Ski alpin: "Ich bin immer gerne in Are gefahren"

  • Fränzi Aufdenblatten sind die klimatischen Bedingungen bei der WM 2007 in Are besser in Erinnerung geblieben als ihre Resultate. Quelle: rro

Vor 12 Jahren nahm Fränzi Aufdenblatten an den Weltmeisterschaften in Are teil. In dieser Woche kehrt sie als Touristin an den WM-Ort zurück.

12.02.2019, 07:32

In ihrer Karriere war Fränzi Aufdenblatten fünfmal bei Weltmeisterschaften im Einsatz. 2007 in Aare bestritt die Zermatterin die Abfahrt, den Super-G und den Riesenslalom. Allerdings reichte es ihr in keiner Disziplin unter die Top Ten und darum sind ihr die Ränge nicht mehr besonders in Erinnerung geblieben. Sie kann sich aber vor allem an die klimatischen Bedingungen erinnern. "Im Zielraum war es extrem kalt. Oben am Start hingegen war es relativ warm. Die armen Journalisten mussten nun in der grossen Kälte lange auf uns warten. Als wir im Ziel ankamen, waren sie halb erfroren und konnten kaum noch reden. Unsere Schadenfreude war dementsprechend sehr gross."

Are war ein beliebter Wettkampfort von Fränzi Aufdenblatten. Insgesamt neunmal war sie da im Weltcup am Start. "Ich habe Are in extrem guter Erinnerung. Hier war immer eine ganz spezielle Atmosphäre. Es ist nicht allzu gross und man ist da fast wie in einer Familie", blickt die Oberwalliserin zurück. Auch die äusseren Bedingungen seien meistens sehr speziell gewesen mit dem aggressiven Schnee. Da sei die Abstimmung sehr wichtig und vor allem Fahrerinnen mit Gefühl seien da im Vorteil.

In dieser Woche ist Fränzi Aufdenblatten als Zuschauerin bei den Wettkämpfen in Are dabei. Sie freut sich, da wieder die verschiedenen Akteure der internationalen Skiwelt anzutreffen. Für die Zermatterin waren Weltmeisterschaften immer ein Höhepunkt in der Skikarriere. "Ich war lieber an Weltmeisterschaften als an Olympischen Spielen. Weltmeisterschaften sind sicher auch ein Grossereignis, aber ich habe sie weniger stressig, aber sympathischer als Olympische Spiele empfunden." Fränzi Aufdenblatten hofft in Are auf Erfolg der Walliser Slalomcracks. "Ich bin zwar nicht ganz sicher, ob das Gelände und der Schnee für Daniel Yule optimal sind. Da könnte eher Ramon Zenhäusern im Vorteil sein. Wenn der da in Schwung kommt, chlepfts so richtig."/en