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Zermatt: Die Epidemie anno 196323.03.2020, 06:03 Die Schule geschlossen, die Touristen weg, die Kranken isoliert: Im März 1963, also vor genau 57 Jahren, erleben die Zermatter eine Situation, die der heutigen gar nicht so unähnlich ist. Und doch irgendwie ganz anders war, wie sich zwei Zeitzeugen erinnern. Es begann an den Tagen rund um das Gornergrat-Derby. An welchem Tag exakt, weiss Amédée Biner nicht mehr genau. Auf jeden Fall irgendwann um den 19. März, denn das legendäre Skirennen organisierten die Zermatter immer um den Josefstag herum. "Als Mitglied der Musikgesellschaft ging ich in den Gemeindesaal, wo wir unsere Instrumente für den Umzug deponiert hatten. Als ich in den Saal kam, hiess es von überall: Hast du’s schon gehört? Wir haben den Typhus! In Zermatt!" Von da an sei es schnell gegangen: Innert drei Tagen, erinnert sich der heute 83-Jährige, seien sämtliche Touristen abgereist. Aus den 11'000 Personen, die das Matterhorndorf um diese Zeit normalerweise beherbergte, wurden innert kurzer Zeit 3000, wie in den damaligen Ausgaben des Walliser Boten nachzulesen ist. Der Typhus ist eine durch Bakterien übertragene Infektionskrankheit, die bei den Betroffenen unter anderem zu hohem Fieber, starkem Durchfall und in einigen Fällen bis hin zum Tod führen kann. Übertragen wird er durch menschliche Ausscheidungen, die beispielsweise ins Trinkwassersystem gelangen. Und genau so war es denn auch in Zermatt: Als Ursprung des Typhusausbruchs wurde lange Zeit ein infizierter italienischer Bauarbeiter genannt, dessen Ausscheidungen via Klärgrube in den Zmuttbach und von dort ins Zermatter Trinkwasserversorgungssystem gelangten. Lange Zeit nach dem Ausbruch wurde dann festgestellt, dass man die genaue Ursache wohl nie herausfinden würde. "Zermatt war zuvor enorm schnell gewachsen. Damit einher gingen gewisse Infrastrukturprobleme", blickt Beat Perren auf die damalige Zeit zurück. Der heute 91-Jährige sass damals im Zermatter Gemeinderat und hatte als Verantwortlicher des Ressorts Gesundheit alle Hände voll zu tun. Angeordnet wurde eine breite Untersuchung aller Einheimischen und des Saisonpersonals, zudem wurden die Menschen angewiesen, nur noch Mineralwasser und gekochte Speisen zu sich zu nehmen. "Die Hygieneregeln gingen zwar weniger weit als heute, doch auch damals wurde man aufgefordert, für eine gründliche und fleissige Hygiene zu sorgen", sagt Amédée Biner. Als weitere Massnahme schlossen die Zermatter die Schule und richteten in den dortigen Räumlichkeiten ein Notspital ein, wo die Kranken und die Verdachtsfälle von der restlichen Bevölkerung abgeschottet wurden. Bald einmal marschierte auch die Armee im Matterhorndorf auf: eine 42 Mann starke Abteilung, die die Behörden beim Betrieb des Notspitals sowie bei den Tests der Bevölkerung unterstützte. "Das waren beinahe kriegsähnliche Zustände: Überall im Dorf sah man Soldaten, und Ambulanzen fuhren umher", weiss Biner zu berichten. Dennoch sollten sich innerhalb eines guten Monats 437 Menschen mit dem Typhus anstecken. 250 davon Schweizer oder in Zermatt angestelltes Personal, der Rest Ausländer. Mehr, als man im Matterhorndorf versorgen konnte: Mit dem Zug – die Strasse zwischen St. Niklaus und Zermatt glich damals eher einem Saumpfad – wurden Patienten in die Spitäler von Brig, Siders, Sitten, Martinach und Bern transportiert. Im Spital von Sitten wurden gar zwei Stockwerke komplett geräumt, um Platz für die Typhus-Patienten zu schaffen. Der Transport der Kranken sei denn auch eine der grössten Herausforderungen gewesen, sagt Beat Perren. Dies, da sich das Bahnunternehmen zunächst geweigert habe, ansteckende Patienten zu befördern. Erst nachdem der Staatsrat ein Machtwort gesprochen hatte, musste die Bahngesellschaft einlenken. Einige Patienten seien ausserdem von Helikopterpilot Hermann Geiger ausgeflogen worden. Trotz aller Anstrengungen forderte der Typhusausbruch in Zermatt schlussendlich drei Todesopfer: eine 62-jährige Zermatterin und Mutter von 13 Kindern, eine 22-jährige Hotelangestellte sowie einen 25 Jahre alten britischen Marinesoldaten, der sich in Zermatt im Skiurlaub befand. "Das war natürlich ein grosser Imageschaden für unser Dorf", weiss Amédée Biner. Denn über den Zermatter Typhus berichteten die Medien auch international – verzeichneten einige Länder doch kranke Personen, die aus Zermatt zurückgekehrt waren. Ebenfalls beachtlich war der wirtschaftliche Schaden: Als die Gäste das Dorf Hals über Kopf verliessen, herrschten perfekte Schneeverhältnisse. Rund ein Viertel der Einnahmen der Wintersaison seien ausgefallen, war im WB später zu lesen. Restaurants und Hotels mussten schliessen, da sie keine Gäste mehr hatten. Gleichzeitig beklagten sich die Gewerkschaften, dass den ausländischen Arbeitern die Pässe entzogen und dem Schweizer Personal der Lohn nicht ausbezahlt würde, um sicherzustellen, dass diese im Dorf blieben. Wenn die Situation überhaupt etwas Gutes gehabt habe, dann wohl, dass die Einheimischen während dieser Zeit näher zusammengerückt seien, glaubt Amédée Biner. Später dann wurden im Dorf ebenfalls Anpassungen gemacht. So investierte die Gemeinde kräftig in die Modernisierung ihrer Wasserinfrastruktur; zudem habe man für die Gemeinde einen Ambulanzdienst aufgezogen, erzählt Beat Perren. Trotz einiger Parallelen sind sich Biner und Perren aber einig, dass sich die heutige Situation so gar nicht mit dem Ausbruch des Typhus anno 1963 vergleichen lasse. Zum einen, da die "Epidemie" damals lokal begrenzt war. Vor allem aber sei die Krankheit weniger furchteinflössend gewesen: "Gegen den Typhus konnte man sich wenigstens schützen, indem man das Wasser abkochte – er verbreitet sich ja nicht über die Atmung", sagt etwa Beat Perren. Dementsprechend seien Zermatts Strassen im März 1963 trotz der Abreise der Gäste nie richtig leer gefegt gewesen. Nun hingegen, ergänzt Amédée Perren, werde er seine Tage gemeinsam mit seiner Frau im Haus verbringen. Zurück bleibe die Hoffnung, dass man doch auch dem Coronavirus einmal Meister werde, wenn sich nur alle an die Verhaltensregeln halten würden./pac ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 31.08.2026

Morgen, 01.09.2026


Beim gemeinsamen Stricken, Handarbeiten oder einfach nur Zuhören geniessen die Anwesenden ein einzigartiges Hörerlebnis. Alle sind herzlich willkommen.
Wann:
01.09.2026
06.10.2026
03.11.2026
01.12.2026
19.01.2027
16.02.2027
16.03.2027
13.04.2027
18.05.2027
15.06.2027
Zeit: 9.00 Uhr
Wo: Gemeindebibliothek Naters
Mi, 02.09.2026


Es war einmal eine Mediathek. Die war eigentlich ein verzauberter Flughafen.
Denn alle, die dort durch die Tür gingen, flogen direkt in eine Welt der Reime und Geschichten. Lasst euch verzaubern!
Geschichten & Märchen 3 - 6 Jahre

Katharina Laukel, Ausbilderin MINTworld
Hefe, was ist das? Wie sieht sie aus? Wo kommt sie im Alltag vor und wofür wird sie noch eingesetzt?
Möchtest du die «Superheldenkraft der Hefe» näher kennenlernen, dann komm' zu uns in die MINTworld.
Gemeinsam werden wir, im Biologiebereich unserer Life-Science-
Welt, verschiedene Experimente zum Thema Hefe durchführen, uns Hefe unter dem Mikroskop anschauen und wie sie wächst.
Ausserdem wirst du verschiedene Labortechniken kennenlernen, die zum Experimentieren und Untersuchen notwendig sind.
Zieh bitte lange Hosen und geschlossene Schuhe an.
Falls du lange Haare hast, binde sie zusammen.
Danke!
Altersangaben:
10-14 jährig
Do, 03.09.2026

Das Omega European Masters ist eines der prestigereichsten und traditionellsten europäischen Professional Golfturniere. Das im Herzen der Schweizer Alpen gelegene Crans-Montana bietet mit seinem Golf-Club Crans-sur-Sierre ohne Zweifel den spektakulärsten Austragungsort der European Tour.
Das auf dem Walliser Hochplateau durchgeführte Turnier von Weltruf sah in seiner Geschichte viele renommierte Sieger wie die Spanier Severiano Ballesteros, José Maria Olazabal und Sergio Garcia, den Schotten Colin Montgomerie, den Südafrikaner Ernie Els oder den Engländer Lee Westwood.
Die professionellen Spieler werden sich vom 3. bis 6. September 2026 wieder in Crans-Montana treffen und versuchen, ihren Namen auf der imposanten Siegerliste aufzuschreiben.


Mit Dr. Cornelia Brendel
18.30 Uhr
Beginn Themenabend
Anschliessend
Gemütlicher Austausch während eines kleinen Apéros
«Wann das Immunsystem zum Helfer - oder selbst zur Herausforderung wird»
Unser Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Krebs. Moderne Immuntherapien haben die Behandlung vieler Krebsarten in den letzten Jahren grundlegend verändert und neue Hoffnung geschaffen. Doch dieselben Zellen, die den Körper schützen, können in seltenen Fällen auch selbst Ursprung einer Krebserkrankung sein.
An diesem Themenabend erklärt PD Dr. med. Cornelia Brendel verständlich, wie unser Immunsystem funktioniert, welche Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs es gibt und
welche bewährten sowie neuen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen.
Zudem gibt sie einen spannenden Einblick, wie künstliche Intelligenz die Diagnostik künftig unterstützen kann - immer als Hilfe für Ärztinnen und Ärzte, nicht als Ersatz.
Ein informativer Abend für Betroffene, Angehörige und alle Interessierten - mit Zeit für Fragen und den persönlichen Austausch.
Wir freuen uns auf dich

Im Herbst 2026 kehrt eine einzigartige Tradition ins Rampenlicht zurück: «Ds Wilt Mandji» - ein Theaterereignis, das tief in der Geschichte des Wallis verwurzelt ist. Nur das Dorf Baltschieder hütet als einzige Gemeinde die älteste, noch lebende Theatergeschichte der Welt. Seien Sie dabei, wenn die Geschichte des wilden Mannes als Freilichttheater erneut weitergeschrieben wird!
Ein Mythos wird lebendig - und zum Spiegel unserer Zeit. Der alte Walliser Satz «ds Fitla und ds Gäld regierunt d Wält», der dank dem grossen Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly Literatur geworden ist, dient als roter Faden.

Spannende Fakten zur Jagd in der Aletsch Arena.
Erfahrt mehr über die Jagd in der Aletsch Arena und entdeckt spannende Fakten rund um Wildtiere, Natur und Tradition. Ein interessanter Einblick in ein Thema, das eng mit der Region und ihrer Geschichte verbunden ist.
Programm20.00 Uhr | Beginn der Diashow
21.30 Uhr | Abschluss
Fr, 04.09.2026

Das Omega European Masters ist eines der prestigereichsten und traditionellsten europäischen Professional Golfturniere. Das im Herzen der Schweizer Alpen gelegene Crans-Montana bietet mit seinem Golf-Club Crans-sur-Sierre ohne Zweifel den spektakulärsten Austragungsort der European Tour.
Das auf dem Walliser Hochplateau durchgeführte Turnier von Weltruf sah in seiner Geschichte viele renommierte Sieger wie die Spanier Severiano Ballesteros, José Maria Olazabal und Sergio Garcia, den Schotten Colin Montgomerie, den Südafrikaner Ernie Els oder den Engländer Lee Westwood.
Die professionellen Spieler werden sich vom 3. bis 6. September 2026 wieder in Crans-Montana treffen und versuchen, ihren Namen auf der imposanten Siegerliste aufzuschreiben.

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.


Zu Gast ist der Jugendbuchautor Marcel Nass. Seine erfolgreiche Detektivserie "Die Moun Teeens" entstand auf der Fiescheralp - ein regionaler Bezug, der die Lesung für die Kinder besonders wertvoll macht.
Programm10.15 - 11.30 Uhr | 1. Lesung
13.30 - 14.45 Uhr | 2. Lesung

Zu Gast ist der Jugendbuchautor Marcel Nass. Seine erfolgreiche Detektivserie "Die Moun Teeens" entstand auf der Fiescheralp - ein regionaler Bezug, der die Lesung für die Kinder besonders wertvoll macht.
Programm10.15 - 11.30 Uhr | 1. Lesung
13.30 - 14.45 Uhr | 2. Lesung

Im Herbst 2026 kehrt eine einzigartige Tradition ins Rampenlicht zurück: «Ds Wilt Mandji» - ein Theaterereignis, das tief in der Geschichte des Wallis verwurzelt ist. Nur das Dorf Baltschieder hütet als einzige Gemeinde die älteste, noch lebende Theatergeschichte der Welt. Seien Sie dabei, wenn die Geschichte des wilden Mannes als Freilichttheater erneut weitergeschrieben wird!
Ein Mythos wird lebendig - und zum Spiegel unserer Zeit. Der alte Walliser Satz «ds Fitla und ds Gäld regierunt d Wält», der dank dem grossen Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly Literatur geworden ist, dient als roter Faden.

"Frau Yamamoto ist noch da" von Dea Loher
Das neueste Stück von Dea Loher zeigt die Bewohner*innen eines Mehrfamilienhauses, ihre Beziehungen, ihre Vereinzelung, ihre Einsamkeit aber auch ihre Wünsche, ihre Sehnsüchte und ihre Hoffnungen. Im Zentrum stehen zwei Männer, Erik und Nino, die als Paar eben, deren junge Nichte und die betagte Frau Yamamoto, die ihre Haustüre immer einen Spalt offen hat und so den "Atem der Welt" hereinlässt...
Dea Loher, die Tochter eines Försters, wird 1964 in Traunstein in Oberbayern geboren. Sie studiert Germanistik und Philosophie an der Ludwig-Maximillians-Universität München. Ab 1990 nimmt sie an dem Studiengang "Szenisches Schreiben" bei Heiner Müller an der Universität der Künste in Berlin teil. Dea Loher zählt zu den wichtigsten Theaterutorinnen der Gegenwart und ist international bekannt für ihren klugen Blick auf die fragilen Gesellschaftsgefüge unserer Zeit. Sie lebt in Berlin.
Das Gewächshaus der Gärtnerei Ritter in Naters nimmt die Fragilität des Stückes auf ideale Weise auf. Metaphorisch gesehen steht das Gewächshaus für Wachstum, Veränderung und die Zerbrechlichkeit des Lebens. Diese Themen finden auf wunderbare Weise im Stück ihren Ausdruck.
Programm am Donnerstag, Freitag und Samstag18.30 Uhr | Türöffnung mit Barbetrieb
19.30 Uhr | Beginn der Aufführung
22.00 Uhr | Ende der Aufführung
Programm am Sonntag16.00 Uhr | Türöffnung mit Barbetrieb
17.00 Uhr | Beginn der Aufführung
19.30 Uhr | Ende der Aufführung


Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!
Sa, 05.09.2026

Mit dem Bärglöif Zaniglas wird im Jahr 2026 ein traditionsreicher Berglauf neu lanciert.
Die Strecke von Zaniglas nach Jungen führt durch eindrückliche Walliser Berglandschaft und stellt mit ihrer Steigung eine attraktive, sportliche Herausforderung dar.
Für Kinder und Jugendliche wird ein Dorflauf im Dorf Zaniglas angeboten.

Das Omega European Masters ist eines der prestigereichsten und traditionellsten europäischen Professional Golfturniere. Das im Herzen der Schweizer Alpen gelegene Crans-Montana bietet mit seinem Golf-Club Crans-sur-Sierre ohne Zweifel den spektakulärsten Austragungsort der European Tour.
Das auf dem Walliser Hochplateau durchgeführte Turnier von Weltruf sah in seiner Geschichte viele renommierte Sieger wie die Spanier Severiano Ballesteros, José Maria Olazabal und Sergio Garcia, den Schotten Colin Montgomerie, den Südafrikaner Ernie Els oder den Engländer Lee Westwood.
Die professionellen Spieler werden sich vom 3. bis 6. September 2026 wieder in Crans-Montana treffen und versuchen, ihren Namen auf der imposanten Siegerliste aufzuschreiben.


Die Wanderung führt von der Riederfurka durch den Aletschwald über die Knebelbrücke bis nach Oberried.
Unterwegs vermittelt der bekannte Glaziologe Dr. Hanspeter Holzhauser spannende Einblicke in die Geschichte des Grossen Aletschgletschers. Er erläutert, wie sich dessen Lage und Ausdehnung im Verlauf der vergangenen Jahrtausende verändert haben. Als ausgewiesener Kenner der historischen Wasserleitungen zeigt er zudem auf, wie das Gletscherwasser bis nach Oberried geleitet wurde. Begleitet wird die Gruppe von unseren Mitgliedern Christoph Golob und Raimond Tscherrig.
Nach der Ankunft in Oberried lädt die Gemeinde Bitsch die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Z'Abund ein.Programm09.00 Uhr | Treffpunkt Restaurant Riederfurka
15.00 Uhr | Ankunft in Oberried
Begrüssung durch Vizepräsident Sandro Giglio, Bitsch
Erfahrungsbericht "Der Brand im Bitscher- und Riederwald" von Edgar Kuonen, Bitsch
Anschl. | Gemeinsamer Z'Abund

Erfahre, was deinen Körper beim Wandern unterstützt und wie du gesund, sicher und leistungsfähig unterwegs bist. Unsere Fachleute geben dir praktische Tipps und freuen sich auf einen interaktiven Austausch.
Datum: Samstag, 05.09.2026
Zeit: 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
Treffpunkt: FO-Café, Naters
Kosten: CHF 10.-
Anmeldung: admin@valrando.ch oder +41 27 327 35 80
Fachleute: Dr. med. univ. Andreas Frasnelli, Dr. sc. nat. Gian Gross, Sibylle Burgener, Ernährungsberaterin
Spezielles: Exoskelett, das E-Bike für Wanderer

Erlebe einen spannenden Tag voller Fussball und Unterhaltung beim Seniorenfussballturnier! Die Mannschaften treten in einem packenden Spiel gegeneinander an.
Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag über in der offenen Kantine gesorgt.Programm10.00 Uhr | Start Turnier
10.00 Uhr | Kantinenbetrieb
16.00 Uhr bis 21.00 Uhr | Live Musik

Der Weinherbst ist eine Genusswanderung durch das Rebjahr. Die Route startet beim Bahnhof Salgesch und führt über rund 7 Kilometer durch die Rebberge.
Unterwegs warten Zwölf+ thematische Stationen mit Wein, Kulinarik und Musik. Zum Abschluss treffen sich alle im Dorfkern zum gemeinsamen Ausklang.
Der Start erfolgt in gestaffelten Zeit-Slots. Du gehst in deinem Tempo, sportliche Gruppen sind rund 3,5 Stunden unterwegs.

Am ersten Septemberwochenende feiern die Einwohner von Naters auf der Belalp den altbekannten "Schäful". Für die Schafe, welche den Sommer im Inneren Aletschji verbracht haben, geht es wieder talwärts. Die Gäste erwartet ein urchiges Rahmen-Programm mit feinen Walliser Spezialitäten und viel Ländlermusik, welche zum Tanzen einladen.
Ablauf
Die Schafe werden am Samstag von den Sannern vom Aletschji bis aufs Aletschbord getrieben. Oben angekommen, werden sie von den zahlreichen Gästen herzlich begrüsst. Am späteren Nachmittag werden die Tiere zu den Färricha getrieben. Dies sind gemauerte Schafsgehege. Am Sonntag werden die Schafe geschieden, damit jeder Bauer sehen kann, ob all seine Schafe den Weg zurück geschafft haben.
Datum: 05. September und 6. September 2026
Programm:
Samstag, 05. September 2026
12.00 Uhr: Beginn "Schäful" auf der Belalp mit Kantinenbetrieb
12.30 Uhr: Chasperlitheater
ab 13.00 Uhr: Schäfertradition zwischen dem Aletschbord und den Färricha
14.30 Uhr: Ankunft der Schafe auf dem Aletschbord
17.00 Uhr: Prämierung Blumenschaf mit Blumengotti Alya Bärtschi,
Präsidentin Oberwalliser Schwarznasen Schafzuchtverband
Extrafahrten Blatten ab 20.50 Uhr / 21.50 Uhr
Extrafahrten Belalp ab 21.20 Uhr / 22.00 Uhr
Sonntag, 06. September 2026
08.00 - 09.00 Uhr: Fleischsuppe mit Brot und Käse für alle beim Färrichlift
09.00 Uhr: Schafscheid (Lüsga)
10.00 Uhr: Messe

Chasperli und die kleine Belalphexe Vero nehmen euch mit auf eine Reise mit spannenden Abenteuern.
Liebe Kinder und Erwachsene
Chasperli und die kleine Belalphexe Vero nehmen euch mit auf eine Reise mit lustigen und spannenden Abenteuern. Lasst euch überraschen!
Zeit: 15.00 Uhr, Aletschbord, Belalp
(Bei Schlechtwetter findet das Chasperlitheater im Alten Tourismussaal in Blatten statt / An Eventtagen findet das Chasperlitheater auf dem Eventareal statt.)
Preis: CHF 3.00 pro Kind ab 3 Jahren / mit Gästekarte Kostenlos.
Die Eintrittstickets sind vor Ort erhältlich.

Im Herbst 2026 kehrt eine einzigartige Tradition ins Rampenlicht zurück: «Ds Wilt Mandji» - ein Theaterereignis, das tief in der Geschichte des Wallis verwurzelt ist. Nur das Dorf Baltschieder hütet als einzige Gemeinde die älteste, noch lebende Theatergeschichte der Welt. Seien Sie dabei, wenn die Geschichte des wilden Mannes als Freilichttheater erneut weitergeschrieben wird!
Ein Mythos wird lebendig - und zum Spiegel unserer Zeit. Der alte Walliser Satz «ds Fitla und ds Gäld regierunt d Wält», der dank dem grossen Walliser Schriftsteller Pierre Imhasly Literatur geworden ist, dient als roter Faden.

Der Theaterverein Alpenrösli lädt ein:
Die Geschichte
«Der letzte Bär vom Jungtal»
von Mario Fux.
Im Jahre 1870 in Zaniglas (St. Niklaus), das Leben ist hart und die klägliche Landwirtschaft ist für den grössten Teil der Bewohner die einzige Lebensgrundlage. Abwanderungen sind ein grosses Thema. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865, gibt der auf kommende Tourismus manchen jungen Familien einen kleinen Schimmer Hoffnung für
ein Verbleiben in Zaniglas. Allmählich entsteht das Bergführerwesen, welches viele namhafte Bergführer hervorbringt, die sich mit Erstbesteigungen auf der ganzen Welt einen Namen machen. Hotels bringen Arbeit und etwas Geld ins Dorf.
Mittendrin das junge, verliebte Pärchen Rafael und Rita. Beide versuchen für sich und ihre Liebsten mit fleissiger Arbeit, ein einigermassen erträgliches Leben zu gestalten. Vor Schicksalsschlägen bleiben auch sie nicht verschont, Rafaels Vater wurde von einem Bären, dem letzten Bären in der Gegend, dem sogenannten «Jungtalbären», beim Jungbach erschlagen.
Genau dieser Bär bereitet dem gesamten Dorf zusätzlich viele Sorgen und Ängste. Auf der Suche nach Nahrung gerät er im engen Tal, immer wieder in den Konflikt mit den Bewohnern des Dorfes. Er tötet Nutztiere und plündert Bienenstöcke. Die Leute im Dorf haben grosse Furcht vor dem gigantischen, unberechenbaren Tier.
Alle sind sich einig der Bär muss zur Strecke §gebracht werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Aber das Tier ist kräftig und schlau. Bislang ist es niemandem gelungen den Bären richtig ausfindig zu machen und zu erlegen. Auch nicht dem erfahrenen Jäger Alois Pollinger, Ritas Vater, welcher nach einem Schicksalsschlag, sich und seine Familie aufgibt und im Alkohol Trost sucht.
Noch bevor die Sitzung aller wichtigen Männer an Maria Himmelfahrt Mitte August abgehalten werden konnte, an welcher das weitere Vorgehen zur Tötung des Bären besprochen werden sollte, kommt der Bär wieder in die Nähe des Dorfes. Er richtet grossen Schaden an und schürt noch mehr die Angst in den Leuten, dass er grosses Unheil anrichten wird. Die gefährliche Jagd nach dem Bären beginnt...
1934 wurde in St. Niklaus der Theaterverein «Alpenrösli» gegründet. Heute zählt der Verein 75 Mitglieder, diese sind zwischen 9 und über 90 Jahre alt. Bei keinem anderen Verein im Dorf ist die Altersspanne sogross. Die Mitglieder schätzen diesen Austausch zwischen den Generationen sehr.
Alle zwei Jahre wird ein Stück aufgeführt und mit diesen Aufführungen leistet der Verein einen grossen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Stück «Der letzte Bär vom Jungtal» wird das dritte grosse Freilichttheater, nach «Der letzte Sander» 2003 und «Wir sind Jesus» 2011.
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Ludwig van Beethoven: Klaviertrio d-Moll op. 70 Nr. 1 («Geistertrio»)
Mel Bonis: Soir - Matin op. 76
Bedřich Smetana: Klaviertrio g-Moll op. 15
Dauer ca. 70 Minuten, ohne Pause
Kein Konzertbus
Eintritt frei, Kollekte
Das Trio Clara präsentiert im Rahmen seines Aufenthalts als Ensemble in Residence im Musikdorf Ernen ein Konzert mit dem bekannten «Geistertrio» Ludwig van Beethovens und Bedřich Smetanas ergreifendem Klaviertrio g-Moll, das dem Andenken der 4-jährig verstorbenen Tochter Smetanas gewidmet ist.
Dazwischen erklingt Mel Bonis' Diptychon Soir - Matin, es entstand 1907 und schlägt die Brücke von den (an Bonis' Mentor César Franck erinnernden) grossen romantischen Melodiebögen in «Soir» zur zauberhaft schillernden Morgenstimmung in «Matin».















