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Brig-Glis: Kreativität ist gefragt

  • Improvisiertes Filmstudio. Yoga-Lehrerin Françoise Locher betreut ihre Schüler/innen über Skype. Quelle: zvg

Die Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus verunmöglichen auch Yogastunden in Gruppen. Yoga-Lehrerin Françoise Locher weicht auf Skype aus.

25.03.2020, 21:02

Yoga-Lehrerin Françoise Locher betreut rund 70 Yoga-Schüler. Fünf Mal die Woche bietet sie Yoga-Stunden in unterschiedlichen Lokalitäten und in zwei Betrieben in Brig-Glis an. Yoga ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen und Praktiken beinhaltet. Grundsätzlich hat Yoga nachweislich einige positiv bewertete Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. "Yoga stärkt auch das Immunsystem. In Zeiten des Coronavirus ist es wichtig, gesund zu bleiben. Deshalb war es mir ein Anliegen, die Yogastunden weiterhin anzubieten".

Nach der Medienkonferenz des Bundesrats vom Freitag, 13. März 2020, sei ihr der Ernst der Lage noch nicht sofort bewusst gewesen. "Nachdem ich die Verordnungen genauer gelesen habe, ist mir dann klar geworden, dass es nicht ausreichen wird, den nötigen Abstand und die Hygienemassnahmen zu garantieren. Es wurden ja alle Gruppenveranstaltungen jeder Art und Kategorie unabhängig von der Anzahl anwesender Personen verboten", sagt Françoise Locher.

Sie erklärt, wie sie auf die Idee kam, ihre Yoga-Stunden über Skype anzubieten: "Mein Sohn studiert in Mailand und meine Tochter in Genf. Beide führen ihr Studium momentan über Online-Plattformen weiter. Da dachte ich mir, wenn Vorlesungen über das Internet möglich sind, müsste das doch auch für Yoga-Stunden funktionieren." Skype funktioniert wie eine Videokonferenz. Noch am Samstag habe sich ihr Sohn bemüht, alle technischen Geräte für die Umsetzung zu organisieren. Eine Kamera wurde gekauft und Kollegen hätten spezielle Lampen zur Verfügung gestellt, damit eine gute Bildqualität garantiert werden könne. 

Über eine Whats-App-Gruppe hat Françoise Locher bereits am Wochenende alle Schüler über das Angebot informiert. Knapp 50 Angesprochene sagten spontan zu. Am Montagabend fand dann die erste Yoga-Stunde über Skype statt. "Es gab noch ein paar Kinderkrankheiten technischer Art. Die konnten wir aber inzwischen alle beheben", sagt die innovative Yoga-Lehrerin. Die Rückmeldungen, die sie nach der ersten virtuellen Yoga-Stunde erhalten hätte, seien sehr positiv gewesen. Sie sagt: "Es gab Teilnehmerinnen, die sich bedankten, weil die Yoga-Stunde trotz Isolation ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln könne. Andere betonten wie gut ihnen das getan hätte. Einige schrieben mir, die Yoga-Stunden würden ihnen helfen, eine Struktur in ihren Tagesablauf zu bringen." Nur wenige hätten ihr mitgeteilt, sie kämen dann lieber wieder, wenn sich die Lage normalisiert hätte. "Das ist auch okay. Jede und jeder muss für sich entscheiden, ob man solche Angebote annehmen will oder nicht", betont Françoise Locher. 

Der Kreis der Yoga-Teilnehmenden hat sich mit der Skype-Übertragung sogar noch vergrössert. "Bei manchen meiner Schüler sitzt jetzt die ganze Familie vor dem Bildschirm und lässt sich zu den Yoga-Übungen anleiten. Das ist doch wunderbar so", freut sich Françoise Locher. In schwierigen Zeiten müsse man manchmal Neues versuchen. Auch für sie sei es nicht einfach gewesen, die einschneidenden Massnahmen des Kantons so zu akzeptieren. Da sie als selbstständige Yoga-Lehrerin arbeitet, stellte diese beunruhigende Situation für sie eine grosse Herausforderung dar. Deshalb suchte sie so schnell wie möglich nach einer Lösung für ihre Schüler. "Ich bin sehr froh, dass die Reaktionen dermassen positiv ausfielen." So wird Françoise Locher weiterhin bis zur Aufhebung des Verbots für Gruppenveranstaltungen drei bis vier Mal in der Woche live über Skype Anleitungen zum Yoga-Praktizieren an ihre Schüler geben./ben

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Heute, 31.05.2026

Musik
Frauenstimmenfestival 2026
So, 31.05.2026, 10:30 Uhr
World Nature Forum, Naters
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So, 31.05.2026
10:30 Uhr

10h30 ­- World Nature Forum, Naters

Franziska Schutzbach

«Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert»

Lesung + Podiumsgespräch

Foto©Anne Morgenstern

Franziska Schutzbach ist promovierte Geschlechterforscherin, Soziologin, Publizistin und feministische Aktivistin. Seit sie 2017 den Hashtag #SchweizerAufschrei initiierte, gilt sie als eine der prägenden feministischen Stimmen der Schweiz und weit darüber hinaus. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Misogynie, Sexismus und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen auseinander.

Mit ihrem Buch «Die Revolution der Verbundenheit» formuliert sie eine berührende Vision eines solidarischen, fürsorglichen und sozial eingebetteten Miteinanders - eine Vision, die auch die Werte des Frauenstimmen Festivals widerspiegelt. Sichtbarkeit, Gleichwertigkeit, Verantwortung und Beziehung stehen im Zentrum sowohl ihrer Arbeit als auch unseres Festivals.

Wir freuen uns, Franziska Schutzbach als Autorin und Denkerin zu einer Matinee im Rahmen des Festivals einzuladen und mit ihr ein inspirierendes Gespräch über Verbundenheit, Engagement und die Kraft weiblicher Perspektiven zu führen.

www.franziskaschutzbach.com

12h30 - World Nature Forum, Naters

The Sparklettes

Helvetia bockt!

Konzert

Foto©PiaNeuenschwander

Unter dem klangvollen Namen The Sparklettes vereinen sich die Stimmen von Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht und Xenia Zampieri. Nach ihrem erfolgreichen Programm «Mir Froue heis luschtig» legen die vier Jazz-Sängerinnen nun mit einem neuen A-Cappella-Bühnenprogramm nach, das sie auf eine augenzwinkernde Mission in die Schweizer Tourismuswelt führt: Ob am Schwingfest, beim Après-Ski, an einer Tunnel-Eröffnung oder im
Nachtprogramm eines Palace Hotels - The Sparklettes nehmen jedes Klischee mit Witz und musikalischer Virtuosität aufs Korn. Heimisches Liedgut wird neu interpretiert, feministisch aufbereitet und mit jazziger Raffinesse versehen. Selbst die "heiligen Platzhirsche" der Schweizer Musikszene bleiben dabei nicht unversehrt. Mit ihren ausgeklügelten Arrangements, szenischem Witz und helvetischem Charme bringen die vier Sängerinnen ihre Botschaften charmant verpackt unters Publikum. So entstehen hintersinnige, temporeiche und atemberaubend präzise A-Cappella-Momente. Das aktuelle Programm entstand in Zusammenarbeit mit Meret Matter.

www.sparklettes.ch

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Priska Luggen liest spannende, abenteuerliche und lustige Geschichten vor. Sie lässt die Kinder in faszinierende Welten eintauchen. Passend zur Geschichte wird anschliessend gebastelt.

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Datum: 
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Saisoneröffnung: 04. Juni 2026

Der Winter war fantastisch, doch nun ist es Zeit für sonnige Abenteuer in den Schweizer Alpen. Packen Sie Ihre Wanderschuhe ein - der Sommer kann beginnen!
Freuen Sie sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen, die darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Ob Gross oder Klein - es ist für alle etwas dabei.
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Blatten-Belalp ist der ideale Ort für einen erlebnisreichen Urlaub. Erleben Sie unvergessliche Momente und schaffen Sie Erinnerungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Worauf warten Sie noch? Tauchen Sie ein in den Sommer in Blatten-Belalp und erleben Sie die Schweizer Alpen auf eine ganz neue Art!

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Frauen und die Alpsaison
Do, 04.06.2026, 18:00 Uhr
Aula World Nature Forum, Naters
Allgemein
Frauen und die Alpsaison
Do, 04.06.2026
18:00 Uhr
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"Ich habe 17 Sommer auf der Alp Brischeru die Kühe bestellt, jeden Tag selber gemolken und Käse und Butter gemacht, während mein Mann die unteren Güter besorgte. Die Männer mussten unten im Tal Mähen und Wässern (...)". 

Olga Jeitziner, Mund



Die Alpsaison ist seit 2023 UNESCO-Weltkulturerbe und hat in weiten Teilen der Schweiz sowie im Wallis eine lange Tradition. Im Oberwallis spielte die Rolle der Frauen in der Alpwirtschaft traditionell eine zentrale Bedeutung. Während der Sommermonate waren es häufig Frauen und Kinder, die mit dem Vieh auf die Alpen zogen, dort die Kühe melkten und die Milch zu Käse und Butter verarbeiteten, während die Männer weiter unten im Tal mit dem Mähen und Bewässern der Mähwiesen beschäftigt waren. Die Alpsaison lag somit weitgehend in Frauenhand.


Die Ausstellung "Frauen und die Alpsaison" gibt einen Einblick in die traditionelle Alpwirtschaft in der Region der Gemeinde Naters und macht die bis heute wenig bekannte Rolle der Frauen für dieses Kulturerbe sichtbar.



Vernissage - Eröffnung

Donnerstag 28.Mai 2026
Aula im World Nature Forum Naters
18.00 Uhr - 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro

Ausstellung:


Wann: Mai bis November 2026 
Ort: World Nature Forum in Naters

Weitere Informationen unter www.lebendige-geschichten.ch/alpsaison

Dies und Das
Do, 04.06.2026, 19:30 - 21:00 Uhr
Café Zuckerpuppa, Naters
AD(H)S Gesprächsgruppe für Erwachsene

Fr, 05.06.2026

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Kunstausstellung
Fr, 05.06.2026, 19:00 Uhr
Haus Stelle - Vernissage am 29.05.2026 , Naters
Allgemein
Kunstausstellung
Fr, 05.06.2026
19:00 Uhr
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Bilderausstellung von Karl Walden. Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 um 19.00 Uhr im Haus Stelle. Ausstellung ist danach vom 30. Mai 26 - 15. April 27 täglich von 09.00-19.00 Uhr geöffnet.