Im März 2023 war sie im Pont Rouge zu hören. Ende 2024 wurde sie für das Walliser Förderprogramm SALTO ausgewählt. Ihr zweites EP "Soleil" wird im Februar 2026 erscheinen.

Musik, inspiriert durch die Natur: Wir freuen uns auf das Konzert in Unterbäch im Rahmen der Neueröffnung des Frauen-Zitatenwegs.

Dies und Das
Öffentliches Eislaufen für alle
Sa, 30.05.2026, 14:30 Uhr
Iischi Arena, Brig
Dies und Das
Öffentliches Eislaufen für alle
Sa, 30.05.2026
14:30 Uhr
Internet
Downloads
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halbes Eisfeld mit Stock

Musik
Frauenstimmenfestival 2026 Abendprogramm
Sa, 30.05.2026, 18:30 Uhr
Zeughaus Kultur, Brig-Glis
Musik
Frauenstimmenfestival 2026 Abendprogramm
Sa, 30.05.2026
18:30 Uhr

ab 18h30, ZeughausKultur Brig-Glis
DJs Falda & Ohana Blau

Falda und Ohana Blau sind als DJs und engagierte Macherinnen feste Bestandteile der Oberwalliser Kulturszene. Falda, tatkräftiges und engagiertes Mitglied des Vereins elazra, begeistert mit ihren elektronischen Sounds seit vielen Jahren das Publikum. Ohana Blau, Eventorganisatorin mit Herzblut und Mitglied des Vereins Kulturchuchi, hat sich mit energiegeladenen Sets schnell einen Namen gemacht.

Seit 2023 stehen die beiden Frauen regelmässig gemeinsam hinter den Decks: eine musikalische Symbiose aus Leidenschaft für die elektronische Musik. Mit kraftvollen Beats, ansteckender Energie und Gespür für den perfekten Moment schaffen sie unvergessliche Erlebnisse auf der Tanzfläche



Foto©Mirco Taliercio

ab 20h00, ZeughausKultur Brig-Glis
Erika Stucky

Erika Stucky ist Sängerin, Akkordeonistin, Multiinstrumentalistin und Performance-Künstlerin. Aufgewachsen in Kalifornien und im Oberwallis, vereint sie in ihrer Kunst amerikanische Weite und alpinen Eigensinn. Die Musik der Hippie-Bewegung ihrer Geburtsstadt San Francisco begleitete sie über den Atlantik in ein Walliser Bergdorf, wo sie ab ihrem neunten Lebensjahr aufwuchs - ein Spannungsfeld, das ihr Schaffen bis heute prägt.
Nach ihrer Ausbildung in Pantomime am Teatro Dimitri sowie in Schauspiel und Jazzgesang in Paris entwickelte Stucky eine unverwechselbare Form vokaler Aktionskunst - eine wilde, poetische Mischung aus Jodel, Blues und Performance. Sie bewegt sich mit beeindruckender Leichtigkeit zwischen populärem Entertainment und improvisiertem Jazz, stets offen, experimentierfreudig und voller Witz. Bekannt ist sie für ihre extravaganten Coverversionen, die sie live zu Jimi-Hendrix- oder Tom-Waits-Programmen bündelt, für gewagte Stimmimprovisationen, oft mit Jodlern gespickt, sowie für ihre eigenwilligen Eigenkompositionen, die auch mal am klassischen Pop anknüpfen.

Seit über 35 Jahren steht Erika Stucky auf internationalen Bühnen - mit ihren Formationen The Sophisticrats oder Bubbles & Bones, als Mrs. God in Sybille Bergs Helges Leben, im Duett mit Andreas Scholl oder als Stimme der Hexen in Purcells Dido and Aeneas. Stets überraschend, eigenwillig und ganz sie selbst.

Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und Bühnenpräsenz bringt Erika Stucky die Kraft weiblicher Kreativität auf eindrückliche Weise ans Frauenstimmen Festival - zwischen Jodel und Jazz, Humor und Tiefgang, Schweiz und weite Welt.

Erika Stucky

Feste
Oesch's die Dritten
Sa, 30.05.2026, 21:00 Uhr
Festzelt, St. Niklaus
Feste
Oesch's die Dritten
Sa, 30.05.2026
21:00 Uhr

Freier Eintritt fürs Konzert der Oesch‘s die Dritten am Bezirksmusikfest in St. Niklaus.

Allgemein
Bravo-Hits-Party
Sa, 30.05.2026, 21:00 Uhr
Zentrum Missione, Naters
Allgemein
Bravo-Hits-Party
Sa, 30.05.2026
21:00 Uhr
Internet
Downloads
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Markt / Gewerbe
Sa, 30.05.2026, 10:00 - 18:00 Uhr
Vorplatz Mediathek , Brig-Glis
Flohmarkt
Sport
Sa, 30.05.2026, 10:00 - 00:00 Uhr
Rackets Academy - Salgesch, Salgesch
Red Bull Padel Dash: Qualifikation
Allgemein
Sa, 30.05.2026, 19:30 - 22:00 Uhr
MZH, Agarn
Jahrekonzert "MG Rhodania"

So, 31.05.2026

Musik
Frauenstimmenfestival 2026
So, 31.05.2026, 10:30 Uhr
World Nature Forum, Naters
Musik
Frauenstimmenfestival 2026
So, 31.05.2026
10:30 Uhr

10h30 ­- World Nature Forum, Naters

Franziska Schutzbach

«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»

Lesung + Podiumsgespräch

Foto©Anne Morgenstern

Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.

Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.

Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.

www.franziskaschutzbach.com

12h30 - World Nature Forum, Naters

The Sparklettes

Helvetia bockt!

Konzert

Foto©PiaNeuenschwander

Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.

www.sparklettes.ch

Sport
So, 31.05.2026, 09:30 - 00:00 Uhr
Rackets Academy - Salgesch, Salgesch
Red Bull Padel Dash: Qualifikation
Musik
So, 31.05.2026, 10:30 - 17:00 Uhr
Hotel-Restaurant Relais Bayard , Susten
Frühlings- Stubete
Musik
So, 31.05.2026, 14:00 - 17:00 Uhr
Restaurant Vallesia , Turtmann
Tanznachmittag mit Mathias Tscherry