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Westschweiz: Hes-so ergreift Massnahmen, um Abschluss des Semesters sicherzustellen08.04.2020, 15:04 Die rigorosen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf die Unterrichtsbedingungen an den Hochschulen der Hes-so. Die Verantwortlichen unternehmen aber alles, um die Kontinuität der Lehrveranstaltungen sicherzustellen und es den Studierenden zu ermöglichen, ihr Studium unter den aussergewöhnlichen aktuellen Umständen möglichst gut weiterzuführen. Dank getroffenen Massnahmen wird heute die überwiegende Mehrheit der Kurse und Vorlesungen für die rund 21'000 Studierenden der Hes-so online angeboten. Dennoch sind aber Anpassungen bei den berufsqualifizierenden Ausbildungen der Hes-so notwendig, die sich zu einem sehr grossen Teil auf das praktische und angewandte Lernen stützen. Gewisse Aktivitäten lassen sich gemäss Mitteilung nicht online vermitteln, vor allem in den künstlerischen Bereichen (Musikproduktionen, Workshops, Ensemble-Unterricht), im Ingenieurwesen (Labors) und in der Gesundheit (manuelle Handgriffe, medizinische Handlungen). Vor diesem Hintergrund haben das Rektorat und die Hochschulen der Hes-so am Mittwoch ein erstes Massnahmenpaket verabschiedet, das die Gleichbehandlung gewährleistet und sich zugleich an die besonderen Situationen und die fachliche Vielfalt anpasst. Um die Qualität und die volle Anerkennung der Kompetenzen der Absolventen der Hes-so sicherzustellen, wird es keine automatische Validierung geben. Die Vergabe von ECTS-Credits bleibt in jedem Fall abhängig von einer formellen Evaluation, aber die Daten und Modalitäten der Evaluationen können geändert werden. Das Nichtbestehen eines Moduls des Frühlingssemesters 2020 (oder einer Nachprüfung des vorangehenden Semesters) wird nicht als Fehlversuch gewertet. Studierende, die nicht an einer Evaluation des Frühlingssemesters 2020 erscheinen und die dies offiziell gemeldet haben, sind automatisch entschuldigt und ihr Nichterscheinen wird ebenfalls nicht als Fehlversuch gewertet. In beiden Fällen werden die Studienfristen wenn nötig verlängert. Sehr viele Studierende und Lehrkräfte der Hes-so wurden – freiwillig oder nicht – bereits aufgerufen/eingesetzt, um bei der Bekämpfung der gesundheitlichen Ausnahmesituation und ihrer Auswirkungen mitzuhelfen. Da es der Hes-so ein Anliegen ist, dieses Engagement im Dienste der Gesellschaft zu würdigen und anzuerkennen, werden die Hochschulen ein System einführen, das eine Vergabe von ECTS-Credits als Anerkennung für gleichwertige Leistungen ermöglicht. Um von diesem System profitieren zu können, muss der Einsatz der Studierenden mit den spezifischen Kompetenzen ihres Studiengangs zusammenhängen. Es wird dann von Fall zu Fall überprüft, ob die praktischen Erfahrungen die Möglichkeit geboten haben, Kompetenzen zu erwerben, die gleichwertig sind wie jene, die unterrichtet werden. Diese Massnahme betrifft im Wesentlichen die Studierenden in den Fachbereichen Gesundheit und Soziale Arbeit. Studierende aus anderen Fachbereichen können aber ebenfalls betroffen sein, beispielsweise ein Studierender im Bereich Design, der sich an der Entwicklung einer neuen Diagnoseeinrichtung beteiligt. Mit Rücksicht auf die unsichere finanzielle Lage gewisser Studierender können die Hochschulen der Hes-so auf Antrag die Zahlungsbedingungen für die Studiengebühr anpassen. Zudem können die Beiträge an die Studienkosten reduziert werden./wh ![]() Bildquelle: zvg (Archivbild) ![]() Bildquelle: www.sdats.ch ![]() Bildquelle: mengis media ![]() Bildquelle: zvg ![]() Bildquelle: Leserreporter
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Heute, 31.05.2026

10h30 - World Nature Forum, Naters
Franziska Schutzbach
«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»
Lesung + Podiumsgespräch
Foto©Anne Morgenstern
Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.
Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.
Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.
www.franziskaschutzbach.com
12h30 - World Nature Forum, Naters
The Sparklettes
Helvetia bockt!
Konzert
Foto©PiaNeuenschwander
Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.
www.sparklettes.ch
Morgen, 01.06.2026
Di, 02.06.2026

Mi, 03.06.2026

Priska Luggen liest spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten vor. Sie lässt die Kinder in faszinierende Welten eintauchen. Passend zur Geschichte wird anschliessend gebastelt.
Zeit:
09.30 Uhr
Datum:
18.02.2026
25.03.2026
29.04.2026
03.06.2026
Wo:
Gemeindebibliotheke Naters

halbes Eisfeld mit Stock
Do, 04.06.2026

Saisoneröffnung: 04. Juni 2026
Der Winter war fantastisch, doch nun ist es Zeit für sonnige Abenteuer in den Schweizer Alpen. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein - der Sommer kann beginnen!
Freuen Sie sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen, die darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Ob Gross oder Klein - es ist für alle etwas dabei.
Lassen Sie sich von den malerischen Wanderwegen verzaubern und entdecken Sie die verborgenen Schätze der Natur. Ganz gleich, ob Sie eine gemütliche Familienwanderung oder eine anspruchsvolle Bergtour bevorzugen - hier finden Sie das passende Angebot.
Blatten-Belalp ist der ideale Ort für einen erlebnisreichen Urlaub. Erleben Sie unvergessliche Momente und schaffen Sie Erinnerungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in den Sommer in Blatten-Belalp und erleben Sie die Schweizer Alpen auf eine ganz neue Art!

"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)".
Olga Jeitziner, Mund
Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.
Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.
Vernissage - Eröffnung
Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Ausstellung:
Wann: Mai bis November 2026
Ort: World Nature Forum in Naters
Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison
Fr, 05.06.2026

Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.















