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Oberwallis: Diskussionen um Kita im Spitalzentrum Oberwallis14.02.2020, 12:01 Das Spitalzentrum Oberwallis beschäftigt in der Pflege insgesamt 700 Personen. Zwei Drittel davon arbeiten hochprozentig von 80 bis 100 Prozent. Ein Drittel arbeitet Teilzeit. Darunter auch viele Mütter. Je nach Abteilung gelten Mindestprozentsätze und keine freie und fixe Auswahl von Wochentagen. Im Spital sei die Berücksichtigung von fixen Tagen tatsächlich ein Problem, erläutert Pflegedirektor des Spitalzentrums Wallis Kilian Ambord. Die Strukturen der Gesellschaft seien so gegeben, dass beispielsweise viele Mitarbeiterinnen auf einmal am Mittwochnachmittag einen freien Tag möchten. Das sei jedoch nicht möglich. Ein weiteres Problem für Frauen in Teilzeitarbeit erweist sich in den Mindestprozentsätzen, die vom Spital verlangt werden. Auf manchen Abteilungen müssen frischgebackene Mütter nach dem Mutterschaftsurlaub mindestens 50 Prozent im Beruf weiterarbeiten, wie Ambord sagt. Dies festzulegen liege zum einen im Ermessen der Abteilungsleiter. Zum anderen habe dieses Vorgehen aber auch einen plausiblen Grund, denn die Halbwertszeit von medizinischem und pflegerischem Wissen sowie der Technik sei sehr kurz. "Im Halbjahresrhythmus erscheinen neue Medikamente, Behandlungsarten oder neue Untersuchungstechniken." Da sei es wichtig, dass der Mitarbeiter dort auf dem Laufenden bleibe. "Je innovativer und schneller dieser Zyklus auf der Abteilung ist, umso schwieriger ist es, tiefprozentig zu arbeiten", so Ambord. Viele Familien stellt genau dies "Auf-Abruf-Light" vor organisatorische Probleme in der Kinderbetreuung. Denn viele Frauen wissen zwar, dass sie bei einer 50-Prozent-Anstellung zweieinhalb Tage in der Woche arbeiten, aber nicht fix wann. Der Kita-Platz kann deswegen nicht reserviert und das Umfeld nicht rechtzeitig informiert werden. Das Problem wird grösser, wenn sich die Angehörigen oder das Umfeld nicht um die Kinder kümmern können. Frauen in solchen Situationen bleibt vielfach keine andere Wahl als die Kündigung. Sie scheiden gänzlich aus dem Arbeitsmarkt. Der Wiedereinstieg erweist sich bekanntlich nach dem Grosswerden der Kinder als schwierig. Im Januar wurde bekannt, dass im Oberwallis nun auch Jobcafés angeboten werden. Diese helfen unter anderem Frauen, die den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben schaffen möchten oder Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie suchen. Ein erster Schritt. Doch nicht nur der Kanton macht sich Gedanken. Auch das Spitalzentrum Oberwallis. Es weiss von der Problematik von Vereinbarkeit von Beruf und Familie von teilzeitarbeitenden Müttern. Es denkt darum über eine Kita nach. "Auf verschiedenen Ebenen laufen da Gespräche", bestätigt Ambord gegenüber rro. Im Rahmen des Wiwa-Projekts der RW Oberwallis wird zwischen den Gemeinden Brig, Visp und Naters mit den Unternehmungen wie der Lonza, die MGBahn, Bosch/Scintilla und Valais/Wallis Promotion an einer gemeinsamen Lösung gesucht. "Wir haben bis jetzt das Problem, dass die öffentliche Kita den Bedürfnissen unserer Schichtmitarbeiter nicht gerecht wird", erklärt Ambord weiter. Die neue Kita soll an die Schichtarbeit angepasst sein und damit die momentane Lücke füllen. Denn öffentliche Kitas in der Gemeinde schliessen ihre Türen gegen 19 Uhr – zu früh für einen Schichtbetrieb. Der Gemeinde Brig-Glis, in welcher sich das Spitalzentrum Oberwallis in ein paar Jahren befindet, kommt die Idee teilweise entgegen, sagt Stadtrat Werner Jordan. "Für die Gemeinde Brig-Glis wäre es sicher idealer, wenn es einen Betreiber gebe. Wir könnten Synergien nutzen." So etwa könnten Kosten in Personal oder der Administration gespart werden. "Die Regelung von einem Betreiber wäre für alle günstiger und besser." Aber die Gemeinde sei offen, so Jordan. Es liege in der Hand des Spitals. Die Frage nach dem Betreiber wird in den nächsten zwei Jahren beantwortet. Der Entscheid, ob es im neuen Spitalzentrum Oberwallis überhaupt Räumlichkeiten für eine Kita geben wird, bereits im März./sr
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Heute, 19.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

Was junge Menschen heute belastet - psychische Herausforderungen von Lernenden - Psychische Gesundheit verstehen, Stärken erkennen, Gemeinsam handeln.
Morgen, 20.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Erzählen, zuhören, austauschen: Das begleitende Erzählcafé zur Ausstellung lädt dazu ein Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Verständnis und neue Perspektiven.
Moderation: Esther Banz & Vanda Wrubel
Kosten: Kostenlose Teilnahme
Anmeldung bis 18.10.26 an mw-brig-kulturvermittlung@admin.vs.ch
(Teilnehmerzahl begrenzt)

Am 20.10.2026 trifft der EHC Visp auf den GDT Bellinzona
Komm vorbei und unterstütze den EHC Visp live vor Ort!

Konzert mit dem Oberwalliser Ensemble "Schlagfertig" mit Beat Jaggy, David Elsig, Yvette Hutter und Martin Venetz
Mi, 21.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30
Do, 22.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30

Mit Dr.Silke Johann
«Wenn die Hormone Achterbahn fahren»
Eine Krebsdiagnose bringt bereits viele Veränderungen mit sich. Betroffene befinden sich dabei in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Gerade bei Frauen kann die Erkrankung in die Zeit des Kinderwunsches fallen oder während der Wechseljahre auftreten. Krebstherapien können zudem selbst Wechseljahresbeschwerden auslösen
oder dazu führen, dass die Menopause vorzeitig eintritt.
Heute bedeutet eine Krebserkrankung jedoch nicht mehr, dass in diesen Situationen keine Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Selbst bei Brustkrebs gibt es wirksame
Therapien und Medikamente, die Beschwerden lindern können, ohne den Verlauf der Krebserkrankung negativ zu beeinflussen.
Dr. med. Silke Johann ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und führt ihre eigene Frauenpraxis in Visp. Seit vielen Jahren begleitet sie Frauen mit Krebserkrankungen und beschäftigt sich intensiv mit hormonellen Veränderungen.
An diesem Abend erklärt sie, welchen Einfluss eine Krebserkrankung und deren Behandlung auf den Hormonhaushalt haben können und welche Möglichkeiten es trotz Krebs - auch bei Brustkrebs - gibt, um Beschwerden zu lindern und das hormonelle
Gleichgewicht bestmöglich zu unterstützen.
Wir freuen uns!

Am Abusitz geniesst du Musik, Literatur und Tanz in einer angenehmen Club-Atmosphäre. In unserem Bistro triffst du dich, kommst mit anderen in Kontakt und kannst dich entspannen.
Vereinigung der Walliser Autorinnen und Autoren deutscher Sprache WAdS
mit Marianne Künzle und Regine Frei
Am Ende der Veranstaltung befindet sich eine Kollekte beim Ein-/Ausgang.
Fr, 23.10.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.

Schwarznasenschafe - wer kennt sie nicht, die alte Schafrasse der Walliser Alpen. Auf dem geführten Rundgang erfahren Sie viel Wissenswertes über Haltung, Pflege und Verhalten dieser Tiere.
Treffpunkt
09.10 Uhr Talstation Sparrhorn Sessellift Belalp
(*15.00 Uhr Bushaltestelle Bellavista)
Dauer
Ca. 1 ½ Stunden
Mitbringen
Gutes Schuhwerk
Verpflegung für unterwegs
Kosten
Kostenlos mit Gästekarte, exkl. Luftseilbahn / Postbus
CHF 10.00 ohne Gästekarte, exkl. Bergbahnen / Postbus
Anmeldung
Bis jeweils am Donnerstag 11.00 Uhr
Im Tourismusbüro Blatten
Tel. +41 27 921 60 40
Freitag, 16. Oktober 2026*
Freitag, 23. Oktober 2026*
(* Weidenbesuch Bellavista)

Alles beim Alten? Nicht ganz. Auch im Altersheim geschieht tagtäglich Neues. Und so hat Reeto von Gunten weiter seine Tagebücher vorgeschrieben: Das Jahr ist 2052, die Rollator-Gang dreister, die Jacken abgenutzter, die Hobbys schräger und die Pläne verwegener.
«2052 weiter vorgesorgt» ist Next Level Geronto Science Fiction. Schabernack und Hochkultur in einem. Man lacht laut und leise, denkt nach und weiter und stellt fest, dass man sich eigentlich auf die Zeit im Altersheim freuen kann.
Reeto von Gunten ist Autor, Spoken Word-Künstler und Radiomoderator bei SRF3 und weiss, Geschichten so mitreissend und irrwitzig zu erzählen wie kaum einer.
Sa, 24.10.2026

Samstag 24.10.2026 13.30 16.30
Sonntag 25.10.2026 14.00 16.30


Sam 10/24/2026 18:00

17.30 Uhr Jodelmesse in der Pfarrkirche von Naters mit dem Jodlerklub Alpenrösli, Siders.
18.15 Uhr Türöffnung im Zentrum Missione
19.45 Uhr Programmstart Unterhaltungsabend 2026 Gemischte Jodlergruppe Bärgarve, Naters Jodlerklub Alpenrösli, Siders
20.15 Uhr Theater 1. Akt
21.15 Uhr Pause
22.00 Uhr Theater 2. Akt
22.30 Uhr Pause
22.45 Uhr Jodlerklub Alpenrösli, Siders
23.00 Uhr Gesamtchor
Anschliessend Tanz und Unterhaltung mit den "Salwaldbüebu".
Wann: 24.10.2026
Zeit: 18.15 Uhr
Wo: Zentrum Missione

Ein Abend voller Geschichten und überraschender Begegnungen mit Steven Mack.
Der Goldfahrer - Das neue Buch des Blindgängers
Ein Abend voller Geschichten, überraschender Begegnungen und verblüffender Einsichten mit Steven Mack
Steven Mack ist blind. Als Referent, Erlebnisssammler und Meister der unerwarteten Begegnung zeigt er auf humorvolle, berührende und manchmal verblüffende Weise, dass wir Menschen weit mehr wahrnehmen als mit unseren Augen.
Mit persönlichen Erfahrungen, spannenden Einblicken und kleinen Experimenten zum Mitmachen nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der Wahrnehmung. Eine Reise, die zum Lachen, Staunen und vielleicht auch zum Nachdenken einlädt.
Steven, oder Stivi, wie ihn viele nennen, wurde 1986 geboren. Bekannt wurde er durch seinen schweren Unfall im Mai 2006. Bei einem Pendelsprung von der Ganterbrücke riss das Seil. Er stürzte 150 Meter in die Tiefe, überlebte schwer verletzt und verlor sein Augenlicht.
2011 veröffentlichte er gemeinsam mit Nils Walter das Buch Der Blindgänger. Heute lebt er in Adelboden, trainiert für den 100-km-Bielerlauf, träumt von den Paralympics als Kletterer - und fährt Zug.
Nicht einfach von A nach B, sondern mitten durchs pralle Leben. Zwischen Pendlern, Tagträumern, Drogendealer, Tinten-Model und jenen, die angestrengt auf ihr Handy starren, nur damit bloss niemand ein Gespräch beginnt. Dort sammelt Steven Geschichten. Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann und die doch wahr sind.
Aus diesen Begegnungen entstand sein neues Buch «Der Goldfahrer», das er an diesem Abend vorstellt.
Weil man einem Blinden erstaunlich oft Dinge erzählt, hört Steven von Abstürzen, Affären, Sehnsüchten, Lebenslügen und Neuanfängen. Manche Potcasts steigen nach wenigen Stationen wieder aus. Andere bleiben noch lange im Kopf hängen.
Der Goldfahrer fährt noch. Sei aufmerksam, vielleicht sitzt er dir gegenüber.
Eintritt frei - Kollekte















