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Gampel-Steg: Kampf gegen den wirtschaftlichen Untergang01.04.2020, 22:01 Svenja Heldner hat erst vor zehn Monaten ihren lang gehegten Traum realisiert und mit dem "Voyage" – dem ehemaligen Sindbad – ihr eigenes Restaurant eröffnet. Nun kämpft sie mit allen Mitteln gegen den wirtschaftlichen Untergang. Anders als viele ihrer Berufskollegen hat Svenja Heldner ihr Lokal nicht komplett geschlossen, sondern es flugs in ein Take-away umgewandelt. "Wir haben unser Gastroangebot abgeändert und bieten jetzt eine kleinere Karte an", berichtet sie. "Im Normalbetrieb haben wir zehn Burger im Angebot, jetzt als Take-away nur einen Auszug unserer Burger-Menüs. Erhältlich sind die von der Stammkundschaft beliebtesten Burger mit Beilagen und Cocktails to go", erklärt sie. "Das alles ersetzt mir aber nicht die normalen Einnahmen", teilt sie mit. Seit dem 17. März muss sie auf rund drei Viertel ihres gewohnten Umsatzes verzichten. Zwei der drei Mitarbeiterinnen sind zu 100 Prozent in Kurzarbeit geschickt worden. Eine weitere ist ebenfalls angemeldet, aber arbeitet noch nach Bedarf stundenweise im Take-away-Geschäft mit. Für sie erhofft sich die Wirtin eine individuelle Zwischenlösung. Auch sie selbst hat teilweise Kurzarbeit beantragt. Als Geschäftsführerin einer Einzelunternehmung erhält sie ein Taggeld. Dieses wäre zweifellos höher ausgefallen, wenn sie ihren Betrieb ganz geschlossen hätte. "Das mag stimmen, aber ich gehe dieses Risiko bewusst ein", betont sie. Ohne ihre gewohnten Einnahmen fällt es ihr schwer, nebst den laufenden Kosten auch die Fixkosten berappen zu können. Die grösste Rechnung ist die Lokalmiete. Ihr Vermieter hat sich kulant gezeigt. "Er erlässt mir immerhin 30 Prozent der Mietsumme. Das verschafft mir etwas Luft, löst aber das Problem nicht. Wenn bis Juli nicht wieder die Normalität zurückkehrt, überlebt mein Betrieb nicht", erklärt die Wirtin. Ihr grösstes Problem sind die fehlenden Reserven. "Ich habe nur ein kleines Polster und gebe nicht auf. Ich habe aber erst im letzten Juni eröffnet. Ich bin stolz darauf, was ich mir aufgebaut habe. Der Betrieb war gut unterwegs, klar auf dem aufsteigenden Ast. Die Corona-Krise hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt wäre bald die Gartensaison losgegangen. Ich hatte Events mit Bands geplant. Hochzeiten, Firmungen, Geburtstagsfeiern waren gebucht – nun ist alles storniert. Auf diese Einnahmen in der Hauptsaison ist der Betrieb angewiesen, um wieder sicher durch die umsatzschwächeren Wintermonate zu kommen", hebt sie hervor. Svenja Heldner ist überzeugt, dass der Bund und der Kanton bei den Ladenmieten über die Bücher sollten und À-fonds-perdu-Beiträge sprechen müssen. "Kredite und Aufschübe reichen nicht. Die kleinen Läden und Restaurants generieren gar nicht die Margen, die notwendig wären, um die Kredite zurückzahlen zu können. Wir haben nur eine gewisse Anzahl Kapazitäten und können nicht einfach mal so einen doppelten Umsatz erzielen."/wek ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 31.05.2026

10h30 - World Nature Forum, Naters
Franziska Schutzbach
«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»
Lesung + Podiumsgespräch
Foto©Anne Morgenstern
Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.
Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.
Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.
www.franziskaschutzbach.com
12h30 - World Nature Forum, Naters
The Sparklettes
Helvetia bockt!
Konzert
Foto©PiaNeuenschwander
Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.
www.sparklettes.ch
Morgen, 01.06.2026
Di, 02.06.2026

Mi, 03.06.2026

Priska Luggen liest spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten vor. Sie lässt die Kinder in faszinierende Welten eintauchen. Passend zur Geschichte wird anschliessend gebastelt.
Zeit:
09.30 Uhr
Datum:
18.02.2026
25.03.2026
29.04.2026
03.06.2026
Wo:
Gemeindebibliotheke Naters

halbes Eisfeld mit Stock
Do, 04.06.2026

Saisoneröffnung: 04. Juni 2026
Der Winter war fantastisch, doch nun ist es Zeit für sonnige Abenteuer in den Schweizer Alpen. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein - der Sommer kann beginnen!
Freuen Sie sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen, die darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Ob Gross oder Klein - es ist für alle etwas dabei.
Lassen Sie sich von den malerischen Wanderwegen verzaubern und entdecken Sie die verborgenen Schätze der Natur. Ganz gleich, ob Sie eine gemütliche Familienwanderung oder eine anspruchsvolle Bergtour bevorzugen - hier finden Sie das passende Angebot.
Blatten-Belalp ist der ideale Ort für einen erlebnisreichen Urlaub. Erleben Sie unvergessliche Momente und schaffen Sie Erinnerungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in den Sommer in Blatten-Belalp und erleben Sie die Schweizer Alpen auf eine ganz neue Art!

"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison
Fr, 05.06.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.















